Krieg in Syrien

400 Kurden demonstrieren in Bochum friedlich gegen Türkei

Die Proteste der Kurden gegen die Militäroffensive der Türkei in Syrien bleiben in Bochum friedlich. Das Bild oben stammt vom 11. Oktober.

Die Proteste der Kurden gegen die Militäroffensive der Türkei in Syrien bleiben in Bochum friedlich. Das Bild oben stammt vom 11. Oktober.

Foto: Andreas Rorowski / WAZ

Bochum.  Auch die dritte kurdische Groß-Demo in Bochum gegen die Türkei-Politik blieb friedlich. Die Polizei zählte am Montag knapp 400 Teilnehmer.

350 bis 400 Menschen versammelten sich am Montagabend vor dem Bochumer Hauptbahnhof, um gegen die Militäroffensive der Türkei in Syrien zu protestieren. Wie die Polizei berichtet, verlief die halbstündige Aktion völlig störungsfrei.
Zum bereits dritten Mal erlebte die Bochumer Innenstadt am Montag eine größere Demonstration von zumeist kurdischstämmigen Personen. Um 18.50 Uhr traf sich die Gruppe vor dem Hauptbahnhof. Anschließend zog die Menschenmenge über den Boulevard zum Husemannplatz.

Demonstration war angemeldet

Um 19.15 Uhr war das Ziel erreicht, und die Versammlung löste sich nach Angaben der Polizei wenige Minuten später auf. „Die Demonstration war dieses Mal wieder ordnungsgemäß angemeldet, besondere Vorkommnisse gab es nicht“, berichtete ein Polizeisprecher am Dienstag.

Am Mittwoch, 16. Oktober, hatte es die bislang letzte bekannt gewordene Aktion von Kurden in Bochum gegeben, als spontan 60 Kurden ins Bermudadreieck zogen. Größere Demonstrationen gab es am 11. und 14. Oktober. Alle Proteste in Bochum blieben bislang friedlich - anders als in Bottrop und Herne.

Schlägerei mit Baseballschlägern

Als Auseinandersetzung zwischen Türken und Kurden hatte sich indes eine Schlägerei am Rande des Bermudadreiecks am Samstag, 12. Oktober, herausgestellt. Hierbei war ein Auto mit Baseballschlägern demoliert worden.

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