Newsblog Arnsberg/Sundern

Corona-Ticker: Erster Todesfall im HSK - 28 Neuinfizierte

RTW des Deutschen Rotes Kreuzes vor der Infektionsstation des Marienhospitals Arnsberg Marienhospital.

RTW des Deutschen Rotes Kreuzes vor der Infektionsstation des Marienhospitals Arnsberg Marienhospital.

Foto: Wolfgang Becker

Arnsberg/Sundern/Hochsauerlandkreis.  Im Hochsauerlandkreis gibt es 204 bestätigte Erkrankte (16 stationär) mit Coronavirus. Ein erster Todesfall ist zu beklagen.

Das Coronavirus beschäftigt auch viele Menschen in Arnsberg und Sundern. Zahlreiche öffentliche Veranstaltungen sind bereits abgesagt worden, das Gesundheitsamt gibt Tipps zur Hygiene. Die neuesten Entwicklungen der Woche fassen wir in unserem Newsblog zusammen.

Dienstag, 31. März

14 Uhr: Im Hochsauerlandkreis ist in der Nacht auf Dienstag, 31. März, der erste Patient am Corona-Virus im Marienhospital Arnsberg (Klinikum Hochsauerland) gestorben. Der 64-Jährige aus Schmallenberg hatte mehrere chronische Vorerkrankungen. Die aktuelle Zahl der Genesenen liegt bei 79, die der Erkrankten bei 204. 16 Personen von den Erkrankten werden stationär behandelt, davon sieben auf der Intensivstation. Sieben begründete Verdachtsfälle gibt es darüber hinaus (Stand: 31 März, 14 Uhr). Die Zahl der registrierten Neuinfektionen erreichte seit der Erfassung der Corona-Zahlen im HSK ihren Höchststand. Von Montag auf Dienstag wurden 28 Neuinfizierte gezählt.

Montag, 30. März

14.30 Uhr: Der Hochsauerlandkreis verzeichnet am Montag, 30. März, 14 Uhr, 49 Genesene und 206 Erkrankte. 18 Personen von den Erkrankten werden stationär behandelt, davon sechs auf der Intensivstation. Es gab 14 Neuinfizierte Personen gegenüber dem Vortag.

Sonntag, 29. März

12.07 Uhr: Der Hochsauerlandkreis gibt die Corona-Zahlen für Sonntag, 29. März, 12 Uhr, bekannt: 38 Genesene und 203 Erkrankte. Von den Erkrankten werden inzwischen 21 Personen stationär behandelt, davon fünf auf der Intensivstation. Gezählt wurden zwölf Neuinfizierte.

Samstag, 28. März

12.04 Uhr: Der Hochsauerlandkreis meldet am Samstagmittag 192 am Coronavirus erkrankte Bürger. Hinzu kommen 37 bereits wieder genesene Corona-Infizierte. Aktuell werden 22 Personen stationär mit Corona-Symptomen behandelt. Fünf von ihnen bedürfen einer intensivmedizinischen Versorgung. Innerhalb eines Tages hat es somit 26 gemeldete Neuinfektionen gegeben.

10.15 Uhr: Auf Nachfrage teilt das Klinikum Hochsauerland mit, dass die Zahl der Intensivbetten mit Beatmungsgeräten um weitere 20 an den vier Standorten in Arnsberg, Neheim, Hüsten und Meschede erhöht wird. Zuvor war die Zahl der für die Behandlung schwer erkrankter Corona-Patienten dringend benötigten Intensivbetten am Standort Arnsberg von 15 auf 23 erhöht worden. In Hüsten wurden weitere acht Intensivbetten in Betrieb genommen, so dass hier nun 18 Betten bereitstehen. Die Intensivstationen in Neheim und Meschede sollen zeitnah von 8 auf 12 sowie 13 auf 21 Intensivbetten/Beatmungsplätze erweitert werden.

8.00 Uhr: Viele Menschen der Stadt setzen sich nun aktiv im Kampf gegen Corona ein und beginnen mit dem Nähen von Schutzmasken zur Eindämmung der Virusübertragung. Unter dem Motto „Arnsberg näht“ wurden bereits viele Masken genäht, die für den Alltagsgebrauch ein wenig Schutz bieten können. Die dringend benötigten Spenden können ab sofort in den verschiedenen Ortsteilen Arnsbergs abgegeben werden. Wo genau, lässt sich bei Alexandra Heiland-KremerMail: arnsberg-naeht@gmx.deTel. 0160-94483893 erfragen. Aber nicht nur Materialspenden werden dringend benötigt: Auch alle, die Zeit und Lust haben, ihre Fähigkeiten für den guten Zweck einzubringen, können und sollen sich bitte unbedingt bei Alexandra Heiland-Kremer melden.

Freitag, 27. März

13.00 Uhr: Die Zahlen zum Corona-Virus für Freitag, 27. März, mit Stand von 13 Uhr liegen vor. Demnach gibt es 26 Genesene und 177 Erkrankte. 16 der Erkrankten sind stationär untergebracht, davon drei intensiv. Zwei begründete Verdachtsfälle finden sich ebenfalls in der Statistik.

11.00 Uhr: Die IHK sagt für rund 1500 Auszubildende im Bereich Hellweg Sauerland die Azubi-Prüfungen ab. Sie werden in den Juni hinein verschoben.

8 Uhr: Klarheit für die Abiturienten in NRW. Die Prüfungen sollen ab dem 12. Mai statfinden.

Donnerstag, 26. März

16.10 Uhr: Das Kreisgesundheitsamt meldet am Donnerstag 172 registrierte am Coronavirus Erkrankte und zwölf stationär behandelte Patienten. Damit hat sich die Zahl innerhalb einer Woche mehr als verdoppelt. Am 19. März waren noch 85 Infizierte gemeldet worden, von denen vier im Krankenhaus lagen. Innerhalb eines Tages war es zu 25 Neuinfizierten gekommen.

14.00 Uhr: Die Bezirksregierung Arnsberg teilt mit, dass sie eine erste Lieferung an FFP2-Schutzmasken nach einem Schlüssel an die Kreise und kreisfreien Städte verteilt hat. Diese leiten sie an Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen weiter.

13.30 Uhr: Die Stadt Arnsberg sagte die Kompostwoche mit Pflanzentauschbörse vom 16. bis 25. April am Wertstoffbringhof in Arnsberg ab.

8.00 Uhr: Nach einem Erlass des Schulministeriums, der den Schulen bis zu den Sommerferien Klassenfahrten, Studienfahrten, Ausflüge und den Besuch außerschulischer Lernorte untersagt, entschieden sich unsere Zeitung und das Sportamt der Stadt Arnsberg als Organisatoren, auch die Grundschul-Olympiade im Juni im Stadion Große Wiese abzusagen.

Mittwoch, 25. März:

15.37 Uhr: Im Hochsauerlandkreis gibt es mit Stand Mittwoch, 25. März, 14 Uhr, 166 Erkrankte, von denen elf stationär behandelt werden. Die Zahl der begründeten Verdachtsfälle beträgt sechs, die der Gesunden zwei.

9.15 Uhr: Die Verbraucherzentrale Arnsberg mit ihrer Beratungsstelle in Neheim gibt wichtige wichtige Informationen und rechtliche Hilfestellungen zu diesen und anderen akuten Verbraucherfragen rund um das Thema Reisestornierung und -planung in den Zeiten der Coronakrise. Persönliche Beratung ist derzeit natürlich nicht möglich. Telefonisch unter 02932 51 097 01 oder per Mail an www.verbraucherzentrale.nrw/arnsberg kann die Beratung allerdings erfolgen.

8.30 Uhr: Dass der Citylauf des TV Neheim in seiner mehr als 30-jährigen Geschichte nun abgesagt und in das kommende Jahr verschoben wurde, betrübt Cheforganisator Heino Künkenrenken, der Vorsitzender des ausrichtenden TV Neheim ist. Es habe ihn „einige schlaflose Nächte“ gekostet, ehe die Entscheidung aufgrund der Coronakrise feststand, betont der TVN-Chef. Negative Stimmungen habe der Verein nach der Entscheidung indes nicht erhalten. Im Gegenteil: „Die Reaktionen waren ausschließlich positiv. Alle Entscheidungsträger, Betroffenen und Sponsoren haben die Entscheidung mitgetragen.“ Anstatt am 10. Mai 2020 soll die 32. Ausgabe des Neheimer Citylaufs jetzt am 9. Mai 2021 in der Neheimer Innenstadt ausgerichtet werden.

Dienstag

15.30 Uhr: Die Zahl der registrierten Erkrankten steigt im Hochsauerlandkreis weiter: Für Dienstag, 24. März, vermeldet der Hochsauerlandkreis aber auch erstmals Genesene (Stand: 14 Uhr). Zwei Personen sind geheilt und dürfen die Quarantäne verlassen. Die Zahl der aktuell Erkrankten ist dennoch auf 160 gestiegen, davon sind nun acht stationär untergebracht. Die Zahl der begründeten Verdachtsfälle beträgt drei. Gestern waren es 149 Infizierte, sieben stationär untergebrachte Patienten und sechs Verdachtsfälle.

15.10 Uhr: Die Organisatoren des Dies Internationalis in Neheim sagen das großes Fest der Kulturen auf dem Neheimer Marktplatz am 6. Juni jetzt schon ab. Auch der Citylauf des TV Neheim wurde am Vormittag abgesagt.

14 Uhr: Die Stadt Arnsberg bittet Eltern, die in Schlüsselpositionen arbeiten, dass sie sich bei der Stadt-Hotline melden, um ihren Kinder-Betreuungsbedarf in den nun auch an Wochenendtagen eingerichteten Notgruppen anzumelden.

Montag

15.57 Uhr: Aktuell verzeichnet der Hochsauerlandkreis 149 mit dem Coronavirus infizierte Erkrankte, davon sind weiterhin sieben stationär untergebracht. Die Zahl der begründeten Verdachtsfälle beträgt sechs. Am Vortag waren es noch 131 gewesen.

8.00 Uhr: Das Klinikum Hochsauerland erhebt schwere Vorwürfe gegen die Politik. Die Krankenhäuser bräuchten dringend mehr als die versprochene Unterstützung, um durch die Coronakrise zu kommen.

19.05 Uhr: Die Verwaltung des Hochsauerlandkreises wird wegen der neuen landesweiten Vorgaben am Montag, 23. März, für den Publikumsverkehr komplett geschlossen. Die Schließung betrifft die gesamte Verwaltung mit den Kreishäusern Meschede, Arnsberg und Brilon. Dazu gehören auch die Führerscheinstellen, die Zulassungsstellen sowie die Ausländerbehörde. Auch alle bereits vereinbarten Termine fallen aus! Telefonisch oder per E-Mail sind die Mitarbeiter weiterhin erreichbar.

18.35 Uhr: Die neuen Leitlinien der Bundesregierung zu persönlichen Kontakten in Zeiten der Corona-Krise sowie die neuen Regelungen, wonach unter anderem auch Friseursalons ab sofort zu schließen sind, werden von der Stadt Arnsberg voll umfänglich und ab sofort umgesetzt. Bürgermeister Bittner kündigte an, dass er die Zahl der städtischen Ordnungskräfte, die die Maßnahmen kontrollieren sollen, deutlich erhöhen wolle. „Hierzu werden wir aus anderen Fachbereichen der Stadtverwaltung geeignete Mitarbeiter hinzuziehen“, kündigte Bittner an. Hinsichtlich der Umsetzung der Maßnahmen würden die städtischen Ordnungskräfte darüber hinaus mit der Polizei zusammenarbeiten.

hochsauerlandkreis- kurzarbeitnachfrage aus allen branchenhochsauerlandkreis- kurzarbeitnachfrage aus allen branchen 12.25 Uhr: Im Hochsauerlandkreis gibt es 131 Corona-Erkrankte, davon werden sieben stationär behandelt, davon eine Person intensiv. Außerdem gibt es zehn begründete Verdachtsfälle - dies ist der Stand von Sonntag, 22. März, 12 Uhr; zum Vergleich die Zahlen von Samstag, 21 März, 12 Uhr: 116 Erkrankte, davon sechs stationär untergebracht. Die Zahl der bestätigten Verdachtsfälle lag am Samstag bei sieben. - Der DRK Kreisverband Meschede hat im Auftrag des Hochsauerlandkreises am 21. März eine Teillieferung von Schutzmasken am Düsseldorfer Messegelände abgeholt, die bereits weiter verteilt worden sind. Der Krisenstab steht mit den Landesbehörden in Kontakt, um weitere Schutzkleidung zu bekommen.

Samstag, 21. März

14.21 Uhr: Die Stadt Arnsberg bereitet seine Außendienstmitarbeiter auf die Kontrolle verschärfter Ausgangsregelungen in NRW vor. Bürgermeister Ralf Bittner will vorbereitet sein. Die Außendienster sollen neben den „normalen“ Kontrollen besonderes Augenmerk auf öffentliche Plätze, Ansammlungen oder Partys legen und dem Krisenstab direkt berichten. „Je nachdem wie am Sonntag die Entscheidung über eine Ausgangssperre fällt. hätte ich gerne einen Plan für Arnsberg, um vor der Lage zu bleiben“, sagt Bittner.

13.20 Uhr: Die Stadt Sundern verschärft die Ausgangsregeln massiv: Für Einkaufen, Arztbesuch und Beruf notwendige Zusammenkünfte unter freiem Himmel sind in Gruppen von drei oder mehr Personen untersagt (Ausnahme Familien/Wohngemeinschaften). Körpernahe Dienstleistungen wie Frisörhandwerk sind in Sundern ab sofort einzustellen.

12.10 Uhr: Der Hochsauerlandkreis vermeldet heute (Samstag, 21. März, 12 Uhr) 116 Erkrankte, davon sind sechs stationär untergebracht. Die Zahl der bestätigten Verdachtsfälle liegt bei sieben. Gestern waren es noch 105 gewesen, von denen fünf stationär behandelt wurden. Warnung vor Trickbetrügern:

Der Hochsauerlandkreis warnt vor Trickbetrügern, die sich als Mitarbeiter einer Gesundheitsbehörde ausweisen und die Bürgerinnen und Bürger zu Hause auf das Corona-Virus testen wollen. Das Gesundheitsamt weist darauf hin, dass keine Gesundheitsbehörde Tests zu Hause durchführt. Bislang gibt es im Kreis noch keinen Fall. „Wenn es jedoch zu Vorfällen kommen sollte, bitte sofort die Polizei unter der Notrufnummer 110 anrufen“, bittet die Kreisverwaltung.

Freitag, 20. März

coronavirus- deutlich mehr kranke im hsk – appell an bürgercoronavirus- deutlich mehr kranke im hsk – appell an bürger 16.45 Uhr: Die Zahl der mit dem Corona-Virus Erkrankten im Hochsauerlandkreis ist erstmals dreistellig, sie liegt bei 105 (Stand: 20. März, 14 Uhr). Fünf davon sind stationär untergebracht, davon zwei unter 30 Jahre alt. Darüber hinaus gibt es vier begründete Verdachtsfälle. Der Landrat appelliert an alle Bürger, die sozialen Kontakte weitestgehend herunterzufahren.

15.00 Uhr: Die Caritas Arnsberg/Sundern beklagt, dass ihre Pflegekräfte als „Virenschleudern“ angepöbelt werden. Geschäftsführer Christian Stockmann sorgt sich um die gesellschaftliche Solidarität in Zeiten von Corona.

12.05 Uhr: Generelles Besuchsverbot besteht an allen Standorten des Klinikums Hochsauerland. Um das Personal an den Krankenhauspforten vor einer möglichen Corona-Infektion zu schützen und darüber hinaus hinsichtlich der Beantwortung von Anfragen zeitlich zu entlasten, hat das Klinikum an allen Hospital-Standorten einen privaten Dienstleister damit beauftragt, Anfragen von Besuchern zu beantworten. Der private Dienstleister steht draußen, jeweils vor dem Haupteingang der einzelnen Klinikum-Standorte, als Ansprechpartner bereit.

9.27 Uhr: Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) unterstützt das Corona-Diagnose- und Behandlungszentrum am Marienhospital Arnsberg personell mit zusätzlichen Ärzten. Die eingerichtete KVWL-Notfallpraxis am Karolinen-Hospital in Hüsten bleibt für die Patienten zu den bekannten Zeiten geöffnet. Die KVWL-Notfalldienstpraxis Schmallenberg wird in ein Corona-Behandlungszentrum umgewandelt. Es ist zuständig für die Behandlung von erkrankten Patienten und ggf. auch für die Diagnostik von begründeten Verdachtsfällen. Patienten mit anderen Diagnosen, die den Notfalldienst aufsuchen, werden an andere KVWL-Notfalldienstpraxen (z.B. in Sundern oder Winterberg) oder an die umliegenden Krankenhäuser verwiesen.

Donnerstag, 19. März

16.36 Uhr: Aktuell gibt es im Hochsauerlandkreis 85 Erkrankte und fünf begründete Verdachtsfälle (Stand: 19 März, 14 Uhr). Vier Personen sind weiterhin stationär untergebracht, davon wird eine Person intensiv betreut. Alle vier befinden sich in einem betagten Alter. - Zum Vergleich: Am Mittwochmittag, 18. März, gab es 82 Erkrankte und 12 begründete Verdachtsfälle.

16.32 Uhr: Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Hochsauerlandkreises und die zwölf Wirtschaftsförderungen in den Städten und Gemeinden des Hochsauerlandkreises sind in engem Austausch mit der heimischen Wirtschaft, um sie in der jetzigen Situation bestmöglich zu unterstützen. „Wir wünschen uns, dass die Bevölkerung auch weiterhin die Angebote der Unternehmen und auch die zusätzlichen Services wie z.B. Lieferdienste und -angebote wahrnimmt und nicht nur auf den „weltweiten“ Online-Handel setzt, sondern das, was möglich ist, jetzt und auch später vor Ort kauft“, fasst es Frank Linnekugel als Geschäftsführer der WFG HSK stellvertretend für alle zwölf Wirtschaftsförderungen des Hochsauerlandkreises zusammen.

15.22 Uhr: Die Abfallberatung der Stadt Arnsberg weist darauf hin, dass Abfälle von Personen, die entweder mit dem Coronavirus infiziert sind oder unter Quarantäne stehen, in verknoteten/verschlossenen Müllbeuteln über die graue Restmülltonne zu entsorgen sind. Diese Abfälle dürfen keinen anderen Sammelsystemen wie Biotonne, Papiertonne oder Gelber Sack zugeführt werden. Alle Abfallbehälter dürfen insbesondere auch aus hygienischen Gründen nur soweit gefüllt werden, dass sich der Deckel schließen lässt. Es ist ebenfalls unzulässig, Abfälle in die Behälter einzustampfen oder in anderer Art und Weise zu verdichten, so dass eine Entleerung durch das Abfallsammelfahrzeug nicht mehr möglich ist. Haushaltsabfälle dürfen zudem nicht in öffentlichen Papierkörben entsorgt werden. Jedes Wohngrundstück ist aus den geschilderten Gründen mit Abfallbehältern ausgestattet, die von den Bewohnern des Grundstücks ordnungsgemäß zu nutzen sind.

11.55 Uhr: In Breitenbruch steht man zusammen, ein im Dorf verteilter Flyer gibt Infos für Menschen, die in dieser schwierigen Zeit Hilfe benötigen, sei es beim Einkaufen oder die Fahrt zum Arzt. Ansprechpartner sind Schützenchef Daniel Döring oder Löschgruppenführer Stephan Kemper. Info zu dieser Aktion auch über die Hotline der Stadt Arnsberg, diese ist erreichbar montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr und freitags von 8 bis 13 Uhr über 02932-2011102.

10.42 Uhr: Oeventroper Schützen haben die Initiative #WIRfürOEVENTROP gegründet. in Kooperation mit der neu eingerichteten „Corona-Notfall-Hotline“ der Stadt Arnsberg kümmert man sich nun gemeinsam um Menschen in Oeventrop, die durch die Pandemie in eine Notsituation geraten sind und um Hilfe bitten. Die Hilfsanfragen aus dem Ortsteil „Oeventrop“ werden von der Stadt Arnsberg umgehend an die „Koordinierungsstelle“ der Schützen in Oeventrop digital weitergeleitet. Die Schützen verteilen dann die einzelnen Hilfseinsätze an das ortsansässige Helferteam. Mehr dazu im Internet: www.schuetzen-oeventrop.de . In Kooperation mit der neu eingerichteten „Corona-Notfall-Hotline“ der Stadt Arnsberg kümmert man sich nun gemeinsam um Menschen in Oeventrop, die durch die Pandemie in eine Notsituation geraten sind und um Hilfe bitten. Die Hilfsanfragen aus dem Ortsteil „Oeventrop“ werden von der Stadt Arnsberg umgehend an die „Koordinierungsstelle“ der Schützen in Oeventrop digital weitergeleitet. Die Schützen verteilen dann die einzelnen Hilfseinsätze an das ortsansässige Helferteam.

Mittwoch, 18. März

17.43 Uhr: Ab sofort müssen auch Tagespflege-Einrichtungen, Behinderten-Werkstätten und ähnliche Einrichtungen wegen der Ausbreitung des Coronavirus geschlossen bleiben. Der entsprechende Erlass der Stadt gilt zunächst bis zum 19. April. Es gibt jedoch einige Ausnahmen.

17.17 Uhr: Die Stadt Arnsberg arbeitet an Lösungen, wie sie Eltern nach den Kita-Schließungen Beiträge entsprechend erstatten kann.

15.51 Uhr: Der HSK meldet für Mittwoch, 18. März, 82 Corona-Erkrankte, wovon vier stationär behandelt werden (drei Fälle im Marienhospital Arnsberg und ein Fall im Fachkrankenhaus Kloster Grafschaft). Außerdem gibt es 12 begründete Verdachtsfälle (Dienstag: 80 Erkrankte, 22 begründete Verdachtsfälle). Der HSK-Krisenstab bittet Bürger eindringlich darum, die Corona-Hotline nicht durch Anfragen zu Beitragsrückersttungen für Kindertagesbetreuung, Musikschule und VHS HSK zu blockieren. Zu Erstattungen gibt es noch keine Entscheidungen

12.55 Uhr: Stadt Arnsberg schafft Ordnungsrecht für Schließungen bestimmter Läden

siehe: https://www.wp.de/staedte/arnsberg/corona-stadt-schafft-ordnungsrecht-fuer-ladenschliessung-id228720687.html

Dienstag, 17. März

18.30 Uhr: Ein Gang durch die Neheimer Innenstadt zeigt, dass sich aktuell einige Läden für eine Schließung am Mittwoch, 18. März, entschieden haben. Das bezieht sich vor allem auf Läden des nicht täglichen Bedarfs, wie Schmuck und Uhren oder Miederwaren. In den Läden hängen schon jetzt Schilder, was mit Post oder Paketen passieren soll oder wo jemand schnell zu erreichen ist.

17.10 Uhr: Die Agentur für Arbeit Meschede-Soest informiert alle Kundinnen und Kunden der Agentur für Arbeit Meschede-Soest:

Die Geschäftsstellen der Agentur für Arbeit Meschede-Soest sind Orte mit intensiven Publikumsverkehr. Die Gesundheit unserer Kundinnen und Kunden und unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat für uns höchste Priorität. Zur Eindämmung des Coronavirus ergeben sich deshalb folgende wichtige Informationen:

1. Alle persönlichen Gesprächstermine entfallen ab sofort ohne finanzielle Nachteile: Kundinnen und Kunden müssen diese Termine nicht absagen, nicht anrufen oder auch nicht vorsprechen und haben dadurch keine finanziellen Nachteile. Dies gilt auch für die Auszahlung von Kindergeld und Kinderzuschlag.

2. Eine Arbeitslosmeldung kann auch telefonisch erfolgen. Persönliche Arbeitslosmeldungen sind derzeit nicht erforderlich. Es entstehen keine Nachteile, wenn Sie nach der telefonischen Arbeitslosmeldung Ihre Anträge formlos per Mail oder über unseren eService auf www.arbeitsagentur.de/e-Services stellen oder in den Hausbriefkasten einwerfen.

3. Alle Anliegen telefonisch klären!Da wir unsere telefonischen Kapazitäten aufgrund des erwarteten sehr hohen Anrufaufkommens auch technisch verstärken müssen, kann unsere Erreichbarkeit vereinzelteingeschränkt sein.

Sie erreichen uns für ALLE ihre Anliegen unter folgenden Rufnummern:

Arbeitnehmer

Telefon: 02921/ 106-123, www.arbeitsagentur.de oder alternativ auch Montag – Freitag von 8 – 18 Uhr unter der bundesweiten Hotline für Arbeitnehmer 0800 4 5555 00

Arbeitgeber

0800 4 5555 20

Thema Kurzarbeit

Ansprechpartner im Arbeitgeber-Service oder unter www.arbeitsagentur.de/Kurzarbeit

Kindergeld

Hotline der Kindergeldkasse in Meschede 0800 4 5555 30 oder per Mail:Familienkasse-Nordrhein-Westfalen-Ost@arbeitsagentur.de

16.30 Uhr: Das Klinikum Hochsauerland richtet das Marien-Krankenhaus in Arnsberg jetzt in ein Corona-Hospital um. Es soll 23 beatmungsfähige Intensivbetten am Standort geben. Alle Corona-Patienten sollen vorerst dort behandelt werden, so lange die Fallzahlen dies ermöglichen. Vier Abteilungen ziehen an andere Standorte um, um weitere Betten und Behandlungskapazitäten zu schaffen. An den drei anderen Standorten in Hüsten, Meschede und Neheim werden nur noch dringend notwendige Operationen durchgeführt. OP bei Geburten, Herzinfarkten, Schlaganfällen, Unfällen und Krebs werden weiter durchgeführt.

16.08 Uhr: Der Hochsauerlandkreis meldet für Dienstag, 17. März, (Stand: 12 Uhr) 80 Corona-Erkrankte und 22 begründete Verdachtsfälle. Am Montagmittag waren es 49 Erkrankte und 20 begründete Verdachtsfälle. „Noch sind die Krankenhäuser mit Corona-Patienten nicht übermäßig belastet, sie optimieren aber weiterhin ihre Abläufe“, teilt der Hochsauerlandkreis mit. „Es ist nur eine Frage der Zeit, bis es auch bei uns schwerere Verläufe mit Krankenhausaufenthalten geben wird“, beschreibt Dr. Klaus Schmidt als Arzt des Gesundheitsamtes und Mitglied des Krisenstabes das wahrscheinliche Szenario.

Die Fahrschulen im Hochsauerlandkreis sind laut HSK gehalten, ihren Unterricht einzustellen. Sie fallen ebenfalls unter den Erlass des Landes NRW zu den Schulschließungen. Hinweise für die eingeschränkte Arbeit der Kfz-Zulassungsstelle im Kreishaus Meschede: Privatkunden ohne Online-Termin können leider nicht bedient werden. Es können nur Anliegen bearbeitet werden, die vollständig und richtig vorliegen. Hier gibt es die Möglichkeit, die benötigten Unterlagen unter www.hochsauerlandkreis.de, Suche: Zulassung/Terminvereinbarung, vorab zu klären.

11 Uhr: „Angesichts der aktuell rasanten Ausbreitung des Corona-Virus werden in den nächsten Tagen und Wochen außergewöhnliche Belastungen auf die Krankenhäuser zukommen. Das Gesundheitsministerium hat die Krankenhäuser daher aufgefordert, soweit medizinisch vertretbar, planbare Patientenbehandlungen in den Kliniken zurückzufahren, um zusätzliche Kapazitäten für die Versorgung von schwer betroffenen Patienten mit COVID-19 Infektion und alle weiteren akut behandlungsbedürftigen Patientinnen und Patienten verfügbar zu machen“, teilt das Klinikum Hochsauerland mit. Man nehme diese Prognosen sehr ernst und habe für die Region eine an die aktuelle Situation angepasste Neuausrichtung der vier Krankenhausstandort einschließlich ambulanter Einrichtungen auf den Weg gebracht. Über die vorgesehenen Maßnahmen informiert das Klinikum bei einem Pressetermin am heutigen Dienstag, um 15 Uhr. Über die Maßnahmen lesen Sie danach alle Details hier.

9.22 Uhr: Die Stadtverwaltung Arnsberg bittet die Bürger nochmals dringend darum gebeten, auf persönliche Besuche in der Stadtverwaltung zu verzichten. Sollte dennoch ein persönliches Gespräch dringend erforderlich sein, steht für eine Terminvereinbarung die Service-Telefonnummer 02932 / 2010 zur Verfügung. Diese sollte unbedingt vor einem anstehenden Besuch bei der Verwaltung oder zur Klärung einer Angelegenheit kontaktiert werden. Bei wichtigen und dringenden Anliegen, die sich nicht telefonisch regeln lassen, vermittelt das Servicetelefon den entsprechenden telefonischen Kontakt in die Abteilungen. Sollte ein persönlicher Termin im Rathaus mit einem Mitarbeiter vereinbart werden, benutzen die Besucher ausschließlich den Personaleingang – ehemals Sparkasseneingang- im Norden des Rathauses zur Autobahnseite hin. Alle anderen Eingänge werden verschlossen. Im Rathaus angekommen, wenden sich die Bürger unter Mitteilung ihres Termins an die Pforte, die den zuständigen Mitarbeiter kontaktiert. Zudem müssen sich alle Besucher namentlich mit Kontaktdaten beim Besuch im Rathaus registrieren lassen. Dies dient dazu, eine etwaige Infektionskette zurückverfolgen zu können. Bürgermeister Bittner bittet die Bürger, Online-Dienste der Stadtverwaltung zu nutzen: https://portal.arnsberg.de/

Montag, 16. März

17 Uhr: Der Caritasverband schließt seine Caritashäuser in Arnsberg und Sundern für den Publikumsverkehr. Nur der Empfang bleibt besetzt und ist telefonisch täglich von 8 bis 16 Uhr erreichbar.

16.16 Uhr: Wegen des Schutzes vor einer Corona-Virusinfektion gibt die Stadt Arnsberg die Schließung weiterer Einrichtungen bekannt: Der Wertstoffbringhof, Hüstener Straße 15 in Arnsberg bleibt ab sofort geschlossen. Die Bürger werden gebeten, zur Abfallentsorgung die Gefäßabfuhr zu nutzen. Die Stadtbibliothek schließt alle drei Standorte Neheim, Arnsberg und Hüsten ab sofort bis auf Weiteres. Ausgeliehene Medien werden selbstverständlich für den Schließungszeitraum verlängert. Auch die städtischen Sporthallen sind bis auf Weiteres geschlossen.

16.09 Uhr: Öffnungszeiten der Kreisverwaltung: Die Kreisverwaltung öffnet ab Dienstag, 17. März, wieder mit Einschränkungen. Besucher müssen allerdings mit langen Wartezeiten rechnen. Vorrangig sollten die Mitarbeiter des Hochsauerlandkreises per Telefon oder Mail kontaktiert werden. Die telefonische Erreichbarkeit ist in allen Dienststellen sichergestellt. Die Zulassungsstellen in Arnsberg und Brilon bleiben geschlossen. Eine persönliche Vorsprache ist nur in Meschede möglich. Fahrzeughändler, Zulassungsdienste und Firmen mit mehreren Zulassungen können montags bis freitags zwischen 7.30 und 12 Uhr sowie von 13 bis 15 Uhr bei der Zulassungsstelle vorsprechen. Für alle übrigen Kunden ist zu denselben Uhrzeiten eine Vorsprache nur mit einem Online-Termin möglich. Dieser kann auf der Homepage des Hochsauerlandkreises gebucht werden. Samstags bleibt die Zulassungsstelle geschlossen. Die Führerscheinstellen in Arnsberg und Brilon bleiben geschlossen. Eine persönliche Vorsprache kann nur nach vorheriger telefonischer Absprache und auch nur in Meschede zu folgenden Zeiten erfolgen: montags bis freitags zwischen 7.30 und 12 Uhr sowie von 13 bis 15 Uhr. Samstags bleibt die Führerscheinstelle geschlossen. Aufenthalts- und Staatsangehörigkeitsrecht (Ausländerbehörde): Wenn eine persönliche Vorsprache zwingend notwendig sein sollte, bitte vorab Kontakt mit dem Ansprechpartner aufnehmen per Mail oder Telefon. Sofern dieser nicht bekannt ist, bitte die Telefonzentrale unter 0291/94-0 anrufen. In zwingend notwendigen Fällen wird dann individuell eine Vorsprache ermöglicht.

15.50 Uhr: Die Beratungsstelle der Verbraucherzentrale in Neheim bleibt bis auf Weiteres geschlossen. Persönliche Beratungen – ob allgemeine Rechtsberatung, Versicherungs-, Energie-, Umwelt-, Geldanlage- oder Schuldnerberatung – müssen leider ausfallen. Auch die Verbraucherzentrale will – wie andere Dienste und Einrichtungen – durch das Vermeiden von Kontakten einen Beitrag leisten, um die Corona-Pandemie einzudämmen. Wer bereits einen Termin vereinbart hat, wird kontaktiert oder kann sich telefonisch melden, um das weitere Vorgehen abzusprechen. Auch alle Veranstaltungen, Vorträge und Aktionen sind bis Ende April abgesagt. Telefonisch ist die Beratungsstelle jedoch – unter Telefon 02932 -5109701– weiterhin erreichbar. Auch Anfragen per E-Mail arnsberg@verbraucherzentrale.nrw, werden weiter bearbeitet.

15.00 Uhr: Die Städte Arnsberg und Sundern ziehen eine erste Bilanz des ersten Tages mit Notgruppen in den Kitas für Kinder von Schlüsselpersonen. „Es hat kein großes Chaos gegeben“, sagt Jürgen Voss vom Stab für außergewöhnliche Ereignisse in Sundern. Zehn Kinder seien am ersten Tag betreut worden. In den drei städtischen Not-Kitas seien es 40 gewesen, doch rechnet Fachbereichsleiter Michael John mit stadtweit rund 100 notbetreuten Kindern in allen Kitas der verschiedenen Träger.

13.40 Uhr: Neue Zahlen vom Hochsauerlandkreis: Aktuell gibt es im Hochsauerlandkreis 49 Erkrankte und 20 begründete Verdachtsfälle (Stand: 16. März 2020, 12 Uhr). Die Zahl der Kontaktpersonen liegt weit über 300. Diese Zahl wird künftig nicht mehr fortgeführt, sie wird ersetzt durch die begründeten Verdachtsfälle. Der Krisenstab bittet die Bürgerinnen und Bürger, nicht die Notrufnummern von Polizei „110“ und Feuerwehr und Rettungsdienst „112“ mit Fragen zum Corona-Virus zu belasten: „Bitte nutzen Sie die Hotline des Gesundheitsamtes unter 0291/94-2202!“ Da die Hotline intensive Beratungsgespräche führt und das Anrufaufkommen sehr hoch ist, muss leider mit Wartezeiten gerechnet werden. Der Krisenstab bittet um Verständnis und Geduld: „Das Personal wurde bereits aufgestockt und wir schulen bereits weiteres.“Die Kuren im Kinderkurheim Arnsberg auf Norderney müssen abgebrochen werden und es werden auch keine neuen Kuren begonnen. Die Nordseeinseln werden gesperrt. Die Rückkehr der Kinder und Jugendlichen wird derzeit organisiert.

13.31 Uhr: Neue Regeln für Trauerfeiern und Trauergespräche: Angesichts des notwendigen Schutzes vor einer Corona-Virusinfektion haben sich alle Bestattungshäuser in den Stadtgebieten Arnsberg, Sundern und Meschede ab sofort in Absprache mit den katholischen und evangelischen Kirchengemeinden auf folgende Maßnahmen verständigt: „Wenn möglich bitten wir (die Bestattungshäuser) darum, dass Trauergespräche und die Abstimmung/Organisation der Beisetzung nur telefonisch oder per E-Mail mit uns abgestimmt werden. Trauerfeiern können nur noch im engsten Familienkreis und nur unter freiem Himmel stattfinden. Wenn Sie Fragen haben oder unsicher sind, wie Sie sich im Trauerfall zu verhalten haben, rufen Sie uns bitte an. Wir stehen an Ihrer Seite und helfen Ihnen gerne weiter. Diese Maßnahmen gelten vorerst bis zum 20. April 2020.“

11.45 Uhr: In den Stadtgebieten Arnsberg und Sundern werden angesichts der Corona-Krise die Feiern der Erstkommunion verschoben. Damit setzt auch das Dekanat Hochsauerland-West die Anweisung des Erzbistums Paderborn um. „Die entsprechenden Termine in den einzelnen Gemeinden werden verlegt auf dann noch zu findende Termine,“ erklärte Tobias Kleffner, Pressereferent des Dekanats. Dies betrifft auch - wie bereits gemeldet - die Firmungen. Zudem werden bis auf weiteres keine öffentlichen Gottesdienste mehr gefeiert. Die Kirchen bleiben allerdings als Orte des Gebets weiterhin geöffnet. Ebenso sind auf Anweisung des Erzbistums alle kirchlichen Tagungen, Fortbildungsangebote, öffentliche Gremiensitzungen, Wallfahrten und Reisen abgesagt.

9.38 Uhr: Kindergeldkasse: Ab heute, 16. März, bis voraussichtlich 19. April wird am Standort Meschede der Familienkasse NRW-Ost der Schalterbetrieb für persönliche Kundenvorsprachen vorsorglich eingestellt. Die übrigen Kommunikations- und Beratungskanäle wie E-Mail oder konventionelle Postwege stehen weiterhin uneingeschränkt zur Verfügung. Die telefonische Service-Hotline lautet: 0800 4 555 30. Hier können auch Fragen zum Kindergeld beantwortet werden. Email: Familienkasse-Nordrhein-Westfalen-Ost@arbeitsagentur.de

9.03 Uhr: Einige weitere Absagen: Die DLRG-Ortsgruppe Neheim-Hüsten hat bis auf Weiteres den Trainingsbetrieb für Kinder und Jugendliche eingestellt. Alle vereinsinternen Veranstaltungen werden ebenfalls ausgesetzt. Dies betrifft die Jahreshauptversammlung und die Osterwanderung. Wenn das Hallenbad wieder öffnet, wird die DLRG-Ortsgruppe dann erneut über das weitere Vorgehen informieren, siehe dann im Internet: neheim.dlrg.de Aufgrund der aktuellen Corona-Situaltion, und der Untersagung der Stadt Sundern, wird die Generalversammlung des Handwerkerverein Stockum abgesagt. Ein neuer Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben. Die kfd St. Petri Hüsten mit Bezirk Bruchhausen sagt folgende Veranstaltungen ab: 23. März: Kreuzwegmeditation, 31. März: Einkehrnachmittag, 2. ApriL: Kochkurs mit Frau Rünker, 6. April: Versammlung und Gemeinschaftsmesse (die Hefte werden den Mitarbeiterinnen vorbeigebracht). Kolpingsfamilie St. Petri Hüsten: Das Beten des Kreuzwegs am Dienstag, 24. März, um 15 Uhr in der Petrikirche fällt aus. Der Verein Haus und Grund Arnsberg sagt die für den 24. März um 18 Uhr im Lokal „Zur Börse“ geplante Jahreshauptversammlung ab. Die für Samstag angekündigte INO-Putzaktion in Oeventrop wird auf unbestimmte Zeit verschoben.

Sonntag, 15. März

20.05 Uhr: Ab morgen früh sind alle Kitas geschlossen, Eltern müssen die Betreuung ihrer Kinder selbst organisieren. Anders als zunächst von der Stadt Arnsberg geplant, kann es keinen Übergangstag geben. Die Einrichtungen sind bereits morgen geschlossen und Notfall-Gruppen nur für Kinder von Personen in wichtigen Funktionen geöffnet.

19.14 Uhr: Mega-Sports 2020 fällt aus. Um die Schutzmaßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus zu unterstützen entfällt in diesem Jahr Mega-Sports. Eigentlich war die Veranstaltung, auf der immer 1.600 Biker aus ganz Deutschland und den Niederlanden starten, für das Wochenende 25. / 26. April geplant. „Mit allen angemeldeten Teilnehmer/-innen des SKS-MTB-Marathons setzen wir uns per Mail in Verbindung,“ teilt Klaus-Rainer Willeke vom Orga-Team mit. „Und wir sehen uns dann alle gesund und aktiv bei Mega-Sports 2021 am 24. und 25. April 2021 wieder.“ Bei allen, die uns in diesem Jahr bei der Vorbereitung von Mega-Sports unterstützt haben, bedanken sich die Organisatoren.

18.03 Uhr: Das Gesundheitsamt teilt nach der Untersuchung von Schülern, die am Wochenende teils mit Symptomen von einer Fahrt ins Zillertal nach Hüsten zurückgekehrt waren: Alle Testergebnisse auf das Coronavirus waren negativ.

18.01 Uhr: Die Verwaltung des Hochsauerlandkreises bleibt am Montag, 16. März, für den Publikumsverkehr geschlossen. Die Schließung betrifft die gesamte Verwaltung mit den Kreishäusern Meschede, Arnsberg und Brilon. Dazu gehören auch die Führerscheinstellen, die Zulassungsstellen sowie die Ausländerbehörde. Schuluntersuchungen sowie weitere Routinetermine finden zunächst nicht statt. Das Gesundheitsamt ist nach wie vor telefonisch erreichbar. Die Entscheidung, ob und in welchem Rahmen die Verwaltung ab Dienstag, 17. März, wieder öffnet, wird der Krisenstab morgen im Laufe des Tages treffen.

