Fußball

Wittener-Hobbyteams kicken für Kinder

Trafen im Einlagespiel aufeinander: Die Traditionsmannschaft von Fortuna Düsseldorf (in Rot) gegen die „Brandt-Allstars“, angeführt von Champions-League-Siegerin Anna-Felizitas Sarholz (in Schwarz).

Trafen im Einlagespiel aufeinander: Die Traditionsmannschaft von Fortuna Düsseldorf (in Rot) gegen die „Brandt-Allstars“, angeführt von Champions-League-Siegerin Anna-Felizitas Sarholz (in Schwarz).

Foto: Thomas Nitsche

Rüdinghausen.   Beim ersten „Sascha-Brandt-Cup“ wurde für den guten Zweck gespielt. Neben den „RW Oberhausen Allstars“ waren auch Wittener Teams am Ball.

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Zum ersten Mal fand der „Sascha-Brandt-Cup 2017“ an der Brunebecker Straße in Witten statt und entpuppte sich als gelungene Veranstaltung. Aus ganz Deutschland reisten Mannschaften an, um für den wohltätigen Zweck gegen das runde Leder zu treten. Das prominenteste Team, die Traditionsmannschaft von RW Oberhausen, entschied das Turnier im Finale gegen die Auswahl von „Accept Security“ für sich und holte den Titel an den Niederrhein. Veranstalter TuRa Rüdinghausen landete auf dem dritten Platz.

„Für uns alle war es ein super Tag. Die Teams haben guten Fußball gezeigt“, erklärte Organisator Sascha Brandt. Dabei wurde das Event im Vorfeld groß angekündigt und wurde den Erwartungen mehr als gerecht. „Anfangs war es für meine Frau Andrea und mich anstrengend mit der Organisation, da es ja unsere Premiere war. Wir sind aber rundum zufrieden und haben eine faire Veranstaltung gesehen, die fußballerisch einiges zu bieten hatte“, konstatierte Brandt. Teams aus ganz Deutschland wollten bei diesem Turnier dabei sein. So reisten Mannschaften vom Bremerhaven und aus Rostock an. Neben dem Turnier gab es auch noch ein Einlagespiel der Traditionsmannschaft von Fortuna Düsseldorf und einer Auswahl der teilnehmenden Mannschaften. Am Ende mussten sich die „Brandt-Allstars“ mit 0:4 geschlagen geben. „Einen ganz großen Dank an die Traditionsmannschaft von Fortuna Düsseldorf und an ihren Trainer Mehdi Schröder, die für dieses Turnier zur Verfügung standen. Ich denke, dass es ein kleines Highlight für die Zuschauer war“, so der Wittener.

Auch für die Champions-League-Siegerin und mehrfache Deutsche Meisterin Anna Sarholz war es eine schöne Veranstaltung: „Das Turnier hat uns allen viel Spaß bereitet. Leider haben wir vom Team „keepersarena.de“ kein Spiel gewonnen und wurden unserer Erwartungshaltung nicht gerecht. Nächstes Jahr versuchen wir es wieder.“ Gleich mehrere Teams haben bereits eine Zusage für das nächste Benefizturnier gegeben, darunter das Team „keepersarena.de“, das neben Sarholz auch Orhan Terzi - alias DJ Quicksilver - und Mario Turloff in seinen Spielerreihen hatte. Auch Titelverteidiger RW Oberhausen wird wieder an den Start gehen. „Wir planen mit TuRa Rüdinghausen den Cup 2018 zu wiederholen. Ein großes Lob an dieser Stelle für TuRa, die uns super unterstützten“, so Brandt. Die Erlöse, die durch die Eintrittsgelder, Spenden und die Tombola erzielten wurden, gehen komplett an die Ruhrtal Engel.

Auch die Rückkehr auf den Platz war für Brandt etwas Besonderes: „Nach gut sechs Jahren habe ich mal wieder aktiv gespielt. Dabei wurde ich von meinem Team aus Oberhausen, tatkräftig unterstützt. Dass wir das Turnier am Ende gewonnen haben, rundet den Tag ab. Einen Riesen-Dankeschön geht an die Einlaufkinder des VfB Waltrop, sowie an die Schiedsrichter.“

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