Denkmalschutz

Gelder für Erhalt der Klosterkirche Oelinghausen

Die Fassade der Klosterkirche in Oelinghausen soll vor weiteren Witterungsschäden geschützt werden.

Die Fassade der Klosterkirche in Oelinghausen soll vor weiteren Witterungsschäden geschützt werden.

Foto: Hans Blossey

Oelinghausen.  Die Fassade der Klosterkirche Oelinghausen bröckelt im wahrsten Sinne des Wortes. 2020 soll sie einen neuen Schutz bekommen.

Für den Erhalt der Klosterkirche Oelinghausen gibt es weitere Finanzmittel: Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) stellt Fördermittel in Höhe von 40.000 Euro zur Verfügung. Sie sollen dabei helfen, die Fassade des Gotteshauses aus dem 14. Jahrhundert zu erhalten.

Denn der Grünsandstein an der Chorseite leidet durch die Witterung, immer wieder brechen Stücke ab. „Der Zahn der Zeit hat mächtig am Grünsandstein genagt“, sagt Bernhard Padberg vom Freundeskreis Oelinghausen. „Die Maßnahme ist dringend erforderlich.“

Der Grünsandstein an fünf Pfeilern und den Fensterbögen soll mit einer dünnen Schicht aus Kalkputz überzogen werden. Der Putz wird farblich angepasst, um die Optik der Klosterkirche zu erhalten.

Schutz durch Kalkputz

„Die Schicht wird der Witterung geopfert, ohne dass der Stein weiteren Schaden nimmt“, erklärt Nobert Hollmann aus dem Kirchenvorstand. Im kommenden Frühjahr sollen die Arbeiten starten, für die es zusätzlich 80.000 Euro Fördermittel des Bundes gibt und für die die Kirche selbst ebenfalls 80.000 Euro aufbringen muss.

Bereits im März wird das Kloster Oelinghausen neben der Rodentelgenkapelle in Bruchhausen Veranstaltungsort einer Tagung zur Klosterlandschaft Arnsbergs sein. Wissenschaftler präsentieren dann Forschungsergebnisse zur Klosterlandschaft. Anmeldungen sind bereits möglich über das Pfarrbüro St. Laurentius in Arnsberg. Der Tagungsbeitrag liegt bei 79 Euro.

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