Jugendfilmprojekt

Arnsberger Jugend-Projekt „Noah“ für Filmpreis nominiert

Im Arnsberger Sauerlandtheater feierte der Film „Noah“ Ende 2019 Premiere. Mitten im Filmteam: Bürgermeister Ralf Paul Bittner, rechts daneben die älteste Darstellerin Ingeborg Feldmann zusammen mit den Jugendlichen. Thema und Akteure des Films sind generationsübergreifend.

Im Arnsberger Sauerlandtheater feierte der Film „Noah“ Ende 2019 Premiere. Mitten im Filmteam: Bürgermeister Ralf Paul Bittner, rechts daneben die älteste Darstellerin Ingeborg Feldmann zusammen mit den Jugendlichen. Thema und Akteure des Films sind generationsübergreifend.

Foto: Frank Albrecht / WP

Arnsberg.  Den Gewinner des Deutschen Generationenfilmpreises gibt die Jury am 13. Juni bekannt. Der Arnsberger Film „Noah“ ist nominiert.

Am kommenden Samstagabend, 13. Juni, wird es für die etwa 30 Jugendlichen, die im Rahmen des städtischen Jugendfilmprojekts „Abgedreht“ den 45-minütigen Film „Noah“ produziert haben, spannend. Dann wird sich zeigen, ob aus der Nominierung für den Deutschen Generationenfilmpreis eine Spitzenplatzierung wird. Insgesamt werden in einem Wuppertaler Autokino 14 nominierte Filmbeiträge in Ausschnitten vorgestellt, bevor dann die Jury verkündet: „The winner is...“ Die Erstplatzierten können sich auf Geldpreise freuen.

Rechtsextremismus und NS-Zeit

Das Filmprojekt „Abgedreht“ wurde bereits zum dritten Mal vom Familienbüro der Stadt Arnsberg Jugendlichen angeboten. Im aktuellen Film aus Arnsberg geht es um den jungen Noah, der in seinen Gedanken immer weiter an den rechten Rand der Gesellschaft gerät. Eines Tages schenkt ihm die Bewohnerin eines Seniorenheims ein Tagebuch. Er liest darin von der Geschichte eines jüdischen Jungen, der in der Zeit der Nationalsozialisten gelebt hat und erfährt so von den Gräuel-Taten der Nazis gegen die jüdischen Mitbürger.

Preisverleihung im Live-Stream

Ende 2019 feierte das Arnsberger Filmteam Premiere im Sauerland-Theater. „Schon die Tatsache, dass der Film für den Deutschen Generationenfilmpreis nominiert wurde, ist eine Auszeichnung“, betont Christian Eckhoff, der das Familienbüro der Stadt Arnsberg leitet. Sein Kollege Dieter Beckmann hat das Filmprojekt begleitet und berichtet: „Alle Nominierten haben nach der Preisverleihung am 13. Juni noch eine zweite Chance auf einen Preis. Denn in einer Online-Abstimmung wird ab Sonntag, 14. Juni, bis Samstag 20. Juni, ermittelt, wer den mit 1000 Euro dotierten Publikumspreis gewinnt.“ Die Veranstaltung im Wuppertaler Autokino kann man auf YouTube in einem Live-Stream am Samstag ab 21 Uhr verfolgen.

Nähere Infos : facebook.com/generationenfilmpreis sowie deutscher-generationenfilmpreis.de und bundesfestival.de

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