Fußball

TuS Heven: Drei Spiele, drei Siege, 15 Tore

Beeindruckt: Thorsten Kastner, Hevens neuer Trainer, hat in seinen ersten Spielen in Witten viele Tore gesehen – und kaum schwere Beine.

Beeindruckt: Thorsten Kastner, Hevens neuer Trainer, hat in seinen ersten Spielen in Witten viele Tore gesehen – und kaum schwere Beine.

Foto: Bastian Haumann / FUNKE Foto Services

Witten.  Der Bezirksligist aus Witten ist weiter torhungrig – und übertrifft in seinen drei Spielen sogar die Erwartungen von Trainer Thorsten Kastner.

Am Sonntag rechnete Thorsten Kastner mit dem Tiefpunkt. Zum dritten Mal innerhalb von drei Tagen schickte er seine Mannschaft 90 Minuten aufs Feld, hatte dabei wieder nur eine ganz dünn besetzte Auswechselbank. Aber: Der Tiefpunkt kam nicht, es sei denn, man nimmt es ganz genau. Vier geschossene Tore beim 4:1 gegen Bezirksligist SG Suderwich waren der niedrigste Wert im vierten Testspiel.

Nach dem 16:1 vor einer Woche über B-Ligist SV Vöde vor einer Woche legte der TuS an diesem Wochenende drei weitere Testspielerfolge nach. Auffällig dabei, wie viel Lust auf Fußball und insbesondere aufs Toreschießen die Mannschaft von Thorsten Kastner offensichtlich hat.

„Die Jungs wollten unbedingt und haben alles nach vorne geschmissen“, schilderte Kastner das Freitagsspiel gegen A-Ligist SC Weitmar 45 II. In der ersten Hälfte habe sein Team nach vorne noch „nur schöne Tore“ machen wollen, viele Chancen liegenlassen – und 1:4 zurückgelegen.

4:1-Erfolge gegen Ruhrtal Witten und SG Suderwich

Doch Laurenz Wassinger (2) und vor allem der neue Rechtsaußen aus Welper Marc-André Michel drehten das Spiel noch zum 5:4. Es folgte ein 4:1 bei der DJK TuS Ruhrtal, „da waren wir wieder effektiv.“

Tolga Dilek, Ibo El-Lahib und zweimal Demir Tumbul (alles Neuzugänge) trafen auf dem Husemann-Platz – und dann folgte am Sonntag der angesprochene Test gegen Suderwich. Wassinger (2), Michel und Kubilay Turgut sorgten aber nach dem 0:1-Rückstand für den nächsten Hevener Sieg – in vier Tests gab es nun 31 TuS-Tore. „Die Torgeilheit ist da“, freute sich Kastner.

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