HANDBALL

Thomas Faeseke bringt Beute für TuS Bommern an Land

Auf sechs Treffer brachte es Bommern Regisseur Markus Schmitz (li.) beim Sieg gegen Westfalia Hombruch.

Auf sechs Treffer brachte es Bommern Regisseur Markus Schmitz (li.) beim Sieg gegen Westfalia Hombruch.

Foto: Jürgen Theobald / FUNKE Foto Services

Bommern.  Auch das siebte Saisonspiel gewinnt der TuS Bommern. Thomas Faeseke ragt beim 29:26 gegen Westfalia Hombruch in der Endphase heraus.

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Das Wichtigste vorweg: Die famose Serie des TuS Bommern in der Handball-Verbandsliga hat gehalten, die Mannschaft von Trainer Ingo Stary räumte mit Westfalia Hombruch auch den nächsten Brocken aus dem Weg, gewann am Ende verdient mit 29:26 (14:13). Allerdings stand der Erfolg des Tabellenführers gegen einen starken Widersacher lange auf der Kippe.

Dass der TuS-Coach nicht wirklich zufrieden war mit dem, was ihm seine Mannschaft da über weite Strecken anbot, sah man Ingo Stary schon im Laufe der ersten Halbzeit an. Lautstark gab er Kommandos, stand immer wieder gestikulierend am Spielfeldrand, versuchte sein Team wieder in die Spur zu bringen. Denn irgendwie fehlte den Bommeranern am Samstagabend der Rhythmus der vergangenen Wochen. Im Angriffsspiel wurden zu viele einfache Fehler produziert, die Aktionen war oft zu statisch, vorhersehbar. Und hinten? Da war es für die quirligen Hombrucher zu oft ein Leichtes, sich durchzusetzen. Vor allem von den Außenpositionen hatten die Gäste regelmäßig freie Fahrt - und wurden auch von den TuS-Torleuten nicht wirklich gestoppt. „Das war heute keine Torwartleistung“, gab der in den vergangenen Wochen so zuverlässige Keeper Clemens Uphues selbstkritisch zu Protokoll. Und auch Trainer Stary war beinahe ein wenig angesäuert, dass Hombruch dort „aus fast unmöglichem Winkel“ reihenweise zu Treffern kam.

Mehrfach wechselt die Führung in der engen Partie

In der recht torarmen Begegnung hieß es nach 17 Minuten gerade mal 5:5, beim 10:7 (22.) konnte sich der Tabellenführer erstmals auf drei Treffer absetzen. Es folgte allerdings bis zum Seitenwechsel eine ganz schwache Phase der Bommeraner, die drei Minuten vor dem Wechsel mit 12:13 ins Hintertreffen gerieten, ehe Markus Schmitz und Nils Leicht zumindest die Pausenführung besorgten.

„Viel zu oft haben wir mit unseren Aktionen den Weg durch die Mitte gesucht. Die Mannschaft kann die spielerischen Lösungen, die wir regelmäßig trainieren, noch nicht 1:1 abrufen“, merkte Stary kritisch an. So blieb es dann auch spannend bis weit in Abschnitt zwei. Aus einer Bommeraner 19:17-Führung (44.) wurde zehn Minuten vor Schluss ein 21:20 für die bissigen Hombrucher, deren Torhüter jetzt förmlich über sich hinauswuchs. Als die Gäste dann aber in Unterzahl agierten, nutzte der Spitzenreiter die Gelegenheit, warf ein 24:22 (55.) heraus. Und in den letzten Minuten war es dann Routinier Thomas Faeseke, der die zwei Zähler noch sicher an Land zog. Fünf der letzten sechs TuS-Treffer gingen auf das Konto des Linkshänders, der bei seinen Einzelaktionen nicht zu bremsen war. Spätestens mit dem 28:25 (60.) waren letzte Zweifel beseitigt. „Dieser Sieg war unheimlich wichtig für die Mannschaft. Natürlich war das heute keine so gute Leistung von uns. Wir werden nächste Woche besser spielen - ganz sicher“, so Stary.

TuS: Goldkuhle, Uphues; Buchholz, Leicht (1), Groß (1), Kloppenburg (2/2), Burbaum (3), Polakovs (1), Blechschmidt, Vesper (7), Rasch-Blümel (1), Faeseke (7), Tarlinski, Schmitz (6/2).

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