Heimatcheck

Arnsberg/Sundern: Gute Noten für die Gastronomie

Immer gut drauf am Alten Markt in Arnsberg: „Cheers"-Chefin Bianca Proetel (vorne) und Mitarbeiterin Jenny Abazaj.

Immer gut drauf am Alten Markt in Arnsberg: „Cheers"-Chefin Bianca Proetel (vorne) und Mitarbeiterin Jenny Abazaj.

Foto: Wolfgang Becker

Arnsberg/Sundern.  Die BürgerInnen in Arnsberg und Sundern sind mit dem Angebot zufrieden. Es gibt aber durchaus auch noch einige Verbesserungsvorschläge.

In Restaurants, Kneipen und Cafés spielt sich das Leben ab. Zwar angesichts der Corona-Auswirkungen derzeit noch nicht wieder im gewohnten Umfang wie davor. Aber das war da doch ziemlich gut:

Denn die Bürgerinnen und Bürger in Arnsberg und Sundern geben ihrer Gastronomie durchaus gute Noten: in Arnsberg, auf die Gesamtstadt bezogen, eine 2,61, in Sundern eine 2,94. Damit liegen Arnsberg und Sundern im oberen Heimat-Check-Benotungsdrittel für die Städte und Gemeinden in unserem Verbreitungsgebiet (siehe Tabelle).

Bettina Wein: Sehr gute Gastronomie, aber leider auch Leerstände drumherum

Für die Stadt Arnsberg dürfte die gute Note durchaus auch dem gastronomischen Geschehen in Alt-Arnsberg geschuldet sein, denn dort liegt die Gastronomie vor allem im sehenswerten Altstadtbereich mit den verschiedensten kulinarischen Angeboten und einladenden Biergärten eng beieinander und bietet durchweg ein angenehmes Ambiente, dass bei hoher Aufenthaltsqualität zum Verweilen einlädt.

Was zum Beispiel Bettina Wein so sieht. Jedoch mit Einschränkungen: „In der schönen Altstadt mit einer sehr guten Gastronomie und dem neuen Museum fällt der Leerstand ins Auge.“ Flankierend, so Wein, könnten da das ein oder andere kleine Geschäft noch Wunder wirken. Ebenso wie die dringlichst zu reparierende Ruine.

Auch einige kleinere Ortschaften können mit guter Gastronomie punkten

Doch auch in Neheim und Hüsten hat die Gastronomie hohe Qualität. Aber die Lokale liegen weiter auseinander. Und „in Neheim fehlen definitiv Möglichkeiten für die Abendgestaltung wie Cafés, Bars und-/Kneipen,“ findet Allan Humpert.

Etwas weniger schön stellt sich die Situation in den kleineren Ortsteilen Arnsbergs dar: „Kaum Kneipen und Gastronomie in den Ortsteilen Arnsbergs,“ so ein (leider) anonymer Teilnehmer unserer Umfrage. Allerdings: Das ist nicht die ganze Wahrheit, denn auch kleine Ortschaften wie beispielsweise Rumbeck oder Oelinghausen können mit hochwertiger Gastronomie punkten.

Jenö Faflek wünscht sich „endlich mal wieder ein Restaurant oder Gasthof in Müschede“

Für einen weiteren Anonymus wären im Stadtgebiet Arnsberg ein fest installierter Food-Market, Themen-Gastronomie oder Ähnliches eine gute Ergänzung zwecks Abrundung. „Solche Dinge wären hier sicherlich auch möglich, werden aber leider nicht angeboten,“ schreibt sie oder er.

Und Jenö Faflek hat den großen Wunsch: „Endlich mal wieder ein Restaurant oder Gasthof in Müschede.“

Atie Loojenga aus Sundern: „Wo bleibt unser chinesisches Restaurant, das fehlt uns sehr“

Und wie sieht es in Sundern aus? Da halten sich die Umfrage-TeilnehmerInnen - abgesehen von der Benotung - zurück. Lediglich Atie Loojenga fragt: „Wo bleibt unser chinesisches Restaurant, das fehlt uns sehr.“ Zum Verständnis: Früher gab es in der Sunderner Hauptstraße einen großen „Chinesen“, der auch Kunden aus der weiteren Umgebung in die Innenstadt zog.

Die Notenverteilung für die Gastronomie in Arnsberg und Sundern

Doch wie schlüsseln sich die Gesamtnoten von 2,61 für die Stadt Arnsberg und von 2,94 für Sundern auf? Hier die Zahlen:

Die Gastronomie Arnsbergs wurde von 23,5 Prozent der TeilnehmerInnen mit einer 1, von 29,4 Prozent mit einer 2, von 21,4 Prozent mit einer 3, von 11,9 Prozent mit einer 4, von 7 v. H. mit einer 5 und von 4,2 v. H. mit einem Ungenügend benotet. 2,6 v. H. machten zum Thema keine Angaben.

Die Einzelergebnisse für Sundern: Hier vergaben 14,8 v. H. eine 1, 25,1 v. H. eine 2, 28,6 v. H. eine 3, 15,9 Prozent votierten für die Note 4, 9,1 v. H. für eine 5 und noch 4,9 Prozent für eine harte 6. Keine Bewertung der Sunderner Gastronomie mochten 1,6 Prozent der TeilnehmerInnen abgegeben.

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