Modernisierung

So sieht das modernisierte Feuerwehrhaus in Winterberg aus

 Bei strahlendem Sonnenschein feierten die Feuerwehrleute aus Winterberg mit zahlreichen interessierten Bürgern am Feuerwehrhaus. Foto:Stadt Winterberg 

 Bei strahlendem Sonnenschein feierten die Feuerwehrleute aus Winterberg mit zahlreichen interessierten Bürgern am Feuerwehrhaus. Foto:Stadt Winterberg 

Winterberg.   Über eine Million Euro kostet der neue Feuerschutz der Stadt. Dabei zeigten die ehrenamtlichen Feuerwehrleute über 1500 Stunden lang Engagement.

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Die offizielle Einweihung des modernisierten Feuerwehrhauses in Winterberg fand jetzt im Rahmen des „Tags der offenen Tür“ statt. Gleichzeitig wurden auch die zuletzt in den Dienst gestellten Einsatzfahrzeuge vom Typ GW-Mess sowie LF20 an die Einheit Winterberg offiziell übergeben. Insgesamt wurden hierfür über 1 Mio. Euro in den Feuerschutz der Stadt Winterberg investiert.

Das in den vergangenen knapp zwei Jahren modernisierte Gebäude verfügt nun über einen großzügigen Umkleidebereich mit der Einsatzkleidung sowie einer Vielzahl an Funktionsräumen im Dachgeschoss. Als zentraler Ausbildungsort für die Freiwillige Feuerwehr Winterberg entstand ein moderner, multifunktionaler Schulungs- und Versammlungsbereich.

Kostenrahmen konnte eingehalten werden

Im Obergeschoss befinden sich jetzt u.a. die Räume für die Wehrleitung, die Einheitsführung, die Funkwerkstatt sowie für die Brandschutzerziehung. Auch Sanitärbereiche und die Tore der Fahrzeughalle wurden erneuert. Der ursprünglich angesetzte Kostenrahmen von 700.000 Euro konnte eingehalten werden. Die Winterberger Feuerwehrleute haben 1.550 Stunden an Eigenleistungen erbracht.

Bürgermeister Werner Eickler dankte allen Kameradinnen und Kameraden für ihr herausragendes Engagement: „Was das Ehrenamt in unserer Freiwilligen Feuerwehr leisten kann, ist beeindruckend, nicht nur beim Bau/Umbau von Gebäuden, sondern im täglichen Einsatz für uns alle.“

Der neue Gerätewagen (GW-Mess) hat das Vorgängerfahrzeug aus dem Jahr 1992 ersetzt und besitzt neueste Messgeräte für atomare, biologische und chemische Gefahren. Es ist zudem für die Gefahrenabwehr an der Bobbahn und deren 70 Kilometer langen Ammoniakleitungen ausgerüstet. Daher hat sich auch die Sportzentrum Winterberg Hochsauerland GmbH an den Investitionskosten beteiligt.

KIaus Greve neuer stellv. Wehrleiter

Das neue Einsatzfahrzeug vom Typ LF 20 ersetzt in der Kernstadt ein inzwischen 24 Jahre altes Vorgängerfahrzeug vom Typ LF 16/12. Das neue Fahrzeug hat 2.400 Liter Wasser mit an Bord und kann eine Besatzung von 9 Einsatzkräften aufnehmen. Die Kosten für das neue LF 20 belaufen sich auf rund 330.000 Euro.

Wehrführer Wolfgang Padberg wies darauf hin, dass sowohl das modernisierte Feuerwehrhaus als auch die beiden neuen Fahrzeuge das Ergebnis der konsequenten Umsetzungen des Brandschutzbedarfsplanes seien. Einheitsführer Tim Braun dankte der Stadt Winterberg für die finanzielle Unterstützung.

Kirchliche Segnung des Feuerwehrhauses

Nach den Grußworten nahm Pfarrer Peter J. Liedtke zusammen mit Diakon Hans-Joachim Bexkens die kirchliche Segnung des Feuerwehrhauses und der beiden neuen Fahrzeuge vor: „Mögen sie immer gesund von ihren Einsätzen zurückkommen.“

Zudem wurde der stellv. Wehrleiter der Freiwilligen Feuerwehr Winterberg, Michael Wiedenbeck, verabschiedet. Er scheidet auf eigenen Wunsch nach neun Jahren aus der Wehrleitung aus. Mit Klaus Greve aus der Einheit Winterberg konnte ein würdiger Nachfolger gefunden werden. Politik und Verwaltung sicherten Klaus Greve eine vertrauensvolle und kooperierende Zusammenarbeit zu.

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