Regelung fürs Parken nötig

CDU Hüsten begrüßt den Plan „Pflegeschule in Petrischule“

Hüstens CDU-Ortsvorsitzender Dr. Gerhard Webers, Ratsmitglied Werner Ebbert sowie die Ratskandidaten Lena Eggenhofer und Michael Peters (von links) informieren sich an der ehemaligen St. Petri-Schule

Hüstens CDU-Ortsvorsitzender Dr. Gerhard Webers, Ratsmitglied Werner Ebbert sowie die Ratskandidaten Lena Eggenhofer und Michael Peters (von links) informieren sich an der ehemaligen St. Petri-Schule

Foto: David Eggenhofer

Die CDU Hüsten begrüßt grundsätzlich die geplante Ansiedlung der Pflegeschule in der früheren Hüstener Petrischule.

Hüsten. Der CDU-Ortsverband Hüsten begrüßt die Überlegungen der Stadtverwaltung, das Gebäude der ehemaligen Petrischule in Hüsten an das Klinikum Hochsauerland zu veräußern, um dort eine Pflegefachschule zu errichten. Bisher war vorgesehen, dass die Grimmeschule von Neheim nach Hüsten in das Gebäude der früheren Petrischule umzieht, nun soll auf dem Eckgrundstück neben der Realschule Hüsten, an der Straße „Am Solepark“ ein Neubau für die Grimmeschule entstehen (die WP berichtete).

CDU Hüsten: „Geplanter Neubau wertet Schulstandort Hüsten auf“

.„Der Neubau eines Schulgebäudes für die einzige Hauptschule im Stadtgebiet wertet den Schulstandort Hüsten auf. Gleichzeitig stärkt die Einrichtung einer Pflegefachschule im Ortskern von Hüsten den gesamten Gesundheitsstandort Arnsberg“ erklärte Hüstens CDU-Vorsitzender Dr. Gerhard Webers. Wenn statt der Sanierung der St. Petri-Schule nunmehr ein neues Gebäude gebaut werden solle, müsse das zügig und ohne unnötige zeitliche Verzögerungen geschehen. Die Schulgemeinde der Grimmeschule warte seit vier Jahren darauf, aus den beengten Räumen der jetzigen Schule in ein größeres Gebäude umziehen zu können. Die Schülerinnen und Schüler hätten einen Anspruch darauf, unter optimalen Bedingungen lernen zu können.

In diesem Zusammenhang müsse allerdings die verkehrliche Anbindung des Schulgebäudes an die Arnsberger Straße beachtet werden. Hier erwarte die CDU, dass der vorgesehene Kreisverkehr an der Einmündung Arnsberger Straße/ Am Solepark („Kreuzung Möbel Wortmann“) zeitnah errichtet werde. Weiterhin müsse die Parksituation für das Lehrerkollegium geklärt werden.

Synergie-Effekte der Pflege-Akademie mit dem Karolinen-Hospital

Die gegenwärtige Corona-Situation habe gezeigt, wie wichtig es sei, gut ausgebildete Pflegekräfte in unseren Krankenhäusern zu haben, so die CDU Hüsten in einer Pressemitteilung. Von daher sei es richtig, dass das Klinikum Hochsauerland den Aufbau einer Akademie zur Aus-, Fort- und Weiterbildung von Pflegekräften plane. Das Gebäude der ehemaligen Petrischule biete sich wegen der Nähe zum Karolinenhospital geradezu dafür an.

Um nicht zusätzlichen Verkehr in den Hüstener Ortskern zu bringen schlagen die Hüstener Christdemokraten vor, einen Parkplatz auf dem früheren Schrottplatz an der Riggenweide zu bauen, auf dem Schüler, Lehrer und Mitarbeiter der Pflegefachschule sowie des Klinikums kostenlos parken könnten. Weiterhin solle den Zugang zu der Fußgängerunterführung am alten Friedhof aufgeweitet werden, so dass kein Angstraum entstehe und der Durchgang einsehbar sei.

Eingang der neuen Pflegeschule soll an Rückseite der Petrischule sein

Der Eingang der Schule müsse von der Möthe um 180 Grad in Richtung alter Friedhof gedreht werden, so dass Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte auf direktem Weg in die Schule gehen könnten. Schließlich müsse rund um das Gebiet der Schule ein Halteverbot eingerichtet werden, um ein wildes Parken zu verhindern. „Wir sind sicher, dass bei Umsetzung dieser Maßnahmen für die Anwohner rund um das Karolinenhospital keine zusätzlichen Verkehrsbelastungen auftreten“, so die CDU abschließend.

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