HANDBALL

TuS Bommern erledigt souverän seine Pokalpflicht

Beste Laune nach dem Spiel: Der TuS Bommern ließ bei Schalkes Zweitvertretung nichts anbrennen, gewann 44:28.

Beste Laune nach dem Spiel: Der TuS Bommern ließ bei Schalkes Zweitvertretung nichts anbrennen, gewann 44:28.

Foto: Oliver Schinkewitz

Gelsenkirchen.  Insgesamt 72 Treffer gibt’s im Pokalspiel des TuS Bommern bei der Schalker Bezirksliga-Reserve. Wittens Trainer kann taktisch experimentieren.

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Ganz souverän haben die Verbandsliga-Handballer des TuS Bommern ihre Pflichtaufgabe in der zweiten Kreispokal-Runde gelöst. Beim FC Schalke 04 II setzte sich die Mannschaft von Trainer Ingo Stary in einer Partie mit offenem Visier mit 44:28 (23:12) durch.

„Das war absolut okay, zumal bei uns ja einige Leute gefehlt haben. Insofern war es für den kleinen Kader auch eine gute Konditionseinheit“, sagte Trainer Ingo Stary nach dem flotten Spiel gegen den Bezirksligisten aus Gelsenkirchen, der in dieser Saison eine sehr junge Mannschaft aufs Parkett schickt.

Alexander Lindner leistet sich bei sieben Treffern keine Fahrkarte

Die Bommeraner fanden gleich gut in die Begegnung, warfen einen 4:1-Vorsprung heraus. Hier und da allerdings waren die Gäste ein wenig schludrig im Abschluss, so dass Schalkes Reserve zu einigen schnellen Gegenstößen kam, die Stary so gar nicht schmeckten. „Weil da die Rückwärtsbewegung nicht in Ordnung war. Das verlange ich aber von meinen Spielern“, so der 34-Jährige, der in einer frühen Auszeit nach dem 9:12 der Königsblauen (18.) auch auf dieses Manko hinwies.

Bis zum Seitenwechsel sorgten die Bommeraner dann aber schon für klare Verhältnisse. 23 Treffer in einer Halbzeit konnten sich durchaus sehen lassen - auch gegen eine Mannschaft, die zwei Klassen tiefer angesiedelt ist. Stark in den ersten 30 Minuten: Rechtsaußen Alexander Lindner, der in den letzten Ligapartien nicht so oft zum Zuge kam. Gegen die Schalker brachte er es in Abschnitt eins auf sieben Tore - ohne Fehlversuch. Was auch seinem Trainer nicht verborgen blieb.

Bester TuS-Schütze ist Markus Schmitz mit elf Toren

Nach der Pause hielten die Wittener das Tempo weiter hoch, probierten zudem die eine oder andere taktische Variante. „Wir haben einige Zeit mit siebtem Feldspieler agiert - eine gute Option, die wir vielleicht auch in der Liga noch benötigen könnten“, so Stary. Lukas Burbaum erarbeitete sich mit acht Treffern in Halbzeit zwei ein Fleißkärtchen, bester Torschütze der Bommeraner war Markus Schmitz, der es auf elf Treffer brachte. „Das war ein gutes Spiel, um in unserem Rhythmus zu bleiben“, so Starys Fazit.

TuS: Goldkuhle, Uphues; Buchholz, Kloppenburg (8/3), Burbaum (8), Lindner (7), Wickel (1), Blechschmidt (5), Vesper (4), Schmitz (11).

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