Testspiel

Schalkes Situation sorgt bei Gegner Genk für Verwunderung

Der KRC Genk mit dem ghanaischen Innenverteidiger Joseph Aidoo (M.) fordert Schalke 04.

Der KRC Genk mit dem ghanaischen Innenverteidiger Joseph Aidoo (M.) fordert Schalke 04.

Foto: Reuters

Benidorm.  Schalke 04 testet gegen den belgischen Klub KRC Genk. Steven Skrzybski misst der Partie große Bedeutung zu. Der Gegner ist verwundert.

Der FC Schalke 04 bestreitet am Freitag sein einziges Testspiel in der Wintervorbereitung. Gegner ist um 15.30 Uhr der KRC Genk. Stürmer Steven Skrzybski misst der Partie eine große Bedeutung bei. „Wir haben uns in der Woche viel erarbeitet. Das Testspiel ist deshalb wichtig, weil wir sehen können, wie die Abläufe schon funktionieren“, sagt er.

Rechtsverteidiger Daniel Caligiuri freut sich ebenfalls auf das Duell mit den Belgiern: „Die Partie gegen Genk ist sehr wichtig. Es ist das einzige Testspiel, das wir in der Vorbereitung haben. Deswegen müssen wir absolut fokussiert sein und das Spiel möglichst erfolgreich gestalten, damit wir ein gutes Gefühl bekommen. Jeder Spieler ist hochmotiviert. Ich denke, dass es am Freitag ein spannendes Duell wird. Genk ist eine Super-Truppe. Ich habe mir mal den Kader angeschaut, da sind richtig gute Jungs dabei.“

Genk träumt von der Meisterschaft

Die Stimmung beim Tabellenführer der belgischen Jupiler League, der in Benidorm im selben Hotel wie Schalke untergebracht ist, ist bestens. Genks Team-Manager Fred Bakkers freut sich auf das Duell mit den Königsblauen. In seinem Heimatort Molenbeersel würden einige Schalker Fans wohnen, die zu jedem Spiel nach Gelsenkirchen fahren. Dass die Schalker nach der Hinrunde nur auf Tabellenplatz 13 stehen, wundert den 62-Jährigen. „Schalke hat sehr, sehr gute Spieler“, sagt er.

Gute Spieler hat der KRC Genk aber auch. Vor allem für Mbwana Samatta läuft es in dieser Saison richtig gut. Der Stürmer aus Tansania hat 15 der bislang 49 Tore für Genk erzielt. Der Stürmer kam 2016 für 800.000 Euro Ablöse von TP Mazembe aus der Demokratischen Republik Kongo. Das Ziel des KRC ist natürlich die Meisterschaft. Trainer Philippe Clement sagt aber: „Es liegt noch ein weiter Weg vor uns. Wir haben eine Zwischen-Etappe erreicht, mehr aber noch nicht. Meine Spieler sind aber hungrig, deshalb bin ich überzeugt davon, dass sie konzentriert weiterarbeiten. Sie wollen etwas Außergewöhnliches schaffen.“

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