Drei Fragen

Ehrenamtliche Sprachmittler für das Sauerland gesucht

Eva Keiter leitet das Kommunale Integrationszentrum des Hochsauerlandkreises

Eva Keiter leitet das Kommunale Integrationszentrum des Hochsauerlandkreises

Foto: Katrin Clemens

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Drei Fragen an Eva Keiter, Leiterin des kommunalen Integrationszentrums, zu den ehrenamtlichen Sprachmittlern im Hochsauerlandkreis.

1 Wer kommt als Sprachmittler in Frage?

Wer sowohl Deutsch als auch eine weitere Sprache fließend spricht und sich ehrenamtlich engagieren möchte, kann sich gerne bei uns melden. Die Sprachmittler bekommen dann eine kostenlose Schulung, um in den Pool aufgenommen zu werden. Von einem Einsatz erfahren sie in der Regel mindestens eine Woche vor dem Termin, den Schulen, Kitas, Jobcenter oder andere öffentliche Stellen angefragt haben.

2 Welche Sprachen sind besonders gefragt?

Es gab schon Dolmetscher-Einsätze in zahlreichen Sprachen, zum Beispiel Arabisch, Persisch, Russisch, Polnisch oder Armenisch. Für die kommenden Schulungen suchen wir besonders Menschen, die Serbisch, Mazedonisch und Rumänisch sprechen. Grundsätzlich kommen aber alle Sprachen in Frage, deshalb sollten Interessierte nicht zögern und sich einfach für ein Erstgespräch bei uns melden.

3 Wie wird der Sprachmittler-Pool finanziert?

Der Hochsauerlandkreis bekommt für das Projekt eine Förderung von 50.000 Euro pro Jahr vom Land Nordrhein-Westfalen. Darüber können die Schulungen und die Aufwandsentschädigungen gezahlt werden.

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