HANDBALL

Trainer des Wittener TV trifft auf seine Söhne

Mit dem Wittener TV muss Trainer Stefan Rust am Sonntag bei seinem Ex-Club HSG Herdecke/Ende ‘ran. Dort trifft er u. a. auf seine Söhne Niklas und Max.

Mit dem Wittener TV muss Trainer Stefan Rust am Sonntag bei seinem Ex-Club HSG Herdecke/Ende ‘ran. Dort trifft er u. a. auf seine Söhne Niklas und Max.

Foto: Manfred Sander

Mit der HSG Herdecke/Ende verbindet Stefan Rust, Trainer des Wittener TV, eine Menge. Bei seinem Ex-Club spielen u. a. seine Söhne.

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Witten. Mit dem deutlichen Heimsieg gegen den ASC Dortmund hat Landesliga-Aufsteiger Wittener TV eine größere tabellarische Notlage erst einmal vermieden. Am Sonntag (17 Uhr) findet ein vor allem für Trainer Stefan Rust besonderes Punktspiel statt - die Ruhrstädter treten bei seinem früheren Club HSG Herdecke/Ende.

Nicht nur, dass Rust selbst ehemals beim EN-Kreis-Rivalen tätig war - zudem bedeutet der Vergleich für den WTV-Trainer auch noch ein vor der Saison unerwartetes Familientreffen. Denn aufseiten von Herdecke/Ende spielen mit Niklas (20) und Max Rust (21) die beiden Söhne des Wittener Coaches, der die Bedeutung dieser sportlichen Familienzusammenführung allerdings vorab etwas herunterzuspielen versucht.

Rust: „Alle weichen Faktoren sprechen für Herdecke“

„Dass es dazu kommen würde, hätte ich zumindest vorher nicht gedacht. Als ich beim WTV zugesagt habe, war ja noch gar nicht klar, dass die Mannschaft den Aufstieg schaffen würde. Außerdem hätten wir auch in die Landesliga-Staffel eingruppiert werden können.“ Ob es denn daheim im Hause Rust ein Thema ist, dass es nun zu diesem brisanten direkten Vergleich kommt? „Eigentlich überhaupt nicht. Wir sprechen da gar nicht drüber“, sagt der Familienvater, der seine Jungs ehemals bei der HSG selbst als Coach unter seinen Fittichen hatte.

„Ganz gleich, wie dieses Spiel am Sonntag ausgeht - die Jungs bekommen am anderen Tag schon noch Frühstück bei uns“, flachst Stefan Rust. Ohnehin sieht er seine Mannschaft gegen den Tabellendritten in der Außenseiterrolle. „Alle weichen Faktoren sprechen für Herdecke/Ende. Die Mannschaft ist im Schnitt deutlich jünger als wir, dort wird auch mehr trainiert.“ Und dann spielt die HSG daheim auch gerne „mit einem ziemlich vollgeharzten Ball - das mögen meine Spieler ja nicht wirklich“, so Stefan Rust zu den Begleitumständen des Duells.

Vor allem müsse sein Team in Herdecke aufpassen auf die brandgefährlichen Tempogegenstöße der Hausherren über Links- und Rechtsaußen. „Wir müssen sie fordern, über ihren Rückraum zu spielen“, so der WTV-Trainer zu den taktischen Winkelzügen. Sein Team ist komplett, den starken Auftritt gegen Aplerbeck müsse man nun in Herdecke bestätigen. „Wenn wir dort verlieren, ist das aber kein Beinbruch.“

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