Autobahnlärm

Politiker fordern einheitliches Tempolimit auf A46 in Neheim

Blick auf die Autobahn 46 im Bereich  Neheim

Blick auf die Autobahn 46 im Bereich Neheim

Foto: Ted Jones / WP

Neheim.  Um den Verkehrslärm zu reduzieren, fordern Politiker für den Neheimer A46-Abschnitt ein Tempolimit in Fahrtrichtung Meschede.

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Auf Initiative der CDU beauftragten alle politischen Vertreter im Bezirksausschusses Neheim die Stadtverwaltung, bei der Bezirksregierung erneut eine Geschwindigkeitsreduzierung auf der Autobahn 46 im Bereich Neheim in Fahrtrichtung Meschede/Brilon zu beantragen. Der CDU schwebt ein Limit von 130 km/h wie auf der Gegenfahrbahn vor. So soll der Verkehrslärm verringert werden.

Hintergrund dieser erneuten Forderung nach Reduzierung des Verkehrslärms ist die Tatsache, dass seit einigen Monaten sowohl im Bereich der Abfahrten Hüsten/ Herdringen als auch Arnsberg/Niedereimer Geschwindigkeitsbeschränkungen auf 100 km/h eingerichtet wurden. Der Landesbetrieb Straßen NRW begründete dies mit Rückstaugefahr im Bereich der Abfahrten.

Beschwerden vieler Anwohner

Aus Sicht der CDU Neheim sei es aber nicht mehr hinzunehmen, dass die Neheimer Bevölkerung (insbesondere in den Bezirken Neheim-Altstadt, Bergheim, Rusch) weiterhin durch Verkehrslärm aufgrund hoher Geschwindigkeiten der Fahrzeuge, die aus Richtung Werl kommen, weiterhin stark belastet werde. Es gebe viele Anwohn er-Beschwerden. „Eine konsequente Regulierung der Geschwindigkeit auf beiden Seiten der Autobahn 46 im Stadtbereich Neheim ist längst überfällig und sollte durch die Bezirksregierung Arnsberg nun endlich auf den Weg gebracht werden“, schreibt die CDU Neheim. Der durch den Borkenkäferbefall bedingte Kahlschlag von Fichten an Hängen der A 46 würde die Lärmbelästigung noch verschlimmern.

Der Vorsitzende des Bezirksausschusses Neheim, Klaus Humpe, hatte bereits am 24 April 2013 an den damaligen Regierungspräsidenten Dr. Bollermann einen ähnlichen Antrag gerichtet- aber ohne Erfolg. Nun hofft Klaus Humpe, beim ehemaligen Arnsberger Bürgermeister und heutigen Regierungspräsidenten Hans-Josef Vogel auf mehr Verständnis zu stoßen.

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