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Gymnasium Petrinum feiert Festival im Zeichen der Umwelt

Zweites Schulhof-Festival am Gymnasium Petrinum in Brilon. Die Festival-AG arbeitete in Zusammenarbeit mit dem Verein Ensible an der Organisation und Umsetzung.

Zweites Schulhof-Festival am Gymnasium Petrinum in Brilon. Die Festival-AG arbeitete in Zusammenarbeit mit dem Verein Ensible an der Organisation und Umsetzung.

Foto: Nicole Reuter

Brilon.  Schüler am Gymnasium Petrinum organisieren erneut ein Schulhof-Festival. Diesmal steht nicht nur der Spaß im Vordergrund, sondern auch das Klima.

‘We’re all in this together’ lautete am Freitag das Motto des Schulhoffestivals am Gymnasium Petrinum, passend zum Welt-Klimatag. Eigenständig auf die Beine gestellt von einer Handvoll motivierter Schülerinnen und Schüler, setzte die Schule hiermit ein Zeichen der Aufmerksamkeit für die beunruhigende, gegenwärtige Situation unseres Planeten und auch unserer Menschheit.

Unter einem strahlend blauen Himmel bot der Schulhof des Petrinums zahlreiche größere und kleinere Attraktionen, an denen die Besucher teilhaben konnten, und vor allem – eine große Message.

Anfänge im Jahr 2018

Die Anfänge dieses wohltätigen Unterfangens reichen bereits zurück bis in die erste Hälfte des Jahres 2018. Es war die Zeit, in der das Petrinum erstmals die Gelegenheit hatte, Kontakt mit der Backyards-Initiative, die die Idee für diese Festivals ins Leben gerufen hat, aufzunehmen. Schnell fanden sich an diesem Ort auch Schüler, die lieber große Dinge vollbringen und vor allem einen Unterschied in dieser Welt machen wollten, als den Nachmittag auf der Couch zu verbringen.

So fand als Resultat das allererste Schulhoffestival vor den damaligen Sommerferien statt. Das Projekt ließ sich als voller Erfolg verbuchen und stieß auf eine große Menge an positiven Reaktionen, so dass es wohl kein Wunder ist, dass dieses Festival nicht das einzige seiner Art geblieben ist. Kooperiert hatte die Organisations-AG des Petrinums vor allem mit dem ersten Vorsitzenden der Backyards-Initiative, Yao Houphouet, der auch in diesem Jahr bei der zweiten Auflage wieder mit dabei war. Auf die Beine gestellt haben die Petriner dieses Mal ein umfangreiches Programm, das sich über den Vormittag erstreckte.

Musik und vegane Leckereien

Auf dem gesamten Schulhofgelände waren zahlreiche Essens- und Trinkstände veganer Art, bereit gestellt von Hotel Starke, dem Genuss-Truck und Schülern, sowie auch vielfältige andere Attraktionen vorzufinden, um den Besuchern aus der eigenen und den umliegenden lokalen Schulen die bestmögliche Unterhaltung und Verpflegung zu bieten. Im Zentrum des Geschehens stand vor allem die Bühne, auf der im Laufe des Vormittages Livemusik sowie auch ein Poetry-Slam geboten wurde.

Als Bands waren die lokale Rockband One Tape sowie auch die Acts Noriega Mind und Noah Appelhans dabei, die die Zuschauer mit starken und messagereichen Songs zu unterhalten wussten. Auch hatte ich gleich zu Beginn mit meiner Band JeeK die Möglichkeit, einen eigenen Song zu performen und hiermit das Festival zu eröffnen.

Plädoyer für die Umwelt

Auch das diesjährige Festival wird den allermeisten Teilnehmern wohl als ein sehr schönes und erfahrungsreiches Ereignis im Kopf bleiben, was am meisten dem Team der Organisations-AG und der Backyards-Initiative zu verdanken ist.

Dieser Tag ist es jedoch auch wert in Erinnerung zu bleiben wegen seiner positiven Message, die für ein gesteigertes Umwelt- und Politikbewusstsein unter allen Teilnehmern plädiert. Gut an der heutigen Zeit ist, dass immer mehr Menschen ihre Stimme erheben für Werte, die in Vergessenheit zu geraten drohen oder für das Wohl der Umwelt, von der die Qualität unserer Leben langfristig unvermeidlich abhängt.

Aufruf zu Fridays for Future

So erfolgte während des Festivals auch der Aufruf, an der ersten Fridays-for-Future-Demonstration in Brilon teilzunehmen, um Diskussionen in Gang zu bringen und einen Unterschied zu machen in der gegenwärtigen Situation. Und so stehen die Karten gut dafür, dass das Petrinum womöglich noch einmal Schauplatz eines Schulhoffestivals wird – dann allerdings in einer hoffentlich gebesserten politischen und umwelttechnischen Situation.

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