Es gilt, zunächst den Dienstbetrieb in den wesentlichen Bereichen „Sicherheit und Ordnung“ aufrecht zu erhalten und auch in den nächsten Wochen zu gewährleisten. Telefonisch oder per Mail sind die Mitarbeiter weiterhin erreichbar. Die Kreisverwaltung bittet um Verständnis: „Wir müssen handlungsfähig bleiben und unser zweites Ziel ist, eine weitere Ausbreitung des Corona-Virus zu vermeiden.“ Aktuell gibt es 31 Infizierte und 196 begründete Verdachtsfälle im Hochsauerlandkreis.

16.59 Uhr: Die Stadt Arnsberg verschärft ihre Maßnahmen und untersagt sämtliche öffentliche und kommerzielle Veranstaltungen wie auch Versammlungen im Stadtgebiet bis Ende April. Die Lage wird täglich neu bewertet.

„Dieser Schritt ist unbedingt nötig, um die Ausbreitung des Corona-Virus weitestgehend einzudämmen“, so Bürgermeister Ralf Paul Bittner. „Ich bitte alle Bürgerinnen und Bürger eindringlich, soziale Kontakte auch darüber hinaus wenn irgend möglich zu vermeiden und die Hinweise für eine sorgfältige Hygiene einzuhalten. Ich bin mir bewusst, dass die getroffenen Regelungen für jeden Einzelnen tiefe Einschnitte bedeuten. Egal, ob eine in Vorfreude erwartete Veranstaltung nicht stattfinden kann oder ob unter großen Herausforderungen die Betreuung der Kinder organisiert werden muss. Wir befinden uns derzeit allerdings in einer besonderen Ausnahmesituation, die solch weitreichende Regelungen erforderlich machen. Daher bitte ich um Ihr Verständnis und um Ihre Solidarität gegenüber den Mitmenschen“, so Bürgermeister Ralf Paul Bittner.

„Vermeiden Sie soziale Kontakte, aber helfen Sie, wo Hilfe nötig ist. So machen es auch die zahlreichen Menschen, die im Bereich der Gesundheitsversorgung, der Pflege, bei der Feuerwehr, im Rettungsdienst und der Lebensmittelversorgung sowie Abfallentsorgung tätig sind und so die Aufrechterhaltung der wichtigen Infrastruktur gewährleisten. Ihnen gebührt mein besonderer Dank“.

Personen, die sich wegen der Ausbreitung des Corona-Virus in einer Notlage befinden, können sich montags bis donnerstags von 8 Uhr bis 16 Uhr und freitags von 8 Uhr bis 13 Uhr an die städtische Hotline wenden. Diese ist über die Rufnummer 02932 201-1102 erreichbar.

16.34 Uhr: Weiterhin gibt es Absagen. Sie betreffen die Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins Müschede am 19. März, den Stammtisch des VdK-Ortsverbands Neheim am 1. April, die kommenden Clubabende des AMC Arnsberg, die Mitgliederversammlung der Siedlergemeinschaft Wolfsschlucht am 20. März, die Jahresversammlung der 2. Kompanie der Neheimer Schützen am 27. März, die Jahreshauptversammlung des LSC Oeventrop am 20. März und die für den 20. März angesetzte Jahreshauptversammlung des Herdringer Tennisclubs. Der TV Herdringen sagt sein Sportangebot zunächst bis zum Ende der Osterferien ab.

14.59 Uhr: Die Städte Arnsberg und Sundern weisen darauf hin, dass ab Montag, 16. März, ein Betretungsverbot von Kitas gilt. Notgruppen werden in beiden Städten eingerichtet, sie sind allerdings ausschließlich für Kinder von Schlüsselpersonen gedacht.

Schlüsselpersonen sind laut Stadt Arnsberg: Angehörige von Berufsgruppen, deren Tätigkeit der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung sowie der medizinischen und pflegerischen Versorgung der Bevölkerung und der Aufrechterhaltung zentraler Funktionen des öffentlichen Lebens dient. Dazu zählen insbesondere: Alle Einrichtungen, die der Aufrechterhaltung der Gesundheitsversorgung und der Pflege sowie der Behindertenhilfe, Kinder- und Jugendhilfe, der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz), der Sicherstellung der öffentlichen Infrastrukturen (Telekommunikationsdienste, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung), der Lebensmittelversorgung und der Handlungsfähigkeit zentraler Stellen von Staat, Justiz und Verwaltung dienen.

Diese Schlüsselpersonen dürfen ihre Kinder zur Betreuung bringen, wenn sie alleinerziehend sind oder beide Elternteile Schlüsselpersonen sind und wenn die Kinder:

• keine Krankheitssymptome aufweisen,
• nicht in Kontakt zu infizierten Personen stehen bzw. seit dem Kontakt mit infizierten Personen 14 Tage vergangen sind und sie keine Krankheitssymptome aufweisen,
• sich nicht in einem Gebiet aufgehalten haben, das durch das Robert Koch-Institut (RKI) aktuell als Risikogebiet ausgewiesen ist bzw. 14 Tage seit Rückkehr aus diesem Risikogebiet vergangen sind und sie keine Krankheitssymptome zeigen. Hier sind die Eltern in der Verantwortung zu entscheiden, ob die Kinder betreut werden können oder nicht.

14.29 Uhr: Das Sport- und Tagungszentrum Hachen ist ab sofort geschlossen. Die Schließung gilt zunächst bis zum 19. April. Der Landessportbund hat die Entscheidung getroffen, nachdem in Nordrhein-Westfalen die Schulschließungen wegen des Coronavirus bekannt geworden waren. Zudem appellierte der Landessportbund auch an alle Vereine, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen und einen Beitrag zur langsameren Verbreitung des Virus im Land beizutragen.

12.32 Uhr: Es fallen weitere Termine aus: die für den 21. März angesetzte Jahreshauptversammlung des SGV Holzen, die Generalversammlung der kfd Hüsten am 22. März, die Mitgliederversammlung des Fördervereins der Fröbelschule am 17. März und die Jagdgenossenschaftsversammlung in Endorf am 18. März.

12.16 Uhr: Der Verein der Freunde und Förderer der Akademie für Kunst und Kultur in Stockum sagt aufgrund der aktuellen Zuspitzung der Coronavirus-Ausbreitung alle Veranstaltungen bis auf Weiteres ab. Dazu gehören die Vorstandssitzung am 17. März, die Mitgliederversammlung am 28. März und die Geburtstagsfeier von Johannes Dröge am 29. März.

Die derzeitige Ausstellung „Resonanz“ bleibt für die restliche Laufzeit in Absprache mit dem Kulturring Sundern geschlossen, auch die Finissage am 29. März entfällt, die Künstlergemeinschaft Berghaus hat ebenfalls beschlossen, für den oben genannten Zeitraum alle Veranstaltungen und offene Ateliers ausfallen zu lassen. „Wir wollen damit die Möglichkeit einer Ansteckung in unserer Akademie vermeiden. Wir haben dabei nicht nur die Gesundheit von uns allen im Blick, sondern auch die Gesundheit all unserer Verwandten und Bekannten“, so der Vorstand. „Sobald sich die Lage deutlich entspannt, wird das Vereinsleben wieder Fahrt aufnehmen.“

12.08 Uhr: Die Stadt Sundern meldet: Im Nachgang der Sitzung des Jugendhilfeausschusses am 9. März im Ratssaal der Stadt Sundern wurde ein Mitglied des Ausschusses positiv auf das Coronavirus getestet. Für alle Personen, die unmittelbaren Kontakt zur infizierten Person hatten, wurde aus Sicherheitsgründen entsprechend Quarantäne angeordnet. Das betrifft bei einer nachgewiesenen Infektion die Personen, welche nachweislich mindestens 15 Minuten direkten und räumlich engen Kontakt (z.B. das direkte Nebeneinandersitzen) zur infizierten Personen hatten.

Für alle weiteren Mitglieder des Fachausschusses sowie für die Besucher, die an der öffentlichen Sitzung teilgenommen haben, bestehe derzeit keine Infektionsgefahr, da kein direkter persönlicher Kontakt mit der infizierten Person stattgefunden hat. Sollten jedoch trotzdem typische Symptome des Coronavirus (Fieber, Husten, Halsschmerzen und Kurzatmigkeit) bei den Teilnehmern der Sitzung auftreten, wird umgehend gebeten, den Hausarzt oder das Gesundheitsamt telefonisch zu kontaktieren.

Der Stab für außergewöhnliche Ereignisse ist in Vorbereitung, schnellstmöglich für Anfragen aus der Bevölkerung eine Telefonhotline zu schalten. Sobald die Hotline eingerichtet ist, wird umgehend eine Information erfolgen.

12.03 Uhr: Bei den Schützen in Westenfeld fällt die für den 21. März geplante Generalversammlung aus. Die kfd sagt die Fahrt zur Creativa am 20. März nach Dortmund ab. Ebenfalls findet die Jahreshauptversammlung der kfd St. Johannes am 25. März sowie die Abrechnung vorher nicht statt. Die Mitarbeiterinnen werden gebeten, sich die zu verteilenden Hefte in der Kirche vor dem Kreuzaltar abzuholen; sie liegen dort ab dem 25. März aus.

11.54 Uhr: Auch die Arnsberger Tanzfabriken müssen den Anordnungen der Landesregierung NRW und des Gesundheitsamts des HSK Folge leisten und den Tanzunterricht unterbrechen bzw. verschieben. Die ausfallenden Unterrichtsstunden werden zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. Ab Montag, 16.03.2020 darf bis auf weiteres kein Tanzkursus und keine Tanzveranstaltung mehr stattfinden, so Ralph Marohn und Edgar Vornweg in einer Stellungnahme. „Wir geben aber den Tipp, dass man auch einfach mal zu Hause tanzen kann. Dies hebt die Stimmung in dieser ernsten Situation.“ so die beiden Inhaber.

11.40 Uhr: Aufgrund der aktuellen Ereignisse um das Corona-Virus fühlt sich auch die Kolpingsfamilie Neheim gezwungen die nächsten Termine abzusagen. Das betrifft vorerst den Einkehrtag am 21. März, die Aktion Rumpelkammer am 27. März und die Jahreshauptversammlung am 29. März. Diese Veranstaltungen sollen zu einem späteren Termin, der rechtzeitig mitgeteilt wird, nachgeholt werden.

9.11 Uhr: Aufgrund der Gefährdung durch den Coronavirus, sagt die SGV-Abteilung Hüsten alle Veranstaltungen und Wanderungen ab. Diese Regelung gilt bis zum 19. April einschließlich.

8.57 Uhr: Auch am Sonntag gibt es weitere Reaktionen von Vereinen. Der Gesellschaftliche Verein Unterhüsten (GVU) sagt alle Veranstaltungen bis 30. April 2020 ab. Das betrifft insbesondere die Generalversammlung, den Seniorentag und das Kinderschützenfest. Über etwaige Ersatztermine werden die Mitglieder informiert.

Sonntag, 15. März 2020

17.21 Uhr: Das Klinikum Hochsauerland erklärt, dass es nach wie vor keine Aufnahme eines Patienten wegen des Coronavirus gebe.

17.14 Uhr: Der HSK bestätigt die Zahl von 30 Infizierten im HSK - die Zahl der Menschen in Quarantäne erhöhte sich auf 190. Einer der Infizierten, so der HSK, sei auch Landrat Dr. Karl Schneider. Er appelliert, dass alle Bürger nun vorsichtig seien und Sozialkontakte dringend zurückfahren. Dringend appelliert wird an Reiserückkehrer aus Risikogebieten sich in freiwillige Quarantäne zu begeben.

16.51 Uhr: Bürgermeister Ralf Bittner und die Mitglieder des Arnsberger Krisenstabes sind auch am Samstag über Tele-Konferenz zusammengekommen. „Wir sind jetzt allmählich vor die Lage gekommen“, sagt Bittner. Es gehe gerade nicht ums Reagieren, sondern um das Vorbereiten auf gegebenenfalls kommende Lagen. Priorität hätten Maßnahmen, die die Versorgung und Daseinsvorsorge sichern. Zudem gelte es dringend die Bewohner von Alten- und Pflegeheimen sowie Patienten und Personal in Krankenhäusern vor Ansteckung zu schützen.

15.15 Uhr: Der Hochsauerlandkreis zählt mittlerweile 30 Corona-Infizierte und 150 unter Quarantäne gestellte Menschen. Von den Behörden und dessen geschultem Personal in Empfang genommen wurden am Samstagmorgen eine Schülergruppe aus Arnsberg, die von einer einwöchigen Skifreizeit im Zillertal zurückgekehrt war. „Der Krisenstab hatte diese Gruppe schon seit Tagen auf dem Radar und hat alle nötigen Maßnahmen eingeleitet“, so HSK-Sprecher Jürgen Uhl. Die Jugendlichen wurden nach medizinischer Überprüfung, Einstufung des Gesundheitszustandes und entsprechenden Quarantäneanweisungen ihren Eltern in die Obhut gegeben. Auch Abstriche zur Untersuchung auf eine Infektion mit dem Coronavirus wurden gemacht.

14.00 Uhr: Im Dekanat HSK-West, zu dem auch die Stadtgebiete Arnsberg und Sundern gehören, fallen ab diesem Wochenende alle Heiligen Messen aus. In Planung ist in der Gemeinde St. Petri Hüsten eine Messe, die ab 11 Uhr per Livestream aus dem Gotteshaus übertragen wird.

Die Absolution dafür kam später am Samstagnachmittag aus Paderborn vom Erzbistum: „Die derzeit angeordneten oder empfohlenen Schutzmaßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung von SARS-CoV-2 (Corona-Virus) stellen einen schwerwiegenden Grund im Sinne des can 1248 § 2 CIC dar, der die Gläubigen kraft kirchlichen Rechts von der Verpflichtung zur Teilnahme an der Eucharistiefeier an Sonn- und kirchlichen Feiertagen (sog. „Sonntagspflicht“, can.1248 CIC) entbindet. Den Gläubigen wird für diesen Fall das persönliche Gebet oder das Gebet in der Familie in besonderer Weise nahegelegt. Die Entscheidung, ob Eucharistiefeiern und andere Gottesdienste abzusagen sind, ist vor Ort von den Verantwortlichen in Abstimmung mit den zuständigen staatlichen bzw. kommunalen Stellen zu treffen“, schreibt Generalvikar Alfons Hardt.

