HANDBALL

Wittener TV will Chance auf Aufstiegsspiele nutzen

Nächste Saison in der Landesliga? Das wäre auch für WTV-Routinier Dirk Oberbossel (M.) gewiss ein großer Anreiz, sich noch einmal voll ins Zeug zu legen.

Nächste Saison in der Landesliga? Das wäre auch für WTV-Routinier Dirk Oberbossel (M.) gewiss ein großer Anreiz, sich noch einmal voll ins Zeug zu legen.

Foto: Biene Hagel

Witten.   Mit einem Sieg bei der HSG Wetter/Grundschöttel wäre der Weg für den Wittener TV in Richtung Relegation frei. Gastgeber kämpft gegen den Abstieg.

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Jetzt haben sie es selbst in der Hand - und das im wahrsten Wortsinn: Wenn die Handballer des Wittener TV auch das letzte Bezirksliga-Punktspiel bei der HSG Wetter/Grundschöttel (Samstag, 18 Uhr, Sporthalle Wetter-Oberwengern) für sich entscheiden, dann bleiben sie auf dem dritten Tabellenplatz und nehmen an der Aufstiegsrunde teil.

Durch den jüngsten Erfolg des HSC Haltern-Sythen II über Rivale Westfalia Welper ist der WTV im Klassement wieder auf Platz drei vorgerückt - dieser würde am Ende der Saison zur Teilnahme an der Landesliga-Relegation genügen. Gegner dort wäre die SG Attendorn-Ennest oder die HSG Herdecke/Ende aus der Parallelstaffel.

„Die Jungs haben sich diese Spiele auf jeden Fall verdient. Daher werden wir alles versuchen, um uns in Wetter durchzusetzen“, sagt WTV-Coach Jan-Felix Löffler. Dass man es zum Abschluss der Punkterunde mit einem „sehr unbequemen Gegner“ zu tun bekommt, ist den Wittenern bewusst. Wetter/Grundschöttel ist derzeit 13. und benötigt dringend einen Sieg, um überhaupt noch die Chance auf den Klassenerhalt zu haben. „Ich erwarte da am Samstag einen kleinen Hexenkessel. Unsere Mannschaft kennt die Halle und weiß, was auf sie zukommt“, so Löffler vor dem EN-Derby. Das Hinspiel ging mit 22:19 an den WTV.

Keine Personalsorgen vor dem wichtigen Duell

„Wetter/Grundschöttel wird eine harte Spielweise an den Tag legen - da kommt es auch auf umsichtige Schiedsrichter an“, sagt Jan-Felix Löffler, der den WTV noch bis zum Saisonende gemeinsam mit Matthias Brandt coacht. In Sachen Personal muss sich das Trainergespann keine Gedanken machen. „Alle sind da, alle sind fit“, lässt Löffler wissen. Diese Partie wollen sich die Wittener keineswegs entgehen lassen.

Immerhin kann sich die Mannschaft für eine bislang schon sehr gute Saison belohnen. „Natürlich hätten wir alle gerne diese Relegationsspiele. Wenn man schon so weit kommt und diese Möglichkeit erhält, will man sie auch nutzen. Wir sind alle Sportler und wollen das Optimale aus der Saison herausholen“, so Löffler, dessen Team zudem im Erfolgsfall dem Ortsnachbarn HSV Herbede im Abstiegskampf zur Seite springen würde.

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