FUßBALL

Wieder kein Erfolg für Held-Elf

Stockums Tolga Ismail (am Ball) gelang gegen Phönix Bochum kein eigener Treffer.

Stockums Tolga Ismail (am Ball) gelang gegen Phönix Bochum kein eigener Treffer.

Foto: Vladimir Wegener

Stockum.   TuS Stockum spielt nach der Pause gefälliger als der Gast. Am Ende trifft aber Phönix Bochum zum 1:2-Endstand. Siegtor fällt nach einer Ecke.

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TuS Stockum -
SV Phönix Bochum 1:2 (1:1)

TuS: Decker; Gruß, Sari, Colak, Bourima, El-Chakif, Schmidt, Avci (85. Schäffer), Demirel, Wieser, Chatsiioannidis (30. Ismail, 78. Fabis).
Schiedsrichter: Robby Erkmann.
Zuschauer: 103.
Torfolge: 0:1 Seifert (24.), 1:1 Colak (41.), 1:2 Wnuk (83.).

Lange sah es an der Pferdebachstraße so aus, als würde der TuS Stockum dem favorisierten SV Phönix Bochum einen Punkt abluchsen. Doch in der Schlussphase gelang den Nachbarstädtern dann doch noch ein Treffer. So mussten sich die Wittener mit 1:2 (1:1) geschlagen geben. Das Warten auf den ersten Pflichtspielsieg im Kalenderjahr 2019 geht damit weiter.

Immerhin ist im Tabellenkeller aus Stockumer Sicht nicht viel passiert, da auch der erste Mitbewerber um die Abstiegsplätze, Adler Riemke, keinen Boden gutmachen konnte (siehe Infokasten). Am Ostermontag hat der TuS im direkten Duell mit Riemke die große Chance, im Rennen um den Ligaverbleib ganz wichtige Zähler einzufahren. Dass diese Partie auf der heimischen Bezirkssportanlage stattfindet, kann nur ein Vorteil sein.

Chatsiioannidis muss früh ‘raus

Mit Zählbarem hätte es für die Stockumer schon an diesem Sonntag etwas werden können. Denn in einer Partie auf überschaubarem Niveau agierten die Gäste aus Bochum, die immerhin als Tabellensechster angereist waren, keinesfalls übermächtig. „Ich hatte in der zweiten Halbzeit nicht das Gefühl, dass hier eine Mannschaft in der Tabelle oben steht und die andere gegen den Abstieg spielt“, sagte Stockums Routinier Martin Ludwig, der zuvor mit der TuS-Reserve im Einsatz war und dann die Partie der Bezirksliga-Elf gespannt verfolgte.

Die Elf von Trainer Marco Held lag im ersten Durchgang zunächst zurück. Andre Seifert besorgte die Führung für die Bochumer (24.), die Musa Colak kurz vor der Pause zu einem psychologisch eigentlich günstigen Zeitpunkt egalisierte (41.). Ärgerlich aus Stockumer Sicht: Theodoros Chatsiioannidis musste verletzungsbedingt früh ausgewechselt werden. Er wurde nach einer halben Stunde durch Tolga Ismail ersetzt.

Nach dem Seitenwechsel spielte Stockum gefälliger als die Gäste. Allerdings haperte es im Angriff oft am berühmten letzten Pass. „Man hat gemerkt, dass irgendwie die Durchschlagskraft fehlt“, so Ludwig. Nach rund einer Stunde hätte man sich dennoch fast belohnt. Ägidius Wiesers Kopfball sauste allerdings knapp über den Querbalken des Phönix-Tores.

Ansonsten herrschte in den Strafräumen hüben wie drüben eher Langeweile. Bis kurz vor Schluss. „Wenn man unten drin steht, passiert so etwas halt“, meinte Ludwig zum spielentscheidenden Moment in der 83. Minute: Nach einer Ecke bugsierte Bochums Daniel Wnuk den Ball zum Siegtreffer für die bis dahin eigentlich blass gebliebenen Gäste über die Linie und sorgte für hängende Köpfe auf Stockumer Seite.

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