12.33 Uhr: Das Sauerland-Museum in Arnsberg ist ab sofort zunächst bis zum 4. April wegen des Corona-Virus geschlossen. Damit findet auch die für Sonntag, 15. März, vorgesehene öffentliche Führung nicht statt.

12.30 Uhr: Der Krisenstab der Stadt Arnsberg tagt nun täglich. An Wochentagen vormittags um 8.30 Uhr und nun auch am Wochenende. Am Samstag schalten sich die Beteiligten per Video-Konferenz und Skype zusammen. „So machen wir es gegebenenfalls zukünftig auch in der Woche“, sagt Bürgermeister Ralf Bittner.

11.20 Uhr: Einen Beitrag zur Corona-Prävention will die auch die VHS leisten. Analog zu der von der Landesregierung verkündeten Regelung für Schulen finden bei der Volkshochschule Arnsberg/Sundern ab Montag, 16. März zunächst bis einschließlich 19. April 2020 keine Veranstaltungen statt. Ob die Kurse nur unterbrochen und zu einem späteren Zeitpunkt fortgesetzt oder beendet werden, wird in Absprache mit den Kursleiterinnen und Kursleitern entschieden. Daran orientiert sich auch die Abbuchung von Entgelten. Für alle in diesem Zusammenhang auftauchenden Fragen stehen aber die VHS-Geschäftsstellen telefonisch gerne zur Verfügung.

11.05 Uhr: Nachdem die Landesregierung alle Schulen in NRW ab kommender Woche schließen wird, wurde auch die Situation für das bbz Arnsberg neu bewertet. „Bereits gestern hatten wir die (verpflichtenden) Lehrgänge für Auszubildende ausgesetzt. Angesichts der dynamischen Entwicklung der Infiziertenzahlen halten wir es jetzt auch für geboten, alle anderen Lehrgänge bis auf weiteres auszusetzen. Die Teilnehmer werden noch während des Wochenendes über unsere Entscheidung direkt informiert. Für die betroffenen Auszubildenden besteht weiter, sofern für sie keine Quarantäne angeordnet wurde, Anwesenheitspflicht im Ausbildungsbetrieb“, erklärt Meinolf Niemand, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Südwestfalen. Angesichts der aktuellen Entwicklung der Anzahl der Corona-Infektionen im Hochsauerlandkreis sei die getroffene Entscheidung unumgänglich gewesen.

10.54 Uhr: Das gesellschaftliche Leben in Arnsberg und Sundern wird weitestgehend eingestellt. Hier viele weitere Absagen von öffentlichen Veranstaltungen:

Auf Grund der Corona-Epidemie findet der für den 2. April geplante „10. Kreuzweg der Arbeit“ in Arnsberg nicht statt. Die Veranstalter, die KAB Bezirksverband Hellweg-Sauerland, der Ev. Kirchenkreis Arnsberg/Soest und der Caritas-Verband Arnsberg-Sundern bedauern es sehr, diese Veranstaltung mit dem Aufzeigen von sozialen Missständen nicht durchführen zu können. Eine gesundheitliche Gefährdung der Teilnehmer wollen sie nicht riskieren.

Der Kreativnachmittag der kfd St. Norbertus Arnsberg, der für den 18. März, 17 Uhr, geplant war, fällt aus.

Die SGV-Abteilung Sundern sagt angesichts der aktuellen Corona-Entwicklung alle Veranstaltungen zunächst bis Ostern ab. Das betrifft die Rucksackwanderung im Raum Sundern am Sonntag, 15. März, die Seniorenwanderung am Mittwoch, 18. März, und voraussichtlich die Kaffeewanderung am Dienstag, 7. April. „Wie es danach weitergeht, muss die Entwicklung zeigen“, sagt Wolfgang Scheffer.

Der geschäftsführende Vorstand hat einstimmig beschlossen,die geplante Generalversammlung der KAB Bergheim am 20. März auf Bergheim aufgrund der aktuellen Situation zu verschieben.

Der Gemischte Chor Cäcilia Nova Sundern lässt aus gegebenen Anlass die wöchentlichen Chorproben bis Ostern ausfallen. Änderungen werden umgehend bekannt gegeben.

Erwartungsgemäß stellt auch die Musikschule Hochsauerlandkreis ab Montag, 16. März, bis zum Ende der Osterferien 2020 den Unterrichtsbetrieb auf Grund der Coronavirusgefahr ein. Sie folgt damit der Entscheidung des Landes NRW, die Schulen zu schließen. Die Schülerinnen und Schüler bzw. deren Erziehungsberechtigte werden noch gesondert informiert. Ebenso abgesagt sind sämtliche Musikschulveranstaltungen und Probenphasen. Die Geschäftsstellen der Musikschule sind weiterhin zu den gewohnten Öffnungszeiten erreichbar.

Die Stadt Arnsberg verweist darauf, dass die neue Hotline der Stadt für Fragen der Kinderbetreuung und Versorgung erst ab Montag, 16. März, zur Verfügung steht zu diesen Zeiten: montags bis donnerstags von 8 Uhr bis 16 Uhr freitags von 8 Uhr bis 13 Uhr. Falls sich aus dem Umfeld keine Unterstützung organisieren lässt, kann man sich gern an die Versorgungshotline der Stadt Arnsberg unter der Rufnummer 02932 201-1102 wenden.

Die kfd St. Stephanus Niedereimer informiert über die Verschiebung der Generalversammlung vom 24. März auf unbestimmte Zeit.

Die Schwimmabteilung des TuS Sundern sagt vorerst bis zum 21. April ihren kompletten Übungs- und Trainingsbetrieb ab.

Um einen Beitrag gegen eine weitere Verbreiterung des Corona-Virus zu leisten, stellt Haus & Grund Neheim-Hüsten e.V. mit sofortiger Wirkung den persönlichen Beratungsdienst zunächst bis zum 03. April 2020 auf einen telefonischen Beratungsdienst um. Die telefonischen Beratungszeiten unter der Rufnummer 02932 22544 sind wie folgt:Mittwoch: 9 – 12 Uhr und 14 – 18 Uhr, Donnerstag: 9 – 12 Uhr und 16 – 18 Uhr.

Die Schützenbruderschaft Oeventrop setzt bis auf weiteres alle Veranstaltungen der Schützenbruderschaft, der Kompanien und der Schießsportgruppe aus. Des Weiteren müssen vorerst alle bisher privat gebuchten Räumlichkeiten für Veranstaltungen in der Schützenhalle storniert werden.

Die AOK Nordwest reagiert auf die aktuelle Lage rund um das Coronavirus: Ab kommenden Montag, 16. März, werden die AOK-Kundencenter im Hochsauerlandkreis (Arnsberg, Arnsberg-Neheim, Brilon, Meschede, Schmallenberg und Winterberg) für die persönliche Beratung der Kunden bis auf Weiteres geschlossen. Alle anderen Kontaktkanäle bleiben verfügbar.

10.24 Uhr: Die Hüstener Schützen sagen aufgrund der aktuellen Situation in Bezug auf die Ausbreitung des Corona-Virus sagen die ursprünglich für den 21. März angesetzte Mitgliederversammlung ab.

Wegen der beschlossenen Schulschließungen finden ab dem 17. März, bis auf Weiteres, keine Gymnastik-Kurse der SGV-Abteilung Arnsberg mehr statt. Diese SGV-Sportstunden werden allerdings zum nächst möglichen Zeitpunkt wieder angeboten.

Die Generalversammlung am 27. März der Schützenbruderschaft Bruchhausen, wird aufgrund des Corona Virus abgesagt. Ein neuer Termin kann noch nicht bekannt gegeben werden.

Der Kirchenchor St. Michael und die Kantorei St. Johannes Neheim sagen bis auf weiteres fallen alle Chorproben an den Montagen wegen möglicher Ansteckungsgefahr aus.

Auch die Jahreshauptversammlung des Fördervereins der freiwilligen Feuerwehr Oeventrop e.V. am Freitag den 27. März im Gerätehaus in Oeventrop fällt aus.

Die für Sonntag, den 22. März 2020, geplante ordentliche Generalversammlung der St. Hubertus - St. Johannes Nepomuk Schützenbruderschaft Stockum e. V. wird nicht stattfinden. Der Vorstand bedauert die Absage sehr, möchte aber die Behörden bei der Eindämmung des Virus unterstützen und die besonders gefährdeten Personengruppen innerhalb der Bruderschaft und des Dorfes schützen. Die Generalversammlung wird auf jeden Fall nachgeholt! Der Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Aufgrund der aktuellen Lage bezüglich des Coronavirus wird die ursprünglich für den 21. März geplante Mitgliederversammlung der Tennisspieler des SuS Stemel nicht stattfinden, sondern auf unbestimmte Zeit verschoben. Ein neuer Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Die Versammlung der Jagdgenossenschaft Hachen am 23.03.2020 in der Burgschänke wird wegen der Gefahr durch das Coronavirus abgesagt. Ein neuer Termin wird rechtzeitig bekanntgegeben.

Der SC Hagen-Wildewiese verschiebt seine für Freitag, 20. März 2020 geplante Generalversammlung auf unbestimmte Zeit.

Die für Donnerstag, 19. März, geplante Jahreshauptversammlung der kfd Oeventrop wird aus aktuellem Anlass abgesagt. Ein neuer Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Ab sofort wird der kefb-Standort (Katholische Erwachsenen- und Familienbildungsstätte) an der Hellefelder Str. für Publikumsverkehr geschlossen. Auch die Veranstaltungen im Anton Schwede Haus in Neheim werden abgesagt.

10.21 Uhr: Der CeBeeF Arnsberg (Club der Behinderten und seiner Freunde) wird im seinem Clubheim bis zum 20. April keine Veranstaltungen mehr durchführen. Dann wird auf Grund der dann erkennbaren Lage neu entschieden. Betroffen sind die Clubnachmittage für Menschen mit Handicap, der Ü50 Treff und der Strickkreis.

Die für den 18. März 2020 geplante Mitgliederversammlung der Forstbetriebsgemeinschaft Hellfeld die findet aufgrund der sich täglich rasant verändernden Situation rund um das Coronavirus nicht statt.

Der Förderverein Friedhofskapelle Stemel e.V. sagt vorsorglich, auf Grund der Empfehlung der Stadt Sundern, kurzfristig seine Generalversammlung vom 17. März ab.

Der SGV Langscheid/Sorpesee teilt weitere Veranstaltungsabsagen mit: „Wir bauen ein Insektenhotel“ am 21. März sowie die beiden letzten Termine des Fitnesskurses „Rücken, Bauch und Co“ dienstags um 19 Uhr im Haus des Gastes entfallen.

Der Stracken Hof in Endorf bleibt vorerst bis zum 19. April 2020 (Ende der Osterferien) für alle öffentlichen Veranstaltungen geschlossen. Deswegen fällt auch die für Dienstag, 17. März, vorgesehene Mitgliederversammlung aus.

Samstag, 14. März 2020

18.30 Uhr: Vorbereitet wird offenbar auch der Empfang einer Arnsberger Schülergruppe, die am Wochenende aus dem Zillertal von der Skifreizeit heimreist. Teilnehmer sollen Erkältungssymptome gezeigt haben, weshalb angedacht ist, die Schüler in Empfang zu nehmen und auf das Virus zu testen.

18.25 Uhr: Die Musikschule Hochsauerlandkreis stellt ab Montag, 16. März, ist bis zum Ende der Osterferien 2020 den Unterrichtsbetrieb auf Grund der Coronavirusgefahr ein. Ebenso abgesagt sind sämtliche Musikschulveranstaltungen und Probenphasen. Die Geschäftsstellen der Musikschule sind weiterhin zu den gewohnten Öffnungszeiten erreichbar.

18.11 Uhr: Die Stadt Arnsberg richtet ab Dienstag drei Not-Kitas ein für Kinder von Eltern, die in unverzichtbaren Funktionsbereichen arbeiten. Es handelt sich um die Kita Kleine Strolche in Alt-Arnsberg, die Kita Pusteblume in Hüsten und die Kita Zipfelmütze in Hüsten.

18.00 Uhr: Die Stadt Arnsberg richtet im Rahmen ihres Notfallplans eine Hotline für ihre Bürgerinnen und Bürger ein. Hier sollen vorrangig Fragen zur Kinderbetreuung beantwortet werden und darüber hinaus auch Unterstützung in Versorgungsnotlagen organisiert werden. Falls sich aus dem Umfeld keine Unterstützung organisieren lässt, kann man sich gern an die Versorgungshotline der Stadt Arnsberg unter der Rufnummer 02932 201-1102 wenden.

17.00 Uhr: Der Bürgerbusbetrieb in Arnsberg und Sundern wird ab Montag vorerst eingestellt.

16.17 Uhr: Das Modehaus Kress in Hüsten sagt die Chantelle Dessous Night am 17. März und die Marc-Cain-Modepräsentation am 20. März.

16.14 Uhr: Auch die Stadt Sundern ergreift Maßnahmen, um die Verbreitung des Virus zu verlangsamen. Bis einschließlich Ostern werden vorerst keine städtischen Veranstaltungen stattfinden und städtische Kultur- und Sporteinrichtungen (Bibliothek, Turnhallen, Hallenbad, Gammon und Haus des Gastes) werden für die Öffentlichkeit geschlossen. Untersagt werden seitens der Ordnungsbehörde der Stadt Sundern alle öffentlichen Veranstaltungen und Versammlungen. Stadtverwaltung und Stadtwerke werden für den Publikumsverkehr geschlossen. Die Pflichtsitzungen der politischen Gremien (Rat und Hauptausschuss) werden nach jetzigem Stand zu den geplanten Terminen stattfinden.

