HANDBALL

TuS-Trainer Stephan warnt vor starkem ASV Senden

Seine Würfe sollen auch am Sonntag gegen den punktgleichen ASV Senden ihr Ziel finden: Bommerns Linkshänder Silas Kaufmann (re.).

Foto: Michael Korte

Seine Würfe sollen auch am Sonntag gegen den punktgleichen ASV Senden ihr Ziel finden: Bommerns Linkshänder Silas Kaufmann (re.). Foto: Michael Korte

Bommern.   Am Sonntagvormittag bekommt der TuS Bommern mit dem ASV Senden den nächsten dicken Brocken in der Verbandsliga serviert.

Mit dem Spielplan der Handball-Verbandsliga ist das in dieser Saison so eine Sache. Immer wieder mal tun sich da größere Zwangspausen für die 14 Mannschaften auf, von denen sich nach jetzigem Stand gleich sechs durchaus berechtigte Hoffnungen machen können, am Ende ganz vorne zu landen. Auch der TuS Bommern und der ASV Senden gehören dazu - am Sonntag (11.30 Uhr, SuFz Bommerfelder Ring) treffen die Teams direkt aufeinander.

Ein Lieblingsgegner waren die Münsterländer bislang für die Mannschaft von TuS-Trainer Thorsten Stephan ganz sicher nicht. „Das ist eine sehr eingespielte, erfahrene Mannschaft, die sich in ihrer Zusammensetzung gegenüber dem Vorjahr kaum verändert hat“, weiß der 47-Jährige. Und in besagter voriger Spielzeit bezogen die Bommeraner zwei Niederlagen gegen den ASV Senden, für dessen Rückraum der Wittener Coach viel Lob übrig hat. „Und da geht es nicht alleine nur um Hendrik Kuhlmann, der sicher sowas wie der Leader bei den Sendenern ist.

Auch seine Nebenleute sind gefährlich und darf man nicht außer Acht lassen“, erklärt Stephan. Kuhlmann ist mit bislang 55 Treffern bester Sendener Schütze, beim TuS hat nur Markus Schmitz (58) eine noch bessere Bilanz.

Anders als die Bommeraner fand der ehemalige Oberligist aus dem Münsterländischen nur sehr schwer in die neue Saison, kassierte seine beiden bisher einzigen Niederlagen gleich an den ersten Spieltagen - daheim gegen den OSC Dortmund (21:30) und dann beim VfL Eintracht Hagen II (25:27). Seither hat sich der ASV gefangen, sieben Siege am Stück eingefahren, dabei u. a. mit 31:28 beim RSVE Siegen gewonnen. „Und das macht man nicht mal eben so“, wie der TuS-Trainer aus eigener Anschauung nur zu gut weiß.

Kein Gedanke an den Titelgewinn

Dennoch dürften die Bommeraner mit breiter Brust in dieses spannende Duell gehen. Immerhin gab’s bislang in eigener Halle noch keinen einzigen Punktverlust, und dann war da ja noch dieser eindrucksvolle 26:25-Erfolg bei Spitzenreiter FC Schalke 04. Dort riefen die Wittener einmal mehr - wie schon beim Heimsieg gegen die Siegener - ihr großes Potenzial ab, waren auf den Punkt genau hochmotiviert und verschafften sich für den weiteren Saisonverlauf eine hervorragende Ausgangsposition. Auch wenn der Bommeraner Trainer von allzu hochtrabenden Zielen noch lange nichts wissen will. „Ich denke weiter nur von Spiel zu Spiel. An solchen Gedankenspielchen, was am Ende der Saison machbar wäre, beteilige ich mich noch nicht.“

Dass seine Mannschaft daheim leicht favorisiert gegen den ASV Senden aufs Feld geht, weist Stephan allerdings nicht von sich. „Da geht’s wahrscheinlich um die Tagesform. Auf jeden Fall wird dieses Spiel nicht einfacher als das gegen Schalke 04. In dieser Liga ist da oben alles so dicht beieinander und ausgeglichen, das wird garantiert eine harte Nuss, eine Herkules-Aufgabe“, so der Trainer, der am Sonntag bis auf den privat verhinderten Lars Wichmann seine beste Formation aufbieten kann.

Auch interessant
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik