Hallenfußball

TuRa-Talente entthronen „Junglöwen“

Die Freude bei den jungen Kickern von TuRa Rüdinghausen war nach dem Finalsieg grenzenlos.

Die Freude bei den jungen Kickern von TuRa Rüdinghausen war nach dem Finalsieg grenzenlos.

Foto: Funke Foto Services

Witten.   Nach spannendem aber torlosen Finalspiel behält der Nachwuchs von der Brunebecker Straße im Neunmeterschießen die Nerven. TuS Stockum entscheidet kleines Finale für sich

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Die D-Jugend von TuRa Rüdinghausen ist Sparkassen-Hallencup-Sieger. Mit einem 2:1-Finalsieg im Neunmeterschießen gegen den TuS Heven entthronten die Talente von der Brunebecker Straße Vorjahressieger FSV Witten und dürfen sich nun mit Wittens begehrtester Fußball-Krone schmücken.

Schon in der Vorrunde deutete sich an, dass das Team von Trainer Thomas Nockenberg im Kampf um den Sparkassen-Hallencup ein gehöriges Wörtchen mitreden könnte. Mit drei Siegen und 11:0-Toren setzte man sich vor dem TuS Stockum an die Spitze der Gruppe C und löste so die Fahrkarte für die Zwischenrunde. Dort genügte den Rüdinghausenern ein 7:1-Sieg über den FSV Witten II für den Halbfinaleinzug. Auch, wenn es gegen Ausrichter und Mitfavorit SV Bommern eine knappe 3:4-Niederlage setzte.

Zwischenrunden-Aus für FSV

In der zweiten Zwischenrundengruppe setzten sich die Talente aus Stockum und Heven durch. Die „Junglöwen“ vom FSV Witten mussten trotz einer bärenstarken Vorrunde (9 Punkte, 19:0 Tore) ihren Traum von der Titelverteidigung daher begraben. So standen sich in der Runde der letzten Vier der SV Bommern und der TuS Heven sowie TuRa Rüdinghausen und der TuS Stockum gegenüber. Überraschend deutlich setzten sich die Nachwuchskicker des TuS Heven und von TuRa dort jeweils mit 4:1 durch. Im kleinen Finale setze sich der TuS Stockum dann mit 2:0 durch.

Unter lauten Anfeuerungsrufen der Zuschauer war die letzte Partie des Tages einem Endspiel mehr als würdig. Die erste dicke Torgelegenheit hatte Rüdinghausens Kjell Friedenberg, der den Ball aber an den Pfosten setzte. In der Folge war TuRa das spielbestimmende Team, brachte das runde Leder aber nicht im Tor unter. Auch, weil Sami Halilovic im im Kasten der Hevener eine richtig starke Partie machte. Nach einer hitzigen letzten Spielminute musste die Entscheidung somit aus neun Metern fallen.

Dort schlug dann die Stunde von Rüdinghauses Torhüter Mika Theiß, der den entscheidenden Neunmeter in bester Manuel-Neuer-Manier entschärfte. Eigentlich schon in die linke Ecke abgetaucht riss Theiß seine rechte Hand noch blitzschnell hoch, wehrte den Ball ab und verschwand alsbald unter einer grünen Jubeltraube. „Die Jungs haben sich diesen Titel mehr als verdient“, gab TuRa-Coach Thomas Nockenberg sichtlich zufrieden und glücklich zu Protokoll.

TuRa: Mika Theiß; Julius Diehl, Niklas Quellenburg, Mohamed Ali, Jonas Haring, Raphael Glock, Lorenz Kannacher, Kjell Friedenberg, Max Westerdorf, Marc Gunia.

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