TURNEN

Talente des Wittener TV reisen zurück in die Zukunft

Effektvoll ging es bei den „Hip-Hop-Teens“ und ihrer Choreographie des Musicals König der Löwen zu.

Foto: Zabka

Effektvoll ging es bei den „Hip-Hop-Teens“ und ihrer Choreographie des Musicals König der Löwen zu. Foto: Zabka

Witten.  Nachwuchs verzaubert Publikum bei jährlicher Adventsshow. Reise durch Vereinsgeschichte auf der Suche nach dem heiligen Nikolaus.

„Wollen sie mir sagen, sie bauten eine Zeitmaschine aus einem DeLorean?“ – die Adventsshow der Kinder- und Jugendabteilung des Wittener TV stand ganz im Zeichen der Filmhelden Marty Mc Fly und Doc Brown. Zusammen mit den über 500 Zuschauern in der Husemannhalle ging es anlässlich des 140-jährigen Clubbestehens durch die Vereinsgeschichte gewissermaßen zurück in die Zukunft – auf der Suche nach dem verschwundenen Nikolaus.

Passenderweise präsentierten genau 140 Nachwuchssportler des WTV dem letztlich restlos begeisterten Publikum ihr Können in den verschiedenen Sportbereichen, orientierten sich dabei an den Darbietungen der vergangenen Jahrzehnte. Immerhin gibt’s die Jugendveranstaltung beim Traditionsverein aus der Ruhrstadt schon seit über 40 Jahren. 1988 zeigten die jungen Turner zum Beispiel ihre Fähigkeiten an den Geräten. Das griffen die quirligen Talente von heute auf und zeigten mal, was man mit Sprungkasten und Stufenbarren noch so alles anstellen kann. Stichwort: LeParkour.

Eingebettet wurden die Aufführungen ganz pfiffig in eine Rahmenhandlung, die thematisch an den berühmten Filmklassiker „Zurück in die Zukunft“ angelehnt war. Einradfahrerin Lea Deckenhoff als Marty McFly und Jugendwartin Svenja Engel alias Doc Brown suchten den Nikolaus. Denn der war einfach verschwunden, wurde zuletzt aber immerhin im Jahr 1999 gesehen. Was also tun? Klar, eine Zeitmaschine musste her, um selbst nachzusehen. Gut, dass Doc Brown seinen DeLorean auf dem Parkett der Husemannhalle geparkt hatte. Aufwändig hatte der Wittener TV die Halle quasi in eine Theaterbühne samt entsprechender Kulisse umfunktioniert. Flugs ‘reingesetzt und ab ging es in den Weltraum zur Eltern-und-Kind-Gruppe – natürlich nur im übertragenen Sinne.

Mit Fingerspielen und Sachgeschichten unterhielt man die Zuschauer, bevor die Reise zu den Jüngsten WTV-lern in eine weiße Winterwunderwelt führte. Die etwas älteren Hip-Hop-Teenager tanzten im Schwarzlicht und mit Leuchtschminke ausgestattet effektvoll das Musical König der Löwen nach, und zum Schluss zeigten die erfahrenen Einradkünstler eine lässige Freestyle-Darbietung.

Allein der Nikolaus, der wollte sich zunächst nicht blicken lassen. Erst als Svenja ,Doc Brown’ Engel schon das bittere Ende der Suche verkünden wollte, schlich sich seine Heiligkeit doch noch in die Halle und brachte die Kinderaugen zum Leuchten. Die Zuschauer waren vor Begeisterung sowieso schon lange hin und weg.

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