Wirtschaft

Neheim: Dieter Henrici scheidet als BJB-Geschäftsführer aus

Dieter Henrici - hier mit seinem Sohn Philipp - scheidet als Geschäftsführer der Firma BJB aus.

Dieter Henrici - hier mit seinem Sohn Philipp - scheidet als Geschäftsführer der Firma BJB aus.

Foto: Martin Schwarz / WP

Neheim.  Nach 56 Jahren als Geschäftsführer zieht sich Dieter Henrici (82) aus dem operativen BJB-Geschäft zurück. Sein Nachfolger wird Heiko Piossek.

Nach 56 Jahren als BJB-Geschäftsführer wird Dieter Henrici zum 31. Dezember 2019 als Geschäftsführer der Neheimer Traditionsfirma ausscheiden und in den Beirat des Unternehmens wechseln. Seine Nachfolge als Geschäftsführer tritt Heiko Piossek, der bereits als Geschäftsführer in anderen mittelständischen Unternehmen gearbeitet hat. Dieter Henrici bleibt BJB-Gesellschafter.

„Wir haben uns entschieden, nach dem Ausscheiden meines Vaters als Geschäftsführer die Position des 2. Geschäftsführers neu zu besetzen. Heiko Piossek bringt hierfür viel Erfahrung mit“, sagte im Gespräch mit unserer Zeitung Philipp Henrici, der weiterhin geschäftsführender Gesellschafter bei BJB bleibt.

Den anstehenden Führungswechsel gab das lichttechnische Unternehmen BJB in einer Mitarbeiterversammlung bekannt. Philipp Henrici stellte dabei auch den neuen Geschäftsführer Heiko Piossek (64) vor, der früher unter anderem in der Geschäftsleitung der Aachener Printen- und Schokoladenfabrik Lambertz und in der Leitung der früheren Hamburger So­lar­fir­ma Co­n­er­gy gearbeitet hat. Heiko Piossek nimmt am 2. Dezember 2019 seine Arbeit bei BJB auf.

Die Firma BJJB befindet sich in einem schwerwiegenden Strukturwandel, der in den vergangenen Jahren schon mehrfach Personalabbau zur Folge hatte. Im September 2019 waren bei BJB in Neheim 346 Mitarbeiter beschäftigt, weltweit sind es rund 500. Aktuell wird mit dem Betriebrat über den Abbau von 50 Stellen verhandelt. BJB geht im laufenden Geschäftsjahr von einem deutlichen Umsatzrückgang aus: 2018 wurde noch ein Umsatz von 83 Millionen Euro erzielt, im laufenden Jahr wird nur mit 76 Millionen Euro gerechnet.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben