FUSSBALL

Wassinger-Hattrick beschert TuS Heven ersten Heimsieg

Dreifacher Torschütze gegen Wattenscheid 08: Laurenz Wassinger (re.) war der gefeierte Mann beim Hevener 4:2-Erfolg.

Dreifacher Torschütze gegen Wattenscheid 08: Laurenz Wassinger (re.) war der gefeierte Mann beim Hevener 4:2-Erfolg.

Foto: Jürgen Theobald / FUNKE Foto Services

Dank eines Hattricks binnen 22 Minuten von Laurenz Wassinger hat der TuS Heven gegen SW Wattenscheid 08 den ersten Heimsieg eingetütet.

Heven. Bis zum sechsten Spieltag mussten sie warten, dann klappte es doch mit dem ersten Sieg vor dem eigenen Publikum. Die Bezirksliga-Fußballer des TuS Heven 09 setzten ihre zuletzt gute Serie fort und fertigten mit SW Wattenscheid 08 ein Spitzenteam mit 4:2 (3:1) ab. Mann des Tages war dabei fraglos Mittelstürmer Laurenz Wassinger, dem ein lupenreiner Hattrick gelang.

„Insgesamt war das eine sehr gute Vorstellung meiner Mannschaft, der Sieg war ohne Frage völlig verdient“, so das zufriedene Fazit von TuS-Trainer Thorsten Kastner. Allerdings benötigten die Hevener offensichtlich einen kleinen Wachmacher nach zwölf Minuten, als man Wattenscheids Angreifer fälschlicherweise im Abseits wähnte - Bastian Dirsus nutzte die Konfusion, traf zum 1:0 für die Gäste. „Positiv war, dass wir uns davon nicht haben verrückt machen lassen. Man kann ja mal in Rückstand geraten - auf die Reaktion kommt es an“, so Kastner. Und die war absolut herausragend, vor allem von Torjäger Laurenz Wassinger. In der 23. Minute jagte er den Ball aus gut 22 Metern in den Torwinkel - ein Traumtor zum 1:1. „Schon Klasse, wie er den gemacht hat“, war auch der Coach begeistert. Doch sein Knipser vom Dienst, der zuletzt im Derby gegen Bommern noch Pech im Abschluss hatte, legte gleich nach. Nur fünf Minuten später sorgte Wassinger für das 2:1 und machte quasi mit dem Pausenpfiff das 3:1 und damit seinen Hattrick perfekt.

Entscheidung durch Haric Coric kurz vor Schluss

Die Platzherren machten konsequent Druck auf die Wattenscheider, die mit einem derart laufintensiven Pressing wohl nicht gerechnet hatten. Dem TuS Heven boten sich weitere Chancen, die Partie schon recht frühzeitig komplett zu entscheiden. Doch ausgerechnet Wassinger ließ zwei exzellente Gelegenheiten liegen. „Da hätten wir durchaus mit 5:1 weg sein können“, haderte Trainer Kastner mit dem Schicksal.

So mussten die Wittener, bei denen schon nach 20 Minuten Marc Michel mit einer Zerrung das Spielfeld verlassen musste, in der Schlussphase doch noch einmal zittern. In der 86. Minute war der Ex-Hevener Max Steegmann zur Stelle, verkürzte auf 2:3. Doch die Blau-Weißen blieben ruhig, brachen nicht in Hektik aus. Die Nachspielzeit war schon angebrochen, da legte Laurenz Wassinger bei einem schön herausgespielten Konter quer auf den mitgelaufenen Hari Coric, der keine Mühe hatte, zum 4:2 zu vollenden.

Christoph Rölleke überzeugt in der Zentrale

„Man hat auch heute wieder gesehen, dass diese etwas offensivere taktische Ausrichtung doch besser zu uns passt“, stellte Thorsten Kastner fest. Wieder hatte er sich für ein System mit nur einem Sechser entschieden, brachte so noch mehr Offensivqualität auf den Platz - und die sorgte letztlich für die Entscheidung und dafür, dass die Hevener nun auch ihr erstes Heimspiel gewannen. Christoph Rölleke überzeugte als laufstarker Innenverteidiger neben Besim Kasumi - eine Option, auf die der Coach auch in Zukunft zurückgreifen dürfte.

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