Kunst

Arnsberg: Macke sorgt für Besucherrekord im Sauerlandmuseum

Der „Mackesche Garten“ – hier beim Aufbau der Ausstellung mit Schreiner Bernd Kinntrup (links) und Museumstechniker Udo Büttner – ist eines der Werke, das aktuell im Sauerlandmuseum zu sehen ist.

Der „Mackesche Garten“ – hier beim Aufbau der Ausstellung mit Schreiner Bernd Kinntrup (links) und Museumstechniker Udo Büttner – ist eines der Werke, das aktuell im Sauerlandmuseum zu sehen ist.

Foto: Ulrich Hufnagel

Arnsberg.  Die Ausstellung „August Macke – ganz nah“ beschert dem Sauerlandmuseum bereits kurze Zeit nach der Eröffnung Besucherrekorde.

„August Macke – ganz nah“ lautet der Titel der aktuellen Ausstellung im Sauerlandmuseum. Und das scheinen die Besucher als Aufforderung zu verstehen. Bereits 5000 Menschen sind seit der Eröffnung am 1. September durch die neuen Ausstellungsräume geschritten, um sich mit dem Werk des in Meschede geborenen Künstlers zu befassen.

„Es ist die größte Besucherresonanz, die das Museum in einer solch kurzen Zeitspanne je erfahren hat“, sagt Jürgen Uhl, Pressesprecher des Hochsauerlandkreises. „Es ist ein Riesen-Erfolg.“ Mehr als 100 Gruppenführungen sind bereits gebucht worden. Das bringt das über die große Resonanz erfreute Museumsteam aber auch an Kapazitätsgrenzen.

„Dienstag ist das Museum immer bis 19 Uhr geöffnet und zusätzlich sind die Öffnungszeiten an den Wochenenden bereits erweitert worden“, so Uhl. Nun geht es darum, dem Besucheransturm weiterhin gerecht zu werden, denn bis zum 8. Dezember läuft die Ausstellung noch. Aktuell sind sämtliche Termine für die 90-minütigen öffentlichen Gruppenführungen im Voraus ausgebucht, weitere Termine sollen folgen.

Gäste aus den Niederlanden

„Der Titel ‘August Macke – ganz nah’ scheint wie ein Magnet zu wirken für unsere Region“, meint Uhl. Das können die Mitarbeiterinnen des Verkehrsvereins bestätigen. „Das Interesse ist groß“, sagt Angelina Herrmann.

Aus Nordrhein-Westfalen, aber auch aus dem gesamten Bundesgebiet und darüber hinaus kämen Besucher in die Stadt. „Es kommen auch niederländische Gäste nur für die Ausstellung.“ Entsprechend sei auch der Wohnmobilstellplatz stark nachgefragt, denn viele Gäste entschieden sich, auch über Nacht oder sogar mehrere Tage zu bleiben.

Werke aus Privatbesitz

Die Werke August Mackes als einem der bekanntesten deutschen Expressionisten zu sehen, scheint weit über die Grenzen des Sauerlandes hinaus das Interesse zu wecken. Ein Grund dafür könnte die Konzeption der Ausstellung sein, die auch das Leben des Künstlers porträtiert und einige Werke aus privatem Besitz umfasst, die bislang selten oder sogar noch nie öffentlich zugänglich waren.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben