Einzelkritik

Note 1! Gnabry-Show bei DFB-Kantersieg gegen Nordirland

Serge Gnabry erzielte gegen Nordirland einen Dreierpack.

Serge Gnabry erzielte gegen Nordirland einen Dreierpack.

Foto: dpa

Frankfurt.  Die deutsche Nationalmannschaft hat Nordirland mit 6:1 (2:1) aus dem Stadion geschossen. Gleich mehrere Spieler überragten. Die Einzelkritik.

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Marc-André ter Stegen: Da darf er endlich mal ins Tor – und dann schlägt direkt der erste Ball ein (7.). Er war absolut schuldlos und danach kaum gefordert. Note: 3

Lukas Klostermann (bis 65.): Mit viel Dampf nach vorne, bereitete das 3:1 vor (47.). Hinten vor der Pause nicht immer auf der Höhe – danach souverän. Note: 2

Emre Can: Wurde erneut als Innenverteidiger getestet, gefiel mit robuster Zweikampfführung: Auch wenn er gelegentlich zu ungestüm war: Dieser Versuch ist durchaus eine Wiederholung wert. Note: 2,5

Jonathan Tah: Anfangs zu hibbelig, verursachte vor dem 0:1 einen absolut unnötigen Einwurf am eigenen Strafraum (7.). Später besser, dennoch: Er muss ruhiger werden, will er sich einen Platz im Abwehrzentrum sichern. Note: 3,5

Jonas Hector: Sammelte mit zwei Torvorlagen Argumente im Kampf um den EM-Platz. Defensiv zunächst aber mit Mühe. Note: 2

Joshua Kimmich: Grätschte und zweikämpfte sich mit Wonne über den Platz – und leitete mit feinem Diagonalball das 2:1 ein (43.). Starker Auftritt. Note: 1,5

Toni Kroos: Vor dem 0:1 mit schwacher Kopfball-Abwehr (7.). Danach aber gewohnt sicher und teils sensationell im Pass-Spiel – etwa vor dem 3:1, das er einleitete (47.). Untermauerte seine Rolle als Kopf der Mannschaft eindrucksvoll. Note: 1,5

Leon Goretzka (ab 74.): Anfangs arg fehlerhaft. Grätschte den Ball dann aber resolut und mit Hilfe des Innenpfostens zum 2:1 im Tor (43.). Danach deutlich besser – und Schütze des 5:1 (73.).,Note: 1,5

Ilkay Gündogan: Glänzte mit ganz feinen Pässen und schnellen Drehungen, spielte so manchen Gegner schwindlig. Nahm sich aber auch einige schöpferische Pausen. Note: 2

Julian Brandt: Mit ganz feiner Vorlage für Gnabry (60.) und ansehnlichem Tor (90.+1) zeigte er, was er kann. Darf das aber gerne öfter tun, meist war er im Pass-Spiel zu unpräzise. Note: 2,5

Serge Gnabry (bis 80.): Vergab erst ganz gegen seine Art eine Großchance, leistete dafür aber reichlich Widergutmachung und zeigte bei seinen drei Treffern (19./47./60.) die ganze Palette seines Könnens aus Tempo, Technik und Präzision im Abschluss. Note: 1

Niklas Stark (ab 65.): Kam für Klostermann. Ohne Note

Suat Serdar (ab 74.): Kam für Goretzka. Ohne Note

Nadiem Amiri (ab 80.): Kam für Gnabry. Ohne Note

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