BALVE

Balve: Welche Branche stellt meiste Anträge auf Soforthilfe?

Gewerbegebiet Braukessiepen in Garbeck

Gewerbegebiet Braukessiepen in Garbeck

Foto: Hans Blossey / WP

Balve.  Die Bezirksregierung hat ausgewertet, aus welchen Branchen die meisten bewilligten Anträge auf Soforthilfe kamen. Das Ergebnis überrascht.

In Balve haben 250 Unternehmen von der Soforthilfe des Landes gegen die negativen Folgen der Corona-Krise profitiert. Wie die Bezirksregierung in Arnsberg am Dienstagnachmittag mitteilte, wurden vor allem Anträge aus dem verarbeitenden Gewerbe sowie aus dem Bereich freiberuflicher Dienstleistungen positiv beschieden.

Demnach erhalten je 50 Antragsteller aus beiden Bereichen Geld vom Staat. Auf dem zweiten Platz der Antragsteller landete das Kfz-Gewerbe. Aus dieser Branche lagen 32 Anträge vor. Das Gastgewerbe folgte mit 25 Anträgen auf dem dritten Rang.

Balve im oberen Viertel

16 Anträge kamen aus der Bau-Branche, sieben aus dem Bereich „Sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen“ sowie drei aus der Land- und Forstwirtschaft.

Den formal größten Block machten allerdings Anträge von Anbietern „sonstiger Dienstleistungen“ aus – ein Sammelbegriff. 67 Bitten um staatliche Unterstützung wurden nach Angaben der Bezirksregierung erfüllt.

Damit liegt Balve im Trend des Märkischen Kreises. Dort seien die meisten Antragsgenehmigungen im Wirtschaftsbereich „Sonstige Dienstleistungen“ zu beobachten, notierte die Pressestelle der Bezirksregierung. 2.210 Fälle lassen sich kreisweit in diese Kategorie einordnen.

Im Ranking der genehmigten Anträge pro 1.000 Einwohnerinnen und Einwohnern in den Gemeinden im Regierungsbezirk Arnsberg liegt Balve im oberen Viertel.

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