Verkehrsunfall

Motorradunfall in Brilon Rösenbeck: Unfallhergang bekannt

Bei einem Verkehrsunfall verletzte sich ein Motorradfahrer so schwer, dass er mit dem Helikopter in eine Klinik in Gelsenkirchen geflogen werden musste. Er schwebt noch in Lebensgefahr.

Bei einem Verkehrsunfall verletzte sich ein Motorradfahrer so schwer, dass er mit dem Helikopter in eine Klinik in Gelsenkirchen geflogen werden musste. Er schwebt noch in Lebensgefahr.

Foto: Joachim Aue

Brilon.   Auf der B7 missachtete ein Autofahrer die Vorfahrt und verursachte so eine Kollision. Es besteht der Verdacht von Alkohol- und Drogeneinfluss.

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Nach dem schweren Verkehrsunfall an der B7 am Samstagnachmittag bei dem sich ein Motorradfahrer lebensgefährlich verletzt hat, sind jetzt Details zum Unfallhergang bekannt. Ein Pkw Fahrer befuhr aus Richtung Thülen kommend gegen 17:20 Uhr die Kreisstraße 58. An der Kreuzung Bundesstraße 7 / Kreisstraße 58 beabsichtigte er geradeaus in Richtung Rösenbeck zu queren. Dabei hielt er zunächst an einem Stoppzeichen an und ließ ein Motorrad auf der übergeordneten Straße B 7 passieren, welches für ihn von rechts aus Richtung Brilon kommend in Richtung Marsberg fuhr.

Anschließend setzte der Autofahrer seine Fahrt fort und übersah dabei ein zweites Motorrad, ebenfalls aus Richtung Brilon kommend. Es kam auf der Fahrbahn in Richtung Marsberg zum Zusammenstoß zwischen den beiden Fahrzeugen. Der Motorradfahrer wurde beim Zusammenstoß im Kopfbereich schwer verletzt. Für ihn besteht noch immer Lebensgefahr. Es besteht laut Polizei der Verdacht, dass der Pkw-Fahrer unter Alkohol- und Drogeneinfluss stand. Eine Blutprobe wurde angeordnet. Beide Fahrzeuge wurden fahrunfähig abgeschleppt und beschlagnahmt. Zur Klärung des Unfallherganges wurde durch die Staatsanwaltschaft Arnsberg ein Rekonstruktiuonsgutachten angeordnet.

Die B7 war für circa 45 Minuten gesperrt. Vor Ort nahm ein Sachverständiger den Unfall auf. Die Altenfilsstraße zwischen B7 und Rösenbeck war für die Rettungsmaßnahmen und die Unfallaufnahme weiter gesperrt und erst nach mehreren Stunden wieder befahrbar.

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