Einweihung

Essentho freut sich über neues Pfarrheim

Mit dem kirchlichen Segen übergibt Propst Meinolf Kemper das neue Pfarrheim in Essentho seiner Bestimmung.

Mit dem kirchlichen Segen übergibt Propst Meinolf Kemper das neue Pfarrheim in Essentho seiner Bestimmung.

Foto: Annette Dülme

Essentho.   Der Pfarrheim-Neubau in Essentho ist feierlich eingeweiht worden. Er soll ein Ort zum Wohlfühlen und der Begegnung sein.

„Herr, alles, was du geschaffen hast ist gut.“ - viele Gemeindemitglieder, Propst Meinolf Kemper und Vikar Christian Fleiter sprachen gemeinsam das Dankgebet. Sodann segnete der Propst das neue Pfarrheim von außen und von innen und übergab es damit seiner Bestimmung.

Gemeinschaftsprojekt

„Wir waren mutig, haben den Neubau gewagt und nicht verzagt“, so Eberhard Banneyer, stellvertretender Vorsitzender des Kirchenvorstandes, in seinen Begrüßungsworten zu Beginn der Feierstunde in dem neuen Veranstaltungsraum den Bau des neuen St. Antoniusheims. Er hob hervor, dass es sich dabei um ein „großartiges Gemeinschaftsprojekt“ handele.

Dem Festakt vorausgegangen war am Sonntagnachmittag ein eindrucksvoller Festgottesdienst. In der Predigt sagte Vikar Fleiter, dass es nicht selbstverständlich sei, dass ein neues Pfarrheim gebaut werde, dass es ein Haus der Begegnung sei und mit Leben gefüllt werden müsse und wie wichtig es sei, dass das Gemeindeleben auch außerhalb des sakralen Bereiches der Kirche eine Möglichkeit habe.

Ehemaliges Pfarrhaus verkauft

Den hatte die Gemeinde bis dahin im alten Pfarrheim aus dem 18. Jahrhundert. Das zweistöckige Backsteinhaus war Pfarrhaus, Pfarrheim und Pfarrbüro in einem. Nach dem Auszug des letzten Pfarrers vor drei Jahren hätte es aufwendig restauriert werden müssen. Die Gemeinde entschied sich zum Verkauf des ehemaligen Pfarrhauses und zum Neubau eines neuen Pfarrheimes (WP berichtete). Es sei „eine absolute Bereicherung für Essentho“, gratulierte Bürgermeister Klaus Hülsenbeck, ein guter Ort, an dem Gemeindeleben stattfinden könne.

Besonders dankten Propst Kemper und Bürgermeister Hülsenbeck Eberhard Banneyer, dafür, dass er als „verlässlicher Motor“ während der Planungs- und einjährige Bauzeit den Neubau immer im Auge gehabt habe. Banneyer gab den Dank an alle freiwilligen Helfer und Sponsoren weiter, wie die Sparkasse Paderborn-Detmold, die Volksbank Marsberg oder die kfd Essentho, die viel Geld in die Hand genommen hat für die Anschaffung der Plissees vor den Fenstern und die Industriespülmaschine in der neuen Gemeinschaftsküche. Banneyer: „Das Antoniusheim soll da sein für die Jugend, das Mittelalter, die Senioren und die ganz alten Menschen, eine Stätte, wo sich alle wohlfühlen können und wo gemeinsam Freud und Leid geteilt werden kann.“

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