FUSSBALL

TuS Stockum muss seine Torflaute schleunigst beenden

Fair geht vor: Daniel Hain (li.) und der TuS Stockum werden auch am Sonntag Schiedsrichter und Gegner freundlich willkommen heißen - dann aber soll die Bezirkssportanlage verbissenen Abstiegskampf erleben.

Fair geht vor: Daniel Hain (li.) und der TuS Stockum werden auch am Sonntag Schiedsrichter und Gegner freundlich willkommen heißen - dann aber soll die Bezirkssportanlage verbissenen Abstiegskampf erleben.

Foto: Manfred Sander

Stockum.   Die Flinte im Abstiegskampf wirft der TuS Stockum noch nicht ins Korn. Drei Punkte gegen Phönix Bochum stünden der Held-Elf gut zu Gesicht.

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Dass der TuS Stockum sich im Abstiegskampf noch lange nicht aufgegeben hat, bewies er vor Wochenfrist im Derby gegen Heven. Aufgrund der eigenen Abschlussschwäche blieb man erneut ohne Zählbares. Doch spielerisch war die Partie gegenüber den Vorwochen ein Schritt nach vorne.

Das befand auch Stockums Trainer Marco Held. Daran müssen die Rot-Weißen nun im Heimspiel gegen Phönix Bochum zwingend anknüpfen (Sonntag, 15 Uhr, BSA Stockum). Gelingt es zudem, die sich bietenden Torgelegenheiten zu nutzen, könnte es endlich etwas werden mit dem ersten Ligaerfolg in 2019. Und der wäre ganz wichtig.

Nur drei Punkte aus acht Partien 2019

Denn aus dem mehr oder weniger gesicherten Mittelfeld sind die Wittener aufgrund ihrer Negativserie in den letzten Wochen bis auf einen Abstiegsplatz abgerutscht. Neunter war man nach der Hinserie, sammelte in 16 Partien insgesamt 21 Punkte – eine für einen Aufsteiger sehr ordentliche Bilanz.

Doch seit dem Jahreswechsel läuft an der Pferdebachstraße nicht mehr viel zusammen. Acht Partien hat die Held-Elf bislang absolviert. Magere drei Unentschieden sprangen dabei heraus. Nur vier Mal bugsierte man das runde Spielgerät in des Gegners Tor – absoluter Negativwert in der Bezirksliga. Kein anderes Team zeigte sich in diesem Jahr harmloser. Dieser Umstand ist noch ärgerlicher aus Stockumer Sicht, da man defensiv derzeit durchaus stabil steht. Lediglich zwölf Gegentreffer kassierte man bislang in der Rückrunde. Nur vier Teams waren noch sattelfester.

2:1-Erfolg im Hinspiel sollte Mut machen

Phönix Bochum ist derweil definitiv besser in Form, trotzte Spitzenreiter Wanne 11 zuletzt ein Remis ab und ist Tabellensechster. Allerdings nehmen es die Nachbarstädter mit ihrer Abwehrarbeit manchmal auch nicht ganz so genau. Gute Erinnerungen dürften die Stockumer zudem an das Hinspiel haben. Das gewannen die Rot-Weißen nämlich mit 2:1. Ein ähnliches Ergebnis wäre für den TuS nun ungemein wertvoll.

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