UNICEF

Arnsberg: UNICEF AG Sauerland sucht neue Unterkunft

Zwei Jahre lang war die UNICEF AG Sauerland in den Räumen der ehemaligen Hauptschule Dinschede untergebracht: Für Christine Peters, Ingrid Tölle und Ingrid Halbe (von links) heißt es jetzt aber schon wieder: „Umziehen!“.

Zwei Jahre lang war die UNICEF AG Sauerland in den Räumen der ehemaligen Hauptschule Dinschede untergebracht: Für Christine Peters, Ingrid Tölle und Ingrid Halbe (von links) heißt es jetzt aber schon wieder: „Umziehen!“.

Foto: Frank Albrecht

Arnsberg.  Weil der Raum im ehemaligen Oeventroper Hauptschulgebäude von der Grundschule genutzt werden muss, sucht UNICEF dringend neue Räume.

Gefühlt ist es für die Vorsitzende der UNICEF-Arbeitsgruppe Sauerland, Ingrid Halbe, und ihr Team noch gar nicht so lange her: Erst im Jahr 2017 waren die Mitglieder der ehrenamtlich tätigen Organisation nach einer Odyssee in ihre einst neuen Räume umgezogen.

Der damalige Bürgermeister Hans-Josef Vogel hatte es unterstützt, dass ein alter Klassenraum in der ehemaligen Hauptschule Dinschede zum neuen Büro und Lager der AG wird, und dafür eigens etwas aufgerüstet wurde.

Jetzt muss UNICEF die Suche nach neuen Räumen wieder aufnehmen

Doch seit einigen Tagen haben Ingrid Halbe und ihr Team jetzt traurige Gewissheit: Die Suche nach neuen Räumen muss wieder aufgenommen werden. „Es gab einen Anruf, in dem uns erklärt wurde, dass wir umgehend die Büro-Fläche in diesem Gebäude räumen sollen“, sagt Halbe.

Angesichts der Sanierungsdiskussionen um die Klassenräume in der Grundschule Dinschede direkt nebenan werde jetzt auch dieser Raum in dem ehemaligen Hauptschulgebäude wieder für schulische Zwecke genutzt.

UNICEF: „Wir müssen jetzt nach vorne blicken und hoffen dabei auf Unterstützung“

Die UNICEF-AG vermutet, dass es schnell gehen muss, und die Räume in der ehemaligen Hauptschule schon zu Beginn des neuen Schuljahrs von der Grundschule verwendet werden sollen.

Eine traurige Entscheidung, für die UNICEF jedoch auch Verständnis aufbringen kann. „Wir müssen jetzt nach vorne blicken und hoffen dabei auf Unterstützung“, so Halbe.

Es wird Platz für Büroarbeit und auch zum Lagern von Material gesucht

Die derzeit acht Mitglieder der AG Sauerland sowie die drei Nachwuchsaktivisten aus dem Juniorteam hatten sich gut eingelebt.

Jetzt gelte es aber für die UNICEF-Arbeitsgruppe, schnell ein geeignetes Ausweichquartier in der Stadt zu finden.

„Wir brauchen Platz für unserer Büroarbeit und vor allem Raum zum Lagern von Material für unsere Arbeit“, erklären Ingrid Tölle und Christine Peters von der AG in Arnsberg.

Derzeit haben die Frauen der UNICEF schon begonnen, die Schränke leer zu räumen und zahlreiche Umzugskartons besorgt.

UNICEF hofft auf erneute Unterstützung

Nur leider weiß noch niemand, wohin der Umzug gehen soll. Seitens der Arbeitsgruppe gibt man sich aber flexibel: So könne das Büro ruhig kleiner ausfallen, und mit 20 Quadratmetern wäre man schon ausreichend bedient.

Die Lagerfläche für Info- und Kampagnenmaterial der AG sollte aber nicht zu klein bemessen sein. Infostände und Sonnenschirm brauchten ja schließlich ihren Platz. „Seit vielen Jahren sind wir immer wieder gut bei der Suche nach Räumen unterstützt worden“, erinnert sich Ingrid Halbe.

Die nächsten Aktionen der Arbeitsgruppe werden schon vorbereitet

Und für die Büro- und Lagerflächen bei der RWE in Arnsberg oder Sundern sowie bei der Stadt habe man noch nie Miete zahlen müssen. Ob das so bleiben kann, da sind sich die Aktiven nicht sicher. Die UNICEF hofft aber darauf, dass es nicht so lange dauern mag – die nächsten Aktionen stehen schon in der Vorbereitung.

Beim Tag der Vereine in Sundern vertreten

Am Sonntag, 8. September, will man sich beim Stadtfest in Sundern am „Tag der Vereine“ beteiligen. Knapp zwei Wochen später steht am 20. September der Weltkindertag an, der von der AG Sauerland immer wieder mit Informationen und Aktionen gestaltet worden ist.

Über brauchbare Vorschläge aller Art in Sachen neuer Unterkunft freut sich die UNICEF AG Sauerland.

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