15.51 Uhr: Aufgrund der aktuellen Entwicklungen der Coronavirus-Infektionen in Deutschland und der damit verbundenen Schließungen der Schulen in NRW sagt die IHK-Organisation die bundeseinheitlichen Zwischen- und Abschlussprüfungen Teil 1 in allen Ausbildungsberufen ab – das betrifft auch die Prüfungen, die in der IHK Arnsberg abgelegt werden.

15.46 Uhr: Die Generalversammlung der Schützen in Wennigloh am 15. März ist abgesagt, ebenso die Mitgliederversammlung des TV Arnsberg am 22. März, die Generalversammlung des KKV Hüsten am 20. März, die Mitgliederversammlung der kfd Neheim am 25. März, die Generalversammlung des Heimatkreises Hüsten und das für den 22. April in Sundern-Stockum geplante Benefizkonzert mit dem Marinemusikkorps Wilhelmshaven. Der TV Neheim stellt in Abstimmung mit allen Abteilungsleitungen wegen des Corona-Virus den Trainingsbetrieb in allen Turn- und Sporthallen mit sofortiger Wirkung bis auf Weiteres ein. Auch die Jahreshauptversammlung am 27. März wird auf einen späteren Termin verschoben.

15.31 Uhr: Wegen der Schulschließungen stellt die RLG ab Mittwoch, 18. März, auf den Ferienfahrplan um, dann entfallen alle Fahrten, die im Fahrplan mit dem Buchstaben S gekennzeichnet sind. In der elektronischen Fahrplanauskunft EFA und der mobil info-App werden die aktuellen Fahrpläne vorgehalten.

15.04 Uhr: Im Hochsauerlandkreis ist die Zahl der bestätigten Infektionen auf 25 angestiegen. Hinzu kommen 125 Kontaktpersonen, die unter Quarantäne stehen. Das Gesundheitsamt erweitert die Zeiten der Corona-Hotline (0291/942202) für den heutigen Freitag bis 16 Uhr, am Samstag und Sonntag jeweils von 9 bis 13 Uhr.

14.59 Uhr: Auch die Kitas in Nordrhein-Westfalen werden ab Montag wegen der Ausbreitung des Coronavirus geschlossen. Das teilte Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) am Freitag mit. Für Kinder von Ärzten und Pflegepersonal sollten in jeder Stadt und jedem Kreis aber Betreuungsmöglichkeiten geschaffen werden.

14.56 Uhr: Ab Samstag, 14. März, bittet die RLG Regionalverkehr Ruhr-Lippe GmbH ihre Fahrgäste, nur noch d ie hinteren Türen der Busse zum Ein- und Ausstieg zu nutzen. Vorläufig wird es auch keinen Ticketverkauf mehr beim Fahrpersonal geben. Der Ticketverkauf wird bis auf weiteres über die mobil info App und an den bekannten Vorverkaufsstellen ermöglicht. Fahrgäste mit Beeinträchtigungen können weiterhin auf die Hilfe und Unterstützung seitens des Fahrpersonals zählen.

14.27 Uhr: Die Verbreitung des Coronavirus hat auch Folgen für die Kirchengemeinden: Zur Verhinderung einer weiteren Ausbreitung des Corona-Virus und der Infektionsgefahr sind im Erzbistum Paderborn bis auf Weiteres alle Firmfeiern abgesagt worden. Zudem wird die „Mundkommunion“ untersagt.

Der Kreissynodalvorstand (KSV) des Evangelischen Kirchenkreises Soest-Arnsberg KSV rät, zunächst bis Ostern alle größeren Veranstaltungen abzusagen. Gottesdienste sollen zunächst weiterhin stattfinden. Allerdings sollen Abendmahlfeiern nach Möglichkeit ausfallen; in jedem Fall aber auf den Gemeinschaftskelch verzichtet werden. Jeder Gottesdienstbesucher wird aufgefordert, die notwendigen hygienischen Maßnahmen zu beachten und auf Händeschütteln und Umarmungen zu verzichten.

14.19 Uhr: Die Stadt Arnsberg wird Schwerpunkt-Grundschulen bilden. Freies städtisches Kita-Personal wird im Rathaus eingesetzt.

13.51 Uhr: Der Hochsauerlandkreis teilt mit: Aufgrund der aktuellen Ereignisse um das Corona-Virus nimmt der Hochsauerlandkreis Privatanlieferung von Abfällen auf der Zentralen Reststoffdeponie in Meschede-Frielinghausen, an der RABE-Anlage in Meschede-Enste sowie an den Müllumladestationen Brilon, Marsberg, Müschede und Winterberg aktuell nicht mehr an. Stattdessen sind die Möglichkeiten der Haushaltssammlung, d. h. die vorhandenen Abfalltonnen und die Möglichkeit der Sperrmüllsammlung durch die Städte und Gemeinden zu nutzen.

Durch diese Maßnahme soll der Kontakt der Mitarbeiter auf den Anlagen mit externen Personen begrenzt werden, um die Funktionsfähigkeit der kommunalen Abfallentsorgung aufrechtzuerhalten. Diese Maßnahme gilt ab dem 17. März und zunächst bis auf weiteres. Gewerbliche Anlieferungen sind zurzeit nicht betroffen, da diese keine Möglichkeit der Nutzung der Haushaltssammlung haben.

13.48 Uhr: Die Kfz-Zulassungsstellen des Hochsauerlandkreises nehmen ab Montag, 16. März, ihren Dienst in eingeschränktem Umfang auf. Es wird jedoch geraten, nur zwingend notwendige Angelegenheiten persönlich zu erledigen. Der Hochsauerlandkreis bittet aufgrund der aktuellen Situation um Verständnis.

13.41 Uhr: Diese Veranstaltungen in Arnsberg und Sundern sind abgesagt: der Dorfrundgang am 17. März in Hellefeld, die Keglerparty am 4. April in Sundern, die Generalversammlung der Kleinen Arnsberger Karnevalsgesellschaft, die Generalversammlung des KKV Arnsberg-Neheim am 17. März, die Lesung mit Angela Krauß der Literarischen Gesellschaft Arnsberg und der Bücherstammtisch am 26. März.

13.32 Uhr: Der VdK im Hochsauerland stellt seine Außendienste bis auf Weiteres ein. Die Mitarbeiter sind wie gewohnt telefonisch montags bis mittwochs und freitags zwischen 9 und 12 Uhr unter 0291/90224-0 sowie per Mail an vdk-hsk@vdk.de zu erreichen.

13.29 Uhr: Der„Tag der Dörfer“ am 29. März in Sundern-Hagen wird verschoben. „Nachdem das Coronavirus im Hochsauerland und in Südwestfalen insgesamt vermehrt nachgewiesen wurde, möchten wir unserer gesamtgesellschaftlichen Verantwortung nachkommen und alle Interessierten und ihren Familien keinem unnötigen Risiko aussetzen“, heißt es aus der Südwestfalen-Agentur. Ein Nachholtermin wird noch bekannt gegeben.

Schule und Kita dicht: Das müssen Eltern in der Coronavirus-Krise wissen
Schule und Kita dicht- Das müssen Eltern in der Coronavirus-Krise wissen

13.14 Uhr: In Nordrhein-Westfalen schließen wegen des Coronavirus in der ersten Hälfte der kommenden Woche alle Schulen bis zu den Osterferien. Das hat das Kabinett am Freitag entschieden, wie die Deutsche Presse-Agentur aus der Landesregierung erfuhr. Der genaue Schließungstag war zunächst noch offen. Die Stadt Arnsberg bereitet vier Notfall-Kitas im Stadtgebiet vor. Der Krisenstab hat vier Stunden getagt.

12.46 Uhr: Nach dem ersten Corona-Fall im Mescheder Kreishaus berät der Krisenstab noch immer über das weitere Vorgehen. Der Infizierte gehört zur Verwaltungsspitze. Der Landrat des HSK wurde als direkte Kontaktperson des Infizierten ebenfalls unter häusliche Quarantäne gestellt. Direkte Kontaktpersonen werden nun vorrangig auf das Virus getestet und sind zum Teil auch bereits in Quarantäne. Weitere Mitarbeiter des Hochsauerlandkreises werden nachrangig getestet.

12.35 Uhr: Die Handwerkskammer schließt ab Montag die ü berbetriebliche Unterweisung im bbz Arnsberg bis zum Ende der Osterferien. „Für die betroffenen Auszubildenden besteht, sofern für sie keine Quarantäne angeordnet wurde, Anwesenheitspflicht im Ausbildungsbetrieb“, erklärt Meinolf Niemand, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Südwestfalen. „Wir setzen jedoch alles daran, dass die Jugendlichen ihre Ausbildung regelgerecht und ohne zeitliche Verzögerung erfolgreich zu Ende bringen können.“

Angesichts der aktuellen Entwicklung der Anzahl der Corona-Infektionen im Hochsauerlandkreis sei die getroffene Entscheidung unumgänglich gewesen. Prüfungen werden jedoch, da dies nur wenige Personen betrifft, bis auf weiteres zu den angesetzten Terminen stattfinden. „Sollte die künftige Entwicklung weitere Maßnahmen erforderlich machen, werden diese unverzüglich umgesetzt.“

Sowohl was den Schutz des Einzelnen aber auch die Generalprävention zur Unterbrechung der Infektionsketten anbetrifft, werden alle persönlichen Kontakte von und zur Handwerkskammer auf ein unumgängliches Maß reduziert. Dies bedeutet, dass kein Publikumsverkehr mehr stattfinden soll und, so weit wie notwendig und möglich, Heimarbeitsplätze für die Beschäftigten eingerichtet werden. „Das allgemeine Risiko ebenso wie die Verantwortung gegenüber der Gesellschaft wiegen deutlich schwerer als die damit für die Betriebe und Kunden verbundenen Einschränkungen. Die Handwerkskammer Südwestfalen wird in engem Kontakt mit den Gesundheitsbehörden jetzt und künftig alles Erforderliche tun, um im Rahmen ihrer Möglichkeiten der weiteren Ausbreitung des Corona-Virus zu begegnen“, heißt es.

12.15 Uhr: Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, werden weitere Veranstaltungen der Stadt Arnsberg abgesagt: Die Infoveranstaltung für die Eltern der vierjährigen Kinder, des Einschulungsjahrganges 2022, hätte am Mittwoch, 18. März, im Kulturzentrum, Berliner Platz stattfinden sollen. Sie wird abgesagt. Die Auftaktveranstaltung der Gemeinschaftsaktion „Arnsberg forstet auf – Bäume pflanzen für die Zukunft“ fällt aus. Hier hätten Vertreterinnen und Vertreter der Ratsfraktionen die Aktion begonnen. Die Säuberungsaktion „Arnsberg putz(t) munter“ hätte am Freitag, 20. März, und Samstag, 21. März, stattfinden sollen. Sie wird ebenfalls abgesagt.

12.05 Uhr: Die Caritas Arnsberg/Sundern meldet geänderte Besuchsregeln: „Aufgrund der aktuellen Influenza, Erkältungs- und Coronazeit müssen unsere sechs Seniorenhäuser Sankt Anna, St. Joachim, St. Elisabeth, Klostereichen, St. Franziskus und St. Josef und die Wohnhäuser Mariannhill, St. Christophorus sowie St. Marien im Interesse der ihnen anvertrauten Personen und Mitarbeitenden leider die Besuchsregeln ändern. Bitte sprechen Sie sich mit Ihren Verwandten bzw. Bekannten ab. Es können pro Tag maximal zwei Besucher gleichzeitig pro Bewohner empfangen werden. Die Besuchszeiten unserer Häuser werden auf einen bestimmten Zeitraum eingeschränkt. Die genauen Zeitangaben der einzelnen Wohn- und Seniorenhäuser finden Sie auf unserer Homepage www.caritas-arnsberg.de und erfahren Sie vor Ort in den Einrichtungen. Bitte tragen Sie sich bei Besuchen in die am Empfang bzw. Verwaltung ausgelegte Besucherliste ein. Personen mit grippeähnlichen Symptomen, wie Husten, Schnupfen, Fieber oder Durchfall sind als Besucher nicht zugelassen.“

11.19 Uhr: Der Kreistag des Hochsauerlandkreises am heutigen Freitag, 13. März, wird abgesagt. Ein Mitglied der Verwaltungsleitung ist positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Ab sofort sind die Kfz-Zulassungsstellen geschlossen. Bürgerinnen und Bürger, die ein Anliegen der Kreisverwaltung vortragen möchten, werden gebeten, nur wirklich dringende Inhalte vorzubringen. Von einer persönlichen Kontaktaufnahme wird derzeit abgeraten. Falls fristgebundene Gebührenbescheide vorliegen, so gilt eine Aussetzung der Versäumniszuschläge. Ein Krisenstab berät über das weitere Vorgehen der Verwaltung.

11.14 Uhr: In Sundern fallen ebenfalls weitere Veranstaltungen aus: das Schwimmtraining des SuS Westenfeld im Lehrschwimmbecken Hachen, das Schwimmtraining der DLRG Ortsgruppe Amecke donnerstags sowie samstags, die gesamte Schwimmausbildung der DLRG Langscheid in den Hallenbädern Sundern und Hachen montags, das Ostereierschießen der Schießportgruppe Stemel am 15. März, die Generalversammlung des Heimatvereins Endorf am 14. März, die Generalversammlung und die „After 18 Party“ der St.-Hubertus-Schützen Sundern am 18. April. Alle Reha-Sportangebote (Herzsport, Sport bei Diabetes, Lungensport, Orthopädie) und die Seniorensportgruppen der Turnabteilung des TuS 1886 Sundern werden nach Rücksprache mit den betreuenden Ärzten ab sofort geschlossen. Dies gilt zunächst bis Ostern, danach wird neu entschieden.

11.08 Uhr: Weitere Veranstaltungsabsagen im Stadtgebiet Arnsberg betreffen: die Mitgliederversammlung der Siedlergemeinschaft Herdringen am 14. März, die Frauenhilfe der Evangelischen Kirchengemeinde Neheim am 18. März und der Seniorenkreis am 25. März, die Mitgliederversammlung der Ortsgruppe Arnsberg der IG BCE am 17. März und die Kompanieversammlung der Ersten Kompanie der Arnsberger Bürgerschützen am 14. März.

10.59 Uhr: Der Verkehrs- und Gewerbeverein Hüsten (VGH) sagt den für den 28. und 29. März geplanten ab. Die Stadt hat die Genehmigung für den Käsemarkt widerrufen. „Angesichts der Vorsichtsmaßnahmen, die wegen möglicher Corona-Virusinfektionen getroffen werden, können wir die Entscheidung der Stadt nachvollziehen“, sagt VGH-Geschäftsführer Rupert Schulte, der jetzt mehr als 30 Händler über die Absage des Käsemarkts informieren wird.

10.27 Uhr: Die Stadt Arnsberg arbeitet an Betreuungsplänen für den Fall, dass Kitas und Schulen geschlossen werden müssen.

10.25 Uhr: Das Pfarrbüro Propstei St. Laurentius sagt die heute beginnenden Kinderbibeltage ab.

10 Uhr: Abgesagt sind auch bereits die beiden großen Osterfeuer in Arnsberg und Neheim.

9.11 Uhr: Weitere Veranstaltungen sind abgesagt: die Jahreshauptversammlung des SV Arnsberg 09 am 20. März, das Wunschkonzert des Musikvereins Herdringen am 28. März, die Generalversammlung des KKV Arnsberg-Neheim am 17. März, die Jahreshauptversammlung des Fördervereins der katholischen Bekenntnisgrundschule Müschede am 24. März, die Generalversammlung des Schützenvereins Uentrop am 21. März, der Seniorennachmittag der Landfrauen Arnsberg und Sundern am 26. März, der Kindergottesdienst der Evangelischen Kirchengemeinde Hüsten am 14. März, die Generalversammlung der Arnsberger Bürgerschützengesellschaft am 28. März, der Trödelmarkt im Kinder- und Jugendtreff Gierskämpen am 22. März, die Generalversammlung des Schützenvereins Sundern-Hagen am 14. März, die Kompanieversammlung der 2. Kompanie der Arnsberger Bürgerschützen am 14. März, die Mitgliederversammlung des TV Arnsberg am 22. März, die Monatsversammlung des Strohdorf Clubs am 14. März, die Mitgliederversammlung der SGV-Abteilung Arnsberg am 19. März, die Generalversammlung des Schützenvereins Schreppenberg am 14. März, das Treffen des Landwirtschaftlichen Seniorenkreises Arnsberg-Sundern am 1. April, der VBE-Kreisseniorentag am 31. März, die Jahreshauptversammlung der Neheimer Schützen am 20. März und die Generalversammlung der Schützen Niedereimer am 14. März.

Auch das Open Arnsberg Warm Up am 21. März in Oeventrop wird nicht stattfinden. Alle Tickets können zurückgegeben werden, allerdings nur an den Vorverkaufsstellen, bei denen sie erworben wurden.

Freitag, 14. März 2020

18.55 Uhr: Die für den 14. März geplante Generalversammlung der Voßwinkeler Schützen ist abgesagt.

17.17 Uhr: Das Corona-Diagnostikzentrum des Klinikums Hochsauerland befindet sich in der ehemaligen Verwaltung rechts neben dem Hauptgebäude des Marienhospitals in Arnsberg. Der Zugang ist entsprechend ausgeschildert. Wichtiger Hinweis: Besuch des Corona-Diagnostikzentrums täglich von 15 bis 19 Uhr und in jedem Fall nur nach vorheriger telefonischer Abklärung mit dem Hausarzt oder dem Gesundheitsamt oder der Corona-Hotline des Klinikums Hochsauerland.

16.59 Uhr: Der „kleine Krisenstab“ des Hochsauerlandkreises reagiert auf die Vielzahl der Anrufe im Gesundheitsamt und die Hotline personell verstärkt. „Die Arbeitsbelastung der Mitarbeiter ist sehr hoch, so hatte jeder Mitarbeiter heute rund 70 Anrufe mit intensiver Beratung“, heißt es. Die Hotline des Gesundheitsamtes unter 0291/94-2202 ist montags bis donnerstags von 8 bis 15.30 Uhr und freitags von 8 bis 13 Uhr erreichbar. Zusätzlich stellt das Klinikum Hochsauerland eine Hotline unter 02931-870-323007 zur Verfügung (montags bis donnerstags von 14.30 bis 19 Uhr, freitags von 13 bis 19 Uhr, samstags und sonntags von 8 bis 19 Uhr).

16.56 Uhr: Der Hochsauerlandkreis vermeldet fünf weitere, bestätigte Coronavirus-Infektionen. Sie kommen aus den Stadtgebieten Meschede (1) und Schmallenberg (4). Damit sind es aktuell insgesamt 13 Fälle im Hochsauerlandkreis. Für alle fünf Betroffenen und die direkten Kontaktpersonen hat das Gesundheitsamt eine häusliche Quarantäne angeordnet. Sie haben nur leichte Symptome. Darüber hinaus stehen nun insgesamt 67 Kontaktpersonen unter angeordneter häuslicher Quarantäne.

16.13 Uhr: In der Stadt Arnsberg gelten ab morgen folgende Maßnahmen, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen: „Die Dienststellen der Stadtverwaltung sollen nur noch in dringenden Fällen besucht werden. Wenn möglich, soll die Erledigung digital oder telefonisch erfolgen. Für die Stadtbüros gilt eine eingeschränkte Erreichbarkeit. Nur das Stadtbüro in Alt-Arnsberg, Altes Rathaus, Alter Markt 19, bleibt für den Publikumsverkehr geöffnet. Auch hier sollen nur die notwendigsten Dinge erledigt werden. Bis Ostern werden keinerlei städtische Kultur- und Sportveranstaltungen stattfinden.

Städtische Räume und Einrichtungen werden nur noch für Veranstaltungen mit geringer Teilnehmerzahl zur Verfügung gestellt, sofern Vorsichtsmaßnahmen wie Desinfektion und Verhaltensetikette mit Belehrung erfolgen und kein spezifisch erhöhtes Infektionsrisiko besteht. Veranstaltern wird generell empfohlen, eigene Veranstaltungen mit größerer Teilnehmerzahl ebenfalls abzusagen. Ein Richtwert kann hier die Obergrenze von 100 teilnehmenden Personen sein.

Die Sitzungen der politischen Gremien werden zu den geplanten Terminen stattfinden. Wenn möglich, werden diese im Ratssaal des Rathauses durchgeführt. Ein Zugang wird jeweils nur ermöglicht, nachdem die Personen- und Kontaktdaten auf einer bereitliegenden Meldekarte abgegeben wurden und eine Hände-Desinfektion erfolgt ist.

15.50 Uhr: Nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt des Hochsauerlandkreises hat sich der Vorstand der Kreisjägerschaft Hochsauerland dazu entschlossen, die Mitgliederversammlung am 3. April in Radlinghausen abzusagen. Ein Nachfolgetermin wird zu gegebener Zeit bekannt gegeben. Der 32. Landeswettbewerb im Jagdhornblasen am 16. und 17. Mai im Wildwald Voßwinkel kann aufgrund der Pandemie ebenfalls nicht stattfinden. Der Landesjagdverband NRW als Veranstalter und die Kreisjägerschaft Hochsauerland als Ausrichter waren ebenfalls nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt im Gespräch, ob in diesen Zeiten eine verantwortungsvolle Durchführung mit ca. 1500 Jagdhornbläsern zuzüglich Besucher aus ganz NRW möglich ist. Im Interesse einer verbindlichen Planungssicherheit für die angemeldeten Jagdhornbläsergruppen war eine Entscheidungsfindung zeitnah notwendig. Der Erlass der NRW-Landesregierung zu Großveranstaltungen hat in dieser Sache nunmehr für Klarheit gesorgt.

15.40 Uhr: Der SuS Langscheid/Enkhausen sagt die Jahreshauptversammlung für den morgigen Freitag, 13. März, ab. Vorsitzender Dirk Hennecke: „Auf Grund der Fürsorgeverpflichtung und Verantwortung unseren Mitgliedern gegenüber. Sie wird zu einem späteren Termin neu angesetzt. Der Vorstand bedauert dies gerade im Jubiläumsjahr tun zu müssen aber die Sorgfaltspflicht und die Gesundheit aller Vereinsmitglieder ist uns natürlich wichtiger.“

15.10 Uhr: Das Klinikum Hochsauerland reduziert die Besuchszeiten an allen Standorten.

14.20 Uhr: Eine weitere Welle an Veranstaltungsabsagen trifft ein: die Jahreshauptversammlung der kfd Voßwinkel am 13. März, die Mitgliederversammlung des TuS Müschede am 13. März, die Generalversammlung des SV Hellefeld/Altenhellefeld am 13. März, das Fastenessen der Kirchengemeinde Allendorf am 29. März und die Jahreshauptversammlung des Fördervereins der Feuerwehr Westenfeld am 2. April fallen aus.

13.43 Uhr: Es gibt fünf weitere bestätigte Coronavirus-Infektionen im Hochsauerlandkreis. Damit sind es aktuell insgesamt acht Fälle. Bislang sind alle Erkrankten Rückkehrer aus Skiurlauben. Erstmals betroffen sind die Stadtgebiete Arnsberg mit drei Fällen und Brilon mit einem Fall. In Schmallenberg gibt es eine weitere Infektion. Für alle fünf Betroffenen und die direkten Kontaktpersonen hat das Gesundheitsamt eine häusliche Quarantäne angeordnet. Sie haben nur leichte Symptome. Darüber hinaus stehen insgesamt 26 Kontaktpersonen unter angeordneter häuslicher Quarantäne.

13.05 Uhr: Die Arbeitsagentur gibt folgenden Hinweis: Das Corona-Virus kann durch Lieferengpässe oder Schutzmaßnahmen bei Betrieben erhebliche Arbeitsausfälle verursachen. Sollten diese Arbeitsausfälle mit einem Entgeltausfall verbunden sein, ist ein Ausgleich mit Hilfe des Kurzarbeitergeldes möglich. Der Anspruch auf Kurzarbeitergeld muss grundsätzlich auf einem unabwendbaren Ereignis oder wirtschaftlichen Gründen beruhen.

Dies trifft etwa dann zu, wenn Lieferungen ausbleiben und die Produktion, beispielsweise wegen einzelner Quarantänemaßnahmen von Mitarbeitenden, eingeschränkt werden muss. Ob die Voraussetzungen für die Gewährung des Kurzarbeitergeldes vorliegen, entscheidet die zuständige Agentur für Arbeit. Wichtig ist, dass Betriebe im Bedarfsfall bei ihrer zuständigen Agentur für Arbeit Kurzarbeit anzeigen. Die Arbeitsagenturen sind auf solche Situationen gut eingestellt.

12.25 Uhr: Das Neheimer Golem schließt aufgrund der steigenden Infektionszahlen im Hochsauerlandkreis bis auf Weiteres. Das Konzert mit Mox Rinehart sowie die anderen angekündigten Veranstaltungen werden verschoben.

12.04 Uhr: Die Veranstaltungen der Volkshochschule Arnsberg/Sundern finden vorerst weiter wie geplant statt.

11.58 Uhr: In den Schulen bereitet man sich auf mögliche Beschränkungen des Unterrichts durch das Coronavirus vor.

11.19 Uhr: Es gibt weitere Absagen von Veranstaltungen: Ausfallen werden das Konzert des Ruhrtaler Doppelquartetts am 14. März, das Hachener Königinnentreffen am 21. März, die für den 21. März im Vereinsheim in Olsberg-Heinrichsdorf geplante Mitgliederversammlung der Sektion Hochsauerland des Deutschen Alpenvereins, das Paulusoratorium am 22. März in der Neheimer St.-Johannes-Kirche, die Mitgliederversammlung des Neheimer Jägervereins am 27. März, die Einsätze des Jägervereins beim „Frühjahrsputz am 28. März, die Jahreshauptversammlung des BVB-Fanclub Oeventrop-Freienohl am 28. März und die Einwohnerversammlung in Sundern-Hagen am 1. April.

10.08 Uhr: Das Gesundheitsamt erklärt, wie Bürger in einem Verdachtsfall vorgehen sollten: Bürger, die meinen, nach der Rückkehr aus einem Risikogebiet Symptome an sich feststellen zu können, sollten sich über die Hotline 0291/94-2202 des Gesundheitsamtes melden (montags bis donnerstags von 9 bis 14.30 Uhr und freitags von 9 bis 13 Uhr). Sollten sich bei dieser medizinischen Abklärung nach den Vorgaben des Robert Koch-Institutes die Hinweise verdichten, dass ein begründeter Verdacht auf eine Coronainfektion vorliegt, wird den Betroffenen eine Arztpraxis oder ein Krankenhaus für den Abstrich zur Diagnostik zugewiesen.

Nur so kann festgestellt werden, ob überhaupt eine weitere Diagnostik erforderlich ist. Wegen der komplexen Sachverhalte können die Gespräche länger dauern und es kann deshalb sein, dass die Hotline besetzt ist. Die handelnden Akteure bitten, nicht ohne den telefonischen Kontakt der Hotline die Arztpraxen bzw. Krankenhäuser aufzusuchen. „Spätabends, in der Nacht oder am frühen Morgen müssen Abstriche nicht unbedingt genommen werden“, so Dr. Kleeschulte, Leiter des Kreisgesundheitsamtes.

9.51 Uhr: In Sundern fällt das für den 15. März geplante Passionskonzert in der St.-Johannes-Kirche aus. Die Stadt Sundern verschiebt die für den 17. März angekündigte Info-Veranstaltung für Eltern der Kinder ein, die in zwei Jahren eingeschult werden. Zusammen mit den Grundschulen und Kitas wird zu einem späteren Zeitpunkt über Fördermöglichkeiten der Kinder bis zur Einschulung informiert.

9.35 Uhr: Weitere Veranstaltungsabsagen werden in Arnsberg bekannt. Betroffen sind: das Bigband-Konzert am Franz-Stock-Gymnasium am 15. März, der Kindertrödel des St.-Michael-Kindergartens Neheim/Familienzentrum Alter Holzweg am 20. März, das Treffen des Kreises alleinstehender Frauen in Bruchhausen am März und die für den 19. März geplante Mitgliederversammlung des Vereins „Arnsberger-Feuerwehr-Historie“. Voraussichtlich neuer Termin ist der 23. April, die Mitglieder werden frühzeitig durch den Vorstand informiert.

Donnerstag, 12. März 2020

15.50 Uhr: Der Arnsberger Folkclub erklärt die aktuelle Veranstaltungssaison bis einschließlich Mai für beendet. Das betrifft zwei noch ausstehende Veranstaltungen: Zum einen fällt das gemeinsam mit dem Jazzclub Arnsberg vorbereitete Konzert mit der Gruppe „Marion Sobo-Band“ am 28. März in der Kulturschmiede aus und zum anderen ist die Arnsberger Folknight am 9. Mai im Bürgerbahnhof abgesagt.

14.40 Uhr: Das Klinikum Hochsauerland richtet in Arnsberg eine zentrale Anlaufstelle für Corona-Tests ein.

13.52 Uhr: Im Hochsauerlandkreis gibt es nach dem Hachener Fall zwei weitere Infektionen mit dem Coronavirus. Betroffen sind laut Gesundheitsamt zwei Schmallenbergerinnen, die aus dem Skiurlaub in Südtirol zurückgekehrt waren. Sie befinden sich in häuslicher Quarantäne und weisen nur leichte Symptome auf.

13.44 Uhr: Das Konzert der Maxim Kowalew Don Kosaken in Langscheid am 20. März fällt aus. Karten können laut Veranstalter dort erstattet werden, wo sie erworben wurden.

12.41 Uhr: Im Vorfeld des Hüstener Käsemarkts, der für den 28. und 29. März geplant ist, sagt Rupert Schulte aus dem Organisationsteam: „20 Händler sind angemeldet und der 20. Käsemarkt wird Stand jetzt stattfinden.“ Der einzige Lieferant aus Südtirol werde den Käsemarkt von seinem Lager in Starnberg aus beschicken.

12.35 Uhr: Der Kreisschützenbund Arnsberg sagt die Kreisdelegiertenversammlung am Samstag in Warstein-Sichtigvor wegen Corona ab.

12.20 Uhr: Auch in der Sportlandschaft gibt es weitere Absagen: So fällt die 24. Ausgabe der HSK-Kreismeisterschaften der Schwimmer aus. Die Veranstaltung, die am Samstag, 14. März, im „Nass“ in Hüsten stattfinden sollte, werde nun am Samstag, 26. September, nachgeholt, erklärte der ausrichtende SV Aegir Arnsberg.

Der TuS Hachen sieht sich gezwungen die für Samstag geplanten HSK-Darts-Open abzusagen. Erwartet wurden über 200 Darter aus dem ganzen Hochsauerlandkreis. Für die Profi-Radsportler des Teams SKS Sauerland NRW entfällt eine prominente Rundfahrt: Die „Tour de Normandie“ in Frankreich, geplant für die Zeit vom 23. bis 29. März, wurde abgesagt.

10.15 Uhr: Im Kreishaus in Meschede tagt aktuell noch der Krisenstab. Außerdem kommen dort heute Vertreter aller Ordnungsämter zusammen, um sich abzusprechen.

9.55 Uhr: Aus Sundern kommen Absagen des Frühjahrskonzerts in Endorf am 28. März und der geplanten Frühjahrs-Ausstellung „Kreativ im Museum“ im Heimat- und Jagdmuseum „Alte Schmitte“ in Endorf am 21. und 22. März. Die Ausstellung soll im Frühjahr 2021 nachgeholt werden.

9.48 Uhr: Das Team des Arnsberger Lichtturms teilt mit: „Aufgrund der Situation in Bezug auf den Corona-Virus bieten wir bis auf weiteres keine Führungen durch unseren Lichtturm an. Auch Sonderführungen und Gruppenführungen sind davon betroffen. Begründet wird dies durch die räumliche Situation bei uns im Turm.

Hier stehen während der Führungen bis zu zwölf Personen in den einzelnen Etagen des Turms sehr eng zusammen und bei der Besteigung des Turms wird, aufgrund der Steilheit der Treppen, das Treppengeländer zu Hilfe genommen. Die Möglichkeit einer Desinfektion ist bei uns nicht gegeben. Wir werden die Führungen wieder aufnehmen, sobald das sich die Situation in Bezug auf den Virus entspannt.“

9.27 Uhr: Der Förderverein des Sauerland-Museums in Arnsberg verschiebt seine Ende März geplante Jahreshauptversammlung auf Sonntag, 17. Mai, um 11 Uhr. „Die vorgesehene Tagesfahrt im April findet zunächst nicht statt. Die mehrtägige Studienfahrt in der ersten Septemberwoche 2020 mit Standort Lübeck bleibt im Plan“, teilt der Verein mit.

9.18 Uhr: Auch am Mittwoch werden wieder bekannt: Betroffen sind die von der Volkshochschule für den 17. März geplante Betriebsbesichtigung der Firma Wepa, das ökumenische Frauenfrühstück Neheim am 21. März und das Wunschkonzert des Musikvereins Niedereimer am 21. März. Der Musikverein wird versuchen, das Konzert zu einem späteren Zeitpunkt nachzuholen.

Mittwoch, 11. März 2020

15.58 Uhr: Im benachbarten Kreis Soest gibt es ebenfalls einen bestätigen Fall. Ein Mann aus Möhnesee, der in Südtirol im Skiurlaub war, hat sich mit dem Virus infiziert. Das Kreisgesundheitsamt hat am Dienstag das Laborergebnis des Tests erhalten.

15.41 Uhr: Die Sportlerehrung der Stadt Sundern, die am 20. März stattfinden sollte, fällt aus. Das teilt Peter Krick, Geschäftsführer des Stadtsportverbandes Sundern, mit.

13.26 Uhr: Informationen zum Thema Coronavirus sind unter www.hochsauerlandkreis.de direkt von der Startseite aus abrufbar. Des Weiteren wird ab Mittwoch, 11. März, eine Hotline unter 0291/94-2202 eingerichtet, die montags bis donnerstags von 9 bis 14.30 Uhr und freitags von 9 bis 13 Uhr erreichbar ist.

„Eine gute Händehygiene, Abstand zu Erkrankten sowie eine entsprechende Husten- und Nies-Etikette helfen wie bei einer Grippe, Übertragungen zu verhindern“, rät Dr. Peter Kleeschulte nach wie vor den besorgten Bürgerinnen und Bürgern. Auch der Besuch von größeren Veranstaltungen sollte in Eigenverantwortung abgewogen werden.

12.30 Uhr: In Sundern gibt es den ersten bestätigten Corona-Fall im Hochsauerlandkreis. Es handelt sich nach Angaben des Gesundheitsamtes um einen Mann aus dem Stadtgebiet Sundern, der sich bereits in häuslicher Quarantäne befindet. Er war am vergangenen Wochenende aus Ischgl von einem Skiurlaub zurückgekehrt und hat sich vermutlich dort angesteckt. Bislang konnten acht Kontaktpersonen (darunter eine aus dem Kreis Soest) durch das Gesundheitsamt ermittelt werden, für die ebenfalls eine häusliche Quarantäne angeordnet wurde.

Der kleine Krisenstab des Hochsauerlandkreises wurde einberufen, um das weitere Vorgehen zu beraten. Dr. Peter Kleeschulte, Leiter des Kreisgesundheitsamtes, bestätigte, dass eine Krankenhausbehandlung bei dem betroffenen Mann derzeit nicht erforderlich ist. „Wir haben nun das Ziel, eine weitere Ausbreitung zu verhindern“, so Kleeschulte.

10.29 Uhr: Auf dringende Empfehlung des Gesundheitsamtes des Hochsauerlandkreises sagt „Aktives Neheim“ das vom 20. bis 22. März geplante Frühlingsfest mit verkaufsoffenem Sonntag ab. „Vor dem Hintergrund der ständig wachsenden Zahl an Infektionen mit dem Corona-Virus in Nordrhein-Westfalen erscheint uns das Risiko einer Ansteckung für die Besucher zu groß“, sagt Citymanager Konrad Buchheister.

In der Mitteilung des Vereins heißt es: „Der Vorstand des Aktiven Neheim e.V. hofft auf Verständnis bei der Bevölkerung, den Mitgliedsbetrieben und den eingeladenen Autohändlern, Vereinen und Schaustellern. Derzeit werden alle Möglichkeiten geprüft, das Fest auf einen späteren Zeitpunkt zu verlegen.“

10.20 Uhr: Die DLRG sagt Schwimmwettkämpfe wegen des Coronavirus ab. Die Jugendvergleichswettkämpfe im Rettungsschwimmen die für den 22. März im Hallenbad Sundern geplant waren, finden erstmalig nach 60 Jahren nicht statt.

Dienstag, 10. März 2020

15.43 Uhr: Der Volksmusikerbund HSK sagt seine für den 14. März im Kreishaus in Meschede geplante Kreisdelegiertenversammlung ab.

Dazu heißt es: „Der Vorstand reagiert damit auf die Empfehlung der entsprechenden Behörden und möchte jedes potentielle Risiko durch Covid19/Corona Virus für die Teilnehmer ausschließen. Ein neuer Termin für die Versammlung wird den Mitgliedsvereinen kurzfristig bekannt gegeben.“

15.09 Uhr: Die Brüsselfahrt des SPD-Ortsvereins Bruchhausen vom 27. bis 29. April wird wegen Corona abgesagt. Ortsvereinsvorsitzender Frank Neuhaus: „Wir haben eine besondere Verantwortung für die Gesundheit der Mitfahrerinnen und Mitfahrer und können für die Gesundheit nicht garantieren. Außerdem ist das Europaparlament zur Zeit und für unbestimmte Zeit für Besuchergruppen gesperrt. Deshalb haben wir schweren Herzens entschieden, die Fahrt abzusagen. Wir planen für Herbst 2021 erneut eine Fahrt nach Brüssel anzubieten.“

14.34 Uhr: Am Gymnasium Laurentianum ist bereits eine Vollversammlung der Schülervertretung abgesagt worden. Am St.-Ursula-Gymnasium in Neheim ist das Frühlingskonzert betroffen, das am 26. und 27. März hätte stattfinden sollen. „Diese Entscheidung tut uns sehr leid, zumal die Vorbereitungen für das Konzert weit fortgeschritten sind und viele Familien den Konzertbesuch bereits fest eingeplant haben. Wenn es möglich ist, werden wir das Konzert zu einem späteren Zeitpunkt nachholen“, schreibt Schulleiter Bertin Kotthoff.

14.30 Uhr: Das NRW-Schulministerium empfiehlt allen Schulen, bis Ostern von größeren Schulveranstaltungen abzusehen. Außerdem übernimmt das Land die Kosten für Klassenfahrten, wenn diese in Risikogebiete geführt hätten und aus diesem Grund kurzfristig abgesagt werden müssen.

13.53 Uhr: Die Hüstener Schützen haben sich am Wochenende zu folgender Mitteilung entschlossen: „Aufgrund der sich zuspitzenden Lage rund um den derzeit grassierenden Corona-Virus, hat sich die Schützenbruderschaft Hüsten zum Schutz der Senioren dazu entschlossen, den eigentlich für den 18. März geplanten Seniorentag auf den Herbst diesen Jahres zu verschieben. Ein genauer neuer Termin steht noch nicht fest.“

13.41 Uhr: Die nächste Absage wird bekannt: Die für den 21. März geplante Rockparty in Langscheid fällt aus. Die Veranstalter erklären: „Die Never Too Old To Rock Party ist aus einem Freundeskreis entstanden. Das heißt, wir veranstalten die Party privat und tragen somit auch das finanzielle Risiko. Aufgrund der aktuellen Ereignisse rund um den Coronavirus können wir dieses Risiko nicht eingehen.

Außerdem folgen wir, nach intensiven Gesprächen mit den zuständigen Behörden, deren Empfehlung und kommen unserer Verantwortung als Veranstalter zum Schutz unserer Gäste nach.“ Karten können zurückgegeben werden, Informationen zu einem möglichen Nachholtermin sollen folgen.

13.18 Uhr: Auch in den umliegenden Städten fallen Großveranstaltungen aus. In Soest ist das Kneipenfestival abgesagt worden.

12.37 Uhr: Lokale Lebensmittelhändler berichten zunehmend von Hamsterkäufen. Vor allem Lieferdienste verzeichnen mehr Bestellungen von Menschen, die lieber online von zuhause aus einkaufen möchten.

11.04 Uhr: Der Arnsberger Folkclub sagt seine für Samstag, 14. März 2020, angekündigte Frühlings-Tanzhaus-Veranstaltung im Arnsberger Bürgerbahnhof ab. „Da sich die allgemeine Corona-Ansteckungsgefahr noch nicht wesentlich reduziert hat, möchten die Verantwortlichen des Folkclubs niemanden durch diese Tanzveranstaltung in Gefahr bringen“, so der Vorsitzende Manfred Kerl.

„Es wäre unpraktisch von den Gästen nach jedem Tanz ein ,ausgiebiges Händewaschen’ zu erwarten. Auch ist es nicht schlüssig zu begründen, warum sich die Gäste bei der Begrüßung nicht die Hände geben und danach aber beim Tanzen um die Hüfte und an den Handflächen berühren sollen.“

9.51 Uhr: Die Musikvereine von Bruchhausen und Müschede haben sich entschlossen, Konzerte vorsichtshalber ausfallen zu lassen. Betroffen sind das Frühlingskonzert in Müschede am 28. März und das Wunschkonzert in Bruchhausen am 29. März. „Nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt und deren dringender Empfehlung aktuell auf Veranstaltungen zu verzichten, haben wir uns schweren Herzens dazu entschlossen“, so Udo Schütte vom Musikverein Müschede.

Montag, 9. März 2020

9.30 Uhr: Der Hochsauerlandkreis teilt mit, dass keine Corona-Fälle und auch keine konkreten Verdachtsfälle im Kreisgebiet bekannt sind.

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