Garbeck

DRK-Helfer fühlen sich bedroht

Foto: Andreas Bartel

Garbeck.   Helfer des Festivals der Liebe sollen von einem Mann mit einem Messer bedroht worden sein.

Das Festival der Liebe in der Garbecker Schützenhalle endete mit viel Ärger für den DRK-Sanitätsdienst, denn dessen Helfer sollen am Sonntagmorgen gegen 1.22 Uhr laut Polizei während der Behandlung einer Besucherin von einem Mann mit einem Messer bedroht worden sein.

Nach Angabe der Polizei hat eine junge Frau im Eingangsbereich der Schützenhalle große Probleme mit ihrem Kreislauf bekommen. Als das DRK Balve die Dame in ihrem Rettungswagen (RTW) betreute, kam es zu einem Eklat. Denn der Freund wollte unbedingt zu seiner Freundin in den RTW. Als ihm der Zutritt verweigert wurde, soll er ausgerastet sein. Laut Angabe des DRK soll der Bruder des Freundes dann urplötzlich mit einem Messer herumgefuchtelt haben, um Druck auf die Helfer auszuüben. Da sich der Sanitätsdienst massiv bedroht fühlte, informierte die Feuerwehr die Polizei.

Strafanzeige wegen Bedrohung

„Mit dem Messer ist definitiv nicht zugestochen worden. Es hat keine Messerstecherei vor der Schützenhalle gegeben“, sagt die Polizei, die das Messer in der Nacht von Samstag auf Sonntag nicht auffinden konnte. „Der angebliche Täter bestreitet, ein Messer mit sich geführt zu haben“, erklärt die Polizei, die dennoch eine Strafanzeige wegen Bedrohung fertigte.

Das DRK Balve bat die beiden Veranstalter, Musikverein Amicitia Garbeck und MGV Amicitia Garbeck, bei den Aufräumarbeiten auch im Gebüsch nach dem Messer Ausschau zu halten. Die Polizei bittet im Rahmen ihrer Ermittlungen um sachdienliche Hinweise.

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