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TuS Bommern reist angeschlagen zum Derby

Für Marius Jung (li.) und den TuS Bommern geht’s am Sonntag zum TuS Hattingen.

Foto: Manfred Sander

Für Marius Jung (li.) und den TuS Bommern geht’s am Sonntag zum TuS Hattingen. Foto: Manfred Sander

Bommern.   Der TuS Bommern würde am Sonntag beim TuS Hattingen gerne Revanche für die Hinspiel-Pleite nehmen. Doch der wichtigste Akteur fehlt weiterhin.

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Dieser vermaledeite letzte Angriff hat auch Thorsten Stephan einiges an Nerven gekostet. Mit zwei Punkten gegen Halingen wollte der Trainer des TuS Bommern eigentlich eine kleine Siegesserie starten, um in der Verbandsliga-Tabelle etwas Boden gutzumachen - doch eine falsche Entscheidung Sekunden vor Schluss beließ es letztlich bei einem unbefriedigenden Remis. Mit einem solchen wären die Wittener am Sonntag (17.30 Uhr) beim TuS Hattingen durchaus einverstanden.

„Ich denke, beim nächsten Mal in so einer Szene werden die Jungs den richtigen Pass spielen“, mutmaßt Stephan, dass seine im Schnitt wirklich noch recht junge Bommeraner Mannschaft aus diesem und aus anderen Fehlern lernt und daraus spätestens in der kommenden Spielzeit Kapital schlagen wird. Momentan liegen die TuS-Handballer mit 16:18-Punkten auf Platz acht - vier Zähler hinter Rang fünf zurück, den der Coach so gerne noch erreichen würde. „Von diesem Ziel weiche ich auch nicht ab, so lange es noch möglich ist“, bekräftigt der 46-Jährige.

Hinspiel mit 30:34 verloren

Wie sich die Seinen allerdings am Sonntag in der Hattinger Kreissporthalle schlagen werden? Das hängt in erster Linie wohl von der physischen Verfassung der Grün-Weißen ab, denn einige Akteure im Bommeraner Lager schwächeln weiterhin mächtig - die Grippewelle hat den TuS noch immer fest am Wickel. „Einige konnten unter der Woche nicht trainieren, die Voraussetzungen sind dann natürlich nicht ideal“, sagt Thorsten Stephan. Marcel Tarlinski und Damian Kaufmann haben ebenso flach gelegen wie Lars Wichmann, Raban Mazur wollte zumindest am Donnerstag wieder das Mannschaftstraining aufnehmen.

Und dann gibt es ja da noch die Personalie Fabian Jung. Das Rückraum-Ass der Bommeraner, nach wie vor mit Abstand bester Torschütze des Teams und einer der stärksten Spieler der Liga, quält sich immer noch mit einer Achillessehnen-Reizung herum. „Ich gehe davon aus, dass es in Hattingen noch nicht reichen wird“, ließ Jung schon nach dem Remis gegen Westfalia Halingen wissen. Und auch sein Trainer hat Verständnis für die Auszeit: „Wir wollen da gar nichts riskieren. Sollte die Sehne reißen, fehlt uns Fabian noch wesentlich länger“, so Stephan.

Also müssen andere die Kohlen gegen den Tabellenzehnten aus Hattingen aus dem Feuer holen. Wobei der TuS-Coach in erster Linie aufs Kollektiv setzt: „Wir müssen gegen diesen starken Rückraum vor allem sehr gut decken. Es wird wie im Hinspiel wieder enormes Tempo geben.“ Damals ging Bommern mit 30:34 leer aus.

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