TAEKWONDO

Zwei EM-Medaillen für Wittenerin Emily Nitsche

Ein starkes Trio: Bei der Taekwondo/Poomsae-EM in der Türkei holten (von re.) Emily Nitsche, Aranka Palfi und Mia Merfeld sowohl eine Silber- als auch eine Bronzemedaille.

Ein starkes Trio: Bei der Taekwondo/Poomsae-EM in der Türkei holten (von re.) Emily Nitsche, Aranka Palfi und Mia Merfeld sowohl eine Silber- als auch eine Bronzemedaille.

Foto: TuS Ende

Witten.   Die Europameisterschaft im Taekwondo/Poomsae war ein voller Erfolg für die Wittenerin Emily Nitsche, die in der Türkei Silber und Bronze gewann.

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Die Qualifikation für die Jugend-Europameisterschaft im Taekwondo/Poomsae mit dem Synchronteam hatte die Wittenerin Emily Nitsche im Februar erworben. Damit alleine wollte sich die 16-Jährige aber nicht zufrieden geben. Bei den Titelkämpfen in der Türkei feierte sie jetzt gleich den Gewinn von zwei Medaillen.

Schon vor drei Jahren hätte sie bei einer EM starten können, damals allerdings wurde nichts daraus, weil ihr der Jahrgangsklassenwechsel einen Strich durch die Rechnung machte. Umso motivierter war die für den TuS Ende startende Hevenerin jetzt, gemeinsam mit ihren Teamkolleginnen Mia Merfeld (TuS Ende) und Aranka Palfi (SG Krumbach) nach Edelmetall greifen zu können. Nicht nur in der kleinen Sporthalle der Ortschaft Kemer zeigten die Aktiven ihr Können, zudem gab es auch eine Beach-EM.

Beach-Wettbewerb muss in der Halle stattfinden

Elf Teams nahmen den Wettbewerb in der Klasse der 15- bis 17-Jährigen in Angriff. Mit Startplatz vier und dem bis dahin besten Ergebnis war gleich klar, dass das deutsche Trio den Einzug ins Finale geschafft hatte. Dort wurde im umgekehrter Reihenfolge der Platzierungen gestartet. Spannend bis zum Schluss wurden die Treppchenplätze mit Hundertstel-Punkten vergeben - für Nitsche, Merfeld und Palfi sprang die Bronzemedaille heraus. Das erste Ziel dieser Reise war damit schon mal übertroffen, die Freude bei den talentierten Poomsae-Sportlerinnen hätte größer kaum sein können.

Drei Tage später stand die „1. European Beach Championship“ an - doch die musste ob des schlechten Wetters auch in die Sporthalle verlegt werden. Hier ging es im einfachen K.O.-System um Sieg und Niederlage. Je zwei Teams traten gleichzeitig nebeneinander auf die Fläche - fünf Kampfrichter entschieden über das Weiterkommen. Emily Nitsche und ihre Teamkolleginnen schafften es überraschend bis ins Finale, mussten sich dort lediglich dem Konkurrenten aus Dänemark beugen.

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