Bürgerkarte

Winterberg soll nicht nur für die Touristen da sein

Geht es nach der CDU-Fraktion wird in Winterberg künftig die Bürgerkarte eingeführt: Ein Vorteil für alle Bürger, die dadurch im Nahverkehr und bei Freizeitaktivitäten sparen können.

Geht es nach der CDU-Fraktion wird in Winterberg künftig die Bürgerkarte eingeführt: Ein Vorteil für alle Bürger, die dadurch im Nahverkehr und bei Freizeitaktivitäten sparen können.

Foto: Hans Blossey

Winterberg.   Die CDU-Fraktion setzt sich für die Bürgerkarte ein. Mit dem Ticket erhalten Winterberger Vorteile im Nahverkehr und bei Freizeitaktivitäten.

Mit dem Bus in die Stadt fahren, Schwimmbadbesuche und Parkmöglichkeiten in der Stadt. Und das alles kostenlos, durch den Erwerb einer Bürgerkarte.

So stellt es sich die CDU Fraktion Winterberg vor. In der kommenden Ratssitzung am Donnerstag will die Partei um den Vorsitzenden Joachim Reuter den Antrag einbringen. „Wir wollen nicht nur immer etwas für die Touristen und Besucher in Winterberg tun, sondern auch mal etwas für die Anwohner. Und das ist die ideale Gelegenheit“, befindet der CDU-Vorsitzende.

Zumal immer wieder die Frage aufkommen würde, wie man sich am besten in und um Winterberg herum bewegen könne. „Winterberg ist ein attraktives Reiseziel und bietet seinen Gästen inzwischen eine hervorragende Infrastruktur. Gäste können durch ihre Kurabgabe viele Teile dieser Infrastruktur mit ihrer SauerlandCard oder auch der Sauerland SommerCard pauschal kostenlos nutzen.“

Dass diese Vorteile nur für Gäste der Stadt gelten, will der Politiker nicht mehr zählen lassen: „Es ist an der Zeit, dass auch die Bürger in den Genuss von solchen Vorteilen kommen. Allerdings soll erst einmal alles langsam starten.“

Kosten für den Haushalt

Den noch sind behördliche Hürden zu nehmen: „Wir beantragen, zunächst die Kosten für die Einführung einer solchen Karte in verschiedenen Modellen zu ermitteln“, erklärt Reuter und ergänzt: „Da muss erst einmal ermittelt werden, welche Kosten auf den Haushalt zukommen.“

Vergünstigte Tarife

Wenn das Projekt an den Start geht, sollen alle Bürger profitieren können, deren Erstwohnsitz in Winterberg angegeben ist. „Uns liegt es besonders am Herzen, Familien mit Kindern zu unterstützen“, so Reuter, der ergänzt: „Wir hoffen, dass wir diesen die Bürgerkarte dann ein vergünstigtes Angebot anbieten können.“ Zudem soll ein vergünstigter Tarif für Personen mit niedrigem Einkommen und niedriger Rente gelten.

Doch zuerst einmal muss es der Antrag durch den Winterberger Ausschuss schaffen. Darauf hofft auch Reuter, der von der Idee des Projekts angetan ist: „Wir wollen etwas gutes für die Bürger tun und ihnen nicht das Gefühl geben, dass sie hinter den Touristen zurückstehen müssen.“

Nach dem Willen der CDU-Fraktion soll die Karte noch in diesem Jahr eingeführt werden.

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