Kultur

Balver Festspielverein bringt Jim Knopf auf die Bühne

Der Vorstand des neuen Musicals "Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer" blicken motiviert den bald anfangenden Proben entgegen.

Der Vorstand des neuen Musicals "Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer" blicken motiviert den bald anfangenden Proben entgegen.

Foto: Janine Glormann / Westfalenpost

Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer kommen nach Balve. Der Festspielverein ist mitten in den Proben – und verspricht ein spannendes Musical.

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Balve. Die Planungen für das neuste Theaterstück des Festspielvereins Balver Höhle laufen auf Hochtouren: Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer. Am Montag lud der Festspielverein zur Stückvorstellung ein. Es sollte ein Treffen für alle Interessierten werden, die es sich vorstellen können, im Verein mitzuwirken — als Schauspieler, aber auch für Tätigkeiten hinter der Bühne. Das Foyer der Realschule war voller alter Bekannter, aber auch neue Gesichter waren zu sehen.

„Das Musical basiert ganz klassisch auf dem Kinderbuch von Michael Ende“, sagt Regisseurin Marie Neuhaus-Schwermann in die Runde. Kinderaugen, aber auch die Blicke von Jugendlichen und Erwachsenen sind auf sie gerichtet. Es sei ein Stück für Groß und Klein und trägt eine zeitlose Botschaft: „Mit Freundschaft und Mut kann man alles erreichen“.

Außerdem bestehe das Stück aus einem bunten Szenenaufbau. Die Zuschauer werden in dem Musical auf eine Reise durch die verschiedensten Orte geführt, unter anderem durch eine Wüste, eine Vulkanlandschaft und auch China. „Durch diese verschiedenen Settings, die das Musical bietet, haben wir eine Vielzahl an lustigen, aber auch sehr skurrilen Charakteren, die es zu besetzen gibt“, erklärt die Regisseurin weiter.

Engagierte Spieler gesucht

Das Stück hat 13 Sprechrollen, aber auch viele Massenszenen für die, die nicht gerne etwas sagen wollen. „Gerade für die ganz Kleinen haben wir ganz tolle Rollen“, sagt Neuhaus-Schwermann lächelnd. Die Lieder seien wie „Eine Insel mit zwei Bergen“ alle ziemlich eingängig. Die Proben, die ab Dezember losgehen, versucht die Regisseurin locker und mit viel Spaß zu gestalten.

Trotzdem legt sie viel Wert darauf, dass ihre Spieler motiviert und engagiert dabei sind. Ab kommenden Monat finden die Proben jeden Montag um 17.30 Uhr im Foyer der Realschule statt. Ab Januar kommt noch der Donnerstag als Probetag hinzu, denn: Vom 2. Mai bis zum 7. Juni wird das fertige Stück schon aufgeführt und bis dahin muss alles sitzen.

Neben Schauspielern sucht der Festspielverein aber auch Verstärkung hinter der Bühne. „Wir suchen Maskenbildner, Licht- und Tontechniker, Leute für die Kostüme, Musiker und viele weitere freiwillige Helfer“, sagt Lukas Koch, erster Vorsitzender des Festspielvereins. Für jede Rubrik gibt es ein Team, das sich jeweils auch regelmäßig trifft. Da müsse man auch kein Profi sein, sondern einfach mit Spaß bei der Sache sein. Der Verein ist für jede helfende Hand dankbar.

Vereinsmitglieder müssen helfen

„Wer mitwirken will, muss sich im Verein anmelden“, erklärt Koch. Denn das Vereinsleben besteht nicht nur aus Proben und Gruppensitzungen: Jugendleiter wollen mit und für die Jugend spannende Freizeitaktivitäten organisieren. Aufgrund des Helfermangels in Bezug auf den Bühnenaufbau – vorantreiben oder hinterher abbauen – muss ab jetzt jedes Mitglied mal bei Fremdveranstaltungen mithelfen. „Das ist eine Pflicht für jeden“, betont Koch, denn nur so kann die eigene Veranstaltung finanziert werden.

Mit dem Anmeldezettel kann dann nachgehalten werden, wer wann schon geholfen hat, aber auch als Bühnenverpflichtung soll die Anmeldung gelten. Es sollen sich alle sicher sein und nicht mitten in den Proben noch abspringen.

Interessierte Helfer können jederzeit einem Team ihrer Wahl beitreten. Das Gleiche gilt auch für interessierte Schauspieler, jedoch sollten diese, wenn sie bei dem neuen Theaterstück mitspielen wollen, möglichst bald bei den Proben vorbeischauen, um noch eine gute Rolle zu ergattern.

Und dann kann es ab Dezember losgehen, das Projekt „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“.

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