Elektromobilität

398 Elektrofahrzeuge sind bislang in Bochum gemeldet

Zwei der insgesamt sieben Schnelllade-Säulen für Elektrofahrzeuge stehen im Ruhrpark. Centermanager Nils Lange und Stadtwerke-Geschäftsführer Frank Thiel haben sie unlängst in Betrieb genommen.

Zwei der insgesamt sieben Schnelllade-Säulen für Elektrofahrzeuge stehen im Ruhrpark. Centermanager Nils Lange und Stadtwerke-Geschäftsführer Frank Thiel haben sie unlängst in Betrieb genommen.

Foto: Kai Krischnak

Bochum.  Allmählich gewinnt die Elektromobilität in Bochum an Bedeutung. 24 Normal- und sieben Schnellladesäulen gibt es für derzeit 398 E-Mobile.

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Bis Ende 2018 haben die Stadtwerke alle vom Bund geförderten öffentlichen Normal- und Schnellladesäulen im Stadtgebiet in Betrieb genommen. An den nun insgesamt 24 Normalladesäulen und sieben Schnellladesäulen wurden bereits in den ersten Wochen in fast 1700 Ladevorgängen etwa 14.000 Kilowattstunden (kWh) Ökostrom geladen. Aktuell sind in Bochum 398 Elektrofahrzeuge gemeldet – bislang noch ein Bruchteil der insgesamt etwa 240.000 Fahrzeuge im gesamten Stadtgebiet, darunter allein 194.000 Pkw.

100 öffentliche Ladepunkte

Die Stadtwerke haben nach eigenen Angaben insgesamt etwa 200 Ladepunkte im Stadtgebiet aufgestellt, davon sind 100 öffentlich zugänglich und weitere 100 im Kundenauftrag erstellte Ladepunkte mit begrenztem Zugang. Die Schnellladesäulen stehen an den Standorten Ruhrpark (2), Parkplatz Kemnader See, Marktplatz Riemke, Bruchspitze, Küpperstraße und Marktplatz Weitmar. Sie verfügen über zwei Ladepunkte mit 50 bzw. 22 Kilowatt (kW), so dass Ladevorgänge bis zu 20 Mal schneller erledigt werden als über eine herkömmliche Haushaltssteckdose.

Die Säulen werden, so der Energieversorger, mit Ökostrom aus Wasserkraft betrieben und sind 24 Stunden lang in Betrieb. Alle gängigen Elektro-Fahrzeugtypen können an den Stationen aufgeladen werden. So sind die Normalladesäulen mit sogenannten Typ 2-Lademöglichkeiten ausgestattet.

9000 Euro für eine Normalladesäule

Etwa 9000 Euro kostet eine Normalladesäule. Hauseigene Säulen werden mit bis zu 1000 Euro vom Land NRW gefördert. Der Bund übernimmt bei öffentlichen Säulen Kosten von bis zu 5000 Euro.

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