Corona-Krise

Corona: Babys in Olsberg von Stadt jetzt per Post begrüßt

Melanie Struwe-Philipp verschickt das Babybegrüßungspaket derzeit  per Post. Wegen des Corona-Virus‘ wird auf persönliche Besuche verzichtet.

Melanie Struwe-Philipp verschickt das Babybegrüßungspaket derzeit per Post. Wegen des Corona-Virus‘ wird auf persönliche Besuche verzichtet.

Foto: Stadt Olsberg

Olsberg.  Melanie Struwe-Philipp besucht in Olsberg Neugeborene und deren Eltern. In der Corona-Krise ist das nicht möglich. Ein Paket gibt es dennoch.

Über den farbenfrohen Stoffbeutel voller Informationen haben sich schon mehr als 1000 Familien gefreut: Das Babybegrüßungspaket für Neugeborene und deren Eltern stößt in der Stadt Olsberg stets auf großes Interesse. Bisher brachte Familienmanagerin Melanie Struwe-Philipp die Tasche nach Möglichkeit persönlich zu den Familien – auch um den persönlichen Kontakt herzustellen.

Das ist derzeit wegen des Coronavirus‘ zum Schutz der Familien nicht möglich. Das Babybegrüßungspaket wird jetzt per Post verschickt. Die Familienmanagerin steht als Ansprechpartnerin im Rathaus unter 02962/982228 zur Verfügung.

Seit gut zehn Jahren Begrüßungspaket

Vor zehn Jahren, im Oktober 2009, wurde das erste Babybegrüßungspaket überreicht.

Neben einem T-Shirt mit der Aufschrift „Olsberger Junge“ oder „Olsberger Mädchen“ bekommt eine Familie für ihr Neugeborenes eine Liste von wichtigen Adressen für Familien mit Babys in der Stadt Olsberg, Informationen zu Wickelmöglichkeiten im Stadtgebiet, eine Broschüre zur Entwicklung von Babys bis zum ersten Lebensjahr, Flyer der beiden Olsberger Familienzentren mit Informationen zum Baby-Café und zum Café der Kulturen sowie von der ELKI-Insel (Babymassage- und PEKiP-Kurse).

Außerdem liegen in dem Baby-Begrüßungspaket Gutscheine sowie ein Begrüßungsbrief des Bürgermeisters und ein Flyer des Familienbüros.

Die Zahl der Neugeborenen steigt wieder. In den vergangenen zwei Jahren wurden zudem fünf Zwillingspaare in Olsberg begrüßt – davon zwei Zwillingspaare, die am selben Tag im Januar 2018 zur Welt kamen. Von 2016 bis 2018 bekamen vier Familien das siebte Kind, für das der Bundespräsident die Patenschaft übernommen hat.

Alle Informationen zum Coronavirus im HSK und im Altkreis Brilon finden Sie in unserem Corona-Newsblog.

In den vergangenen Jahren konnte das Familienbüro durch die Aktion im Schnitt 100 Familien erreichen.

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