Trauer

Ernst Soboll prägte das Schützenwesen in Medebach

Die Schützen trauern um Ernst Soboll (2.v.r.), hier 2010 mit Bernd Hellwig  bei der Ehrung von MdB Patrick Sensburg (r.) und MdL Matthias Kerkhoff (l.) für deren Engagement um die Anerkennung des Schützenwesens als „immaterielles Kulturerbe“.

Die Schützen trauern um Ernst Soboll (2.v.r.), hier 2010 mit Bernd Hellwig bei der Ehrung von MdB Patrick Sensburg (r.) und MdL Matthias Kerkhoff (l.) für deren Engagement um die Anerkennung des Schützenwesens als „immaterielles Kulturerbe“.

Foto: WP-Archiv

Medebach.  Das Europaschützenfest war Höhepunkt seines Engagements an der Spitze der St. Sebastian-Bruderschaft Medebach. Ehrengast war Bundeskanzler Kohl.

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Nach langer schwerer Krankheit ist der Ehrenhauptmann der St.- Sebastianus-Schützenbruderschaft Medebach, Ernst Soboll, verstorben. Er wurde 69 Jahre Jahre alt.

Seit 1966 gehörte er der Bruderschaft an, 1978 rückte er als Geschäftsführer in den Vorstand. Von 1986 bis 2005 stand er als Hauptmann und Vorsitzender an der Spitze der Bruderschaft. In seine Ära fiel die Ausrichtung des 10. Europa-Schützenfestes der Europäischen Gemeinschaft Historischer Schützen im Jahr 1994 mit Bundeskanzler Helmut Kohl als Ehrengast.

Auch bei den „Historischen“ aktiv

Von 2001 bis 2016 hatte er führende Funktionen bei der EGS inne, zuletzt als Regionalpräsident für die nördliche Hälfte Deutschlands. Für sein Engagement bei den „Historischen“ erhielt er nicht nur das Goldene Verdienstkreuz der EGS, sondern auch die Ernennung zum Ehren-Regionalpräsidenten.

Ihm verdankt Medebach die Anerkennung als Europäische Schützenstadt. Von 1988 bis zum Eintritt in den Ruhestand Ende 2014 war Ernst Soboll als Allg. Vertreter des Stadtdirektors und später des Bürgermeisters bei der Stadtverwaltung Medebach tätig.

Die Beisetzung findet am Dienstagnachmittag statt.

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