UGANDA-KREIS

Garbecker werfen Blick auf Hilfsprojekte in Ostafrika

Die Sanierung der Krankenstation in Uganda hat bereits begonnen. Derzeit sind drei Garbecker vor Ort, um sich selbst ein Bild zu machen.

Die Sanierung der Krankenstation in Uganda hat bereits begonnen. Derzeit sind drei Garbecker vor Ort, um sich selbst ein Bild zu machen.

Foto: Uganda-Kreis

Garbeck/Ocodri.  Hilfe tat Not. Denn die mit Spenden aus Garbeck errichtete Krankenstation in Uganda muss saniert werden. Jetzt sind drei Garbecker vor Ort.

Sie ist in die Jahre gekommen, die Krankenstation in Ocodri im ostafrikanischen Uganda. Vor rund 20 Jahren wurde sie gebaut. Spenden des Uganda-Kreises der katholischen Kolpingsfamilie in Garbeck halfen dabei. Jetzt muss das Gebäude renoviert werden. Eine dreiköpfige Gruppe aus Garbeck ist vor Ort, um sich bei einer 14-tägigen Mission ein Bild vor Ort zu machen.

Zu Beginn dieses Jahres hatte der Uganda-Kreis einen Spendenaufruf zur Renovierung der Station gestartet. Franz-Josef Stein vom Uganda-Kreis freute sich über „das überaus beeindruckende Spendenergebnis“.

Arbeiten laufen bereits

Nach den notwendigen Vorarbeiten wie Bauplanung und Einholen baubehördlicher Genehmigungen begannen die Arbeiten bereits im August. Franz-Josef Stein: „Dringlichster Bedarf bestand bei der Instandsetzung des Daches, um Regendichtigkeit herzustellen und das Fledermausproblem zu lösen. Die Fenster waren durch Insektenfraß erheblich beschädigt.“ Inzwischen sind sie teilweise erneuert worden. Nicht nur das: „Es wurden neue Durchbrüche für Türen erstellt sowie alte, marode Türen ersetzt“, bilanziert Franz-Josef Stein. Er fügt hinzu: „Insgesamt kommen die Arbeiten gut voran.“

Die Drei vom Uganda-Kreis besuchen dieser Tage nicht nur die Krankenstation in der Region Arua im Nordwesten Ugandas. Vielmehr werfen sie einen Blick auf alle Hilfsprojekte, die der Kreis finanziell fördert. So half er Brunnen bauen und organisierte Schulpatenschaften. Noch einmal Franz-Josef Stein: „Schulpaten in Deutschland tragen einen Teil der Kosten der Ausbildung der Kinder, die ab der siebten Klasse gezahlt werden müssen.“ Einen Teil der Kosten? „Wir setzen bei jeder Aktion immer auch auf Eigenanteile“, erläutert Franz-Josef Stein. Ein Projekt steige bei den Teilnehmern im Wert, wenn sie sich selbst beteiligen, weiß er.

Die Kosten für den Besuch in Uganda werden übrigens nicht durch Spenden gedeckt; die Drei aus Garbeck tragen sie selbst.

Infos im Netz: www.uganda-garbeck.de.

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