FUSSBALL

SV Herbede kassiert siebte Pleite in Serie

Eine 1:2-Niederlage beim TuS Kaltehardt kassierten am Montag Frederic Krawinkel (li.) und der SV Herbede.

Eine 1:2-Niederlage beim TuS Kaltehardt kassierten am Montag Frederic Krawinkel (li.) und der SV Herbede.

Foto: Uwe Möller

Bochum.   Zwei Standardsituationen brachen dem SV Herbede in Kaltehardt das Genick - einmal mehr ist die Zimmer-Elf offensiv zu schwach.

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TuS Kaltehardt -
SV Herbede 2:1 (2:0)

SVH: Rexhäuser; Krawinkel, Zimmer (78. Pöstgens), Engelbrecht (65. Akdag), Özer (46. Szappanos), Putz, Sisman, Hofmann, Aydin, Hammouda, Nica.
Schiedsrichter: Stefan Becker.
Zuschauer: 80.
Torfolge: 1:0 Polanik (18.), 2:0 Niemeier (34.), 2:1 Hofmann (89.).

Wieder einmal nichts Zählbares gab’s am 28. Spieltag für den Bezirksligisten SV Herbede. Der Abstieg für das Team von der Kemnade ist beinahe besiegelt. Beim Nachbarn TuS Kaltehardt gingen die Wittener mit 1:2 (0:2) leer aus, weil vor allem in der Offensive zum wiederholten Male nicht viel zusammenlief. Das war nun bereits die siebte Niederlage in Folge.

„Das war ein Spiel auf B-Kreisliga-Niveau“, fand Herbedes Trainer Julian Zimmer ganz deutliche Worte für den österlichen Vergleich zweier Teams, die schon bessere Tage erlebt hatten. Mit dem feinen Unterschied: Während sich der TuS Kaltehardt zumindest schon ein kleines Polster angesammelt hat, warten die Wittener seit gefühlten Ewigkeiten auf ein Erfolgserlebnis. „Kaltehardt war einfach robuster als wir, letztlich wollten sie diesen Sieg einfach mehr. Das muss man so eingestehen“, sagte Zimmer.

Hofmann-Anschlusstor kommt zu spät

Dass seine Mannschaft die beiden Gegentreffer nach dem gleichen Strickmuster in Durchgang eins kassierte, sprach für sich. „Jeweils nach einem Eckball stimmte da bei uns die Zuteilung nicht“, so der SVH-Coach. Und so reichten die Kopfball-Treffer in der 18. und 34. Minute den Bochumern bereits, um den auch spielerisch einmal mehr enttäuschenden Gegner auf Distanz zu halten. Herbeder Möglichkeiten? „Eine ganz gute durch Ümran Sisman hatten wir auch - das hätte durchaus die Führung sein können nach acht Minuten“, so Zimmer zu dem Versuch, der das Tor jedoch knapp verfehlte. Das Schussglück ist den Herbedern nun mal nicht hold in dieser Spielzeit.

Die Gastgeber versuchten es vornehmlich mit langen Bällen, brachten damit aber den SVH nach dem Seitenwechsel nicht mehr in Bedrängnis. Eine Freistoßchance von Serkan Aydin, der dieser Partie auch nicht seinen Stempel aufdrücken konnte, fand ebenso nicht ihr Ziel. Erst in der vorletzten Spielminute waren die Herbeder erfolgreich - bezeichnenderweise markierte der aufgerückte Innenverteidiger Tom Pierre Hofmann das 1:2 (89.), sein erster Saisontreffer. Letztlich blieb es bei der knappen Niederlage - immerhin schon die fünfte des SVH mit lediglich einem Treffer Differenz auf fremdem Platz.

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