RINGEN

Viviane Herda greift sich in Polen Bronze

Viviane Herda (oben) zeigte gute Leistungen beim Turnier in Polen, wurde dort Dritte.

Foto: Thomas Nitsche

Viviane Herda (oben) zeigte gute Leistungen beim Turnier in Polen, wurde dort Dritte. Foto: Thomas Nitsche

Czarny Bor (PL).   Mit einem achtbaren dritten Platz beim Turnier in Polen beendet Ringerin Viviane Herda (KSV Witten 07) ihre Turnier-Saison 2017.

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Zum Abschluss des Ringer-Jahres gab’s für Viviane Herda vom KSV Witten 07 noch einmal ein erfreuliches Resultat auf internationaler Ebene. Die 19-Jährige belegte beim Turnier im polnischen Czarny Bor den dritten Platz in der Gewichtsklasse bis 60 Kilogramm.

Gleich zum Auftakt ging es für die Wittenerin gegen die starke Weißrussin Hanna Vaher. „Da habe ich vielleicht anfangs ein bisschen zu viel Gas gegeben“, äußerte sich Herda selbstkritisch. Ihr furioser Start führte zwar zu einem klaren Vorsprung, der jedoch mit zunehmender Kampfdauer zusammenschmolz. Immerhin: Am Ende hatte die KSV-Ringerin die Nase knapp vorn, gewann mit 11:8.

Im zweiten Kampf hatte es Viviane Herda, deutsche Juniorinnen-Meisterin von 2016, mit der Polin Jowita Wrzesien zu tun. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes, packendes Duell. Nach einem sehenswerten Wurf ging die KSV-Ringerin mit 5:3 in Führung, wurde wenig später aber selbst geworfen - 8:5 für die Polin. „Am Ende hatte ich das Gefühl, ein wenig verpfiffen zu werden“, so Herda zu einigen fragwürdigen Entscheidungen des Unparteiischen. So gewann Wrzesien das Duell mit 10:5, holte sich später auch Platz eins in dieser Gewichtsklasse.

Mit den folgenden Gegnerinnen hatte die Wittenerin wenig Mühe. In der Trostrunde fertigte sie Katharina Gillewitsch (Frankfurt/Oder) technisch überlegen mit 10:0 ab, musste auch im Bronzekampf beim 11:0 gegen Tamara Dollak (Ungarn) nicht über die volle Distanz gehen.

Für Viviane Herda folgt jetzt noch ein einwöchiger Lehrgang in Freiburg, zu Beginn des Jahres steht dann am 14. Januar schon ein Kader-Pflichtturnier in Koblenz an, bei dem es in Bezug auf die Nominierung für die U 23-Europameisterschaft - dann in der neuen Klasse bis 62 Kilogramm - schon mächtig zur Sache gehen dürfte.

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