FUSSBALL

SV Bommern kann gegen Stiepel nicht gewinnen

Akrobatisch aber brotlos: Dass Bommerns Michael Kraus (li.) mit dem Ball umgehen kann, ist bekannt. Ins Tor bekam aber auch er das runde Spielgerät am Sonntag nicht.

Akrobatisch aber brotlos: Dass Bommerns Michael Kraus (li.) mit dem Ball umgehen kann, ist bekannt. Ins Tor bekam aber auch er das runde Spielgerät am Sonntag nicht.

Foto: Uwe Möller

Bommern.   Die Elf von Martin Freitas kommt wie im Hinspiel nicht über ein Remis hinaus. Diesmal fallen aber keine Tore – 0:0.

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SV Bommern 05 -
Stiepel 0:0

Tore: Fehlanzeige.

RW Stiepel ist für den SV Bommern 05 in dieser Saison einfach nicht der ideale Gegner. Auch im Rückspiel kamen die Goltenbusch-Kicker nicht über ein Remis hinaus, spielten daheim nur 0:0. Trainer Martin Freitas und seine Schützlinge büßten so Punkte im Aufstiegskampf ein.

„Es war das erwartet schwere Spiel“, so Freitas, der mit der Leistung seiner Mannschaft trotz torloser 90 Minuten nicht unbedingt unzufrieden war. „Ich glaube, wir hätten noch einmal so lange spielen können und hätten den Ball nicht ins Tor bekommen“, führte er aus. Der Ligaprimus aus der Ruhrstadt diktierte das Spielgeschehen an der Kemnader Straße von Beginn an, machte aus seinem Ballbesitz in der Summe aber zu wenig. Schon im Verlauf der ersten Halbzeit kristallisierte sich heraus, dass es ein zäher Nachmittag für die Wittener werden würde. „Irgendwann mussten wir dann ein wenig wachsamer werden, sonst hätten wir vermutlich noch so ein unnötiges Gegentor kassiert“, erklärte SVB-Coach Freitas.

Gästetorhüter mehrfach im Blickpunkt

Ohne große Höhepunkte ging es in die Kabinen. Und auch nach Wiederanpfiff änderte sich wenig. Zwei, drei Mal kombinierten sich die Bommeraner über den starken Dennis Mathea fast bis zur Torauslinie durch. Die Hereingaben des Linksverteidigers fanden in der Mitte auch jeweils einen Abnehmer. Doch weder Tim Herbrechter noch Patrick Bräuer brachten den Ball im Stiepeler Kasten unter. RW-Keeper Lucas Schwätzer reagierte nämlich glänzend. Auch sonst war bei den Bommeraner Abschlussversuchen „immer noch ein Stiepeler Bein dazwischen“, wie Freitas ziemlich treffend veranschaulichte.

Auf der Gegenseite verlebte Kevin Gensch im Kasten des Spitzenreiters einen ruhigen Nachmittag. Nur kurz vor Schluss wurde es einmal richtig gefährlich, als die Bochumer nach einem Konter den Pfosten trafen. Danach passierte nichts mehr. „Am Ende des Tages nehmen wir diesen Punkt gerne mit“, haderte Freitas nicht weiter mit dem Endergebnis. Immerhin bleibt sein Team auch nach diesem Spieltag Tabellenführer. Ärgerlich dürfte aber sicher gewesen sein, dass Jonathan Marzok kurz vor Schluss