RINGEN

Wittens Bundesliga-Ass Aleksandrov scheitert bei der WM

Frühes Aus bei der WM in Kasachstan: Daniel Aleksandrov vom KSV Witten 07 (hier bei einer Hebeaktion) unterlag dem Russen Roman Vlasov.

Frühes Aus bei der WM in Kasachstan: Daniel Aleksandrov vom KSV Witten 07 (hier bei einer Hebeaktion) unterlag dem Russen Roman Vlasov.

Foto: Barbara Zabka / FUNKE Foto Services

Ein russischer Ausnahme-Ringer beendet in Nur-Sultan frühzeitig die WM-Träume des Bulgaren Daniel Aleksandrov (KSV Witten).

Nur-Sultan (KAZ). Die Ringer-Weltmeisterschaft in der kasachischen Hauptstadt Nur-Sultan (ehemals Astana) war für das bulgarische Bundesliga-Ass des KSV Witten 07, Daniel Aleksandrov, relativ früh beendet. Allerdings hatte er in der Klasse bis 77 Kilogramm auch eine immens schwere Auslosung erwischt.

Der Bulgare musste zunächst in der Qualifikation gegen den Kolumbianer Jair Alexis Cuero Munoz auf die Matte und setzte sich letztlich verdientermaßen mit 6:3 durch. Danach allerdings bekam Aleksandrov den starken Russen Roman Vlasov vorgesetzt - und gegen den war an diesem Tag kein Kraut gewachsen. Vlasov diktierte den Kampf, ließ dem KSV-Ringer keine Chance und gewann vorzeitig mit 11:0 - damit stand der Russe bereits im Achtelfinale, während Aleksandrov nun hoffen musste, dass sein Bezwinger bis ins Finale vorstößt, um noch über die Hoffnungsrunde eine kleine Restchance auf Bronze zu haben.

Doch überraschend war wenig später auch für den russischen Mitfavoriten das WM-Turnier vorüber - er musste sich dem Kasachen Askhat Dilmukhamedov mit 0:3 beugen. Der Lokalmatador flog aber später gegen den Ungarn Tamas Lorincz (1:1) wegen der letzten Wertung ‘raus, damit war der Weg für den KSV-Bulgaren ebenso versperrt.

Der ehemalige Wittener Bundesliga-Ringer Rabbia Khalil (33), der sich beim KSV für die WM fit machte, kam in Nur-Sultan in der 77-kg-Klasse des griechisch-römischen Stils nicht über die Qualifikationsrunde hinaus. Hier zog er mit 0:12 vorzeitig gegen den Tschechen Oldrich Varga den Kürzeren, der im Anschluss am Kasachen Askhat Dilmukhamedov scheiterte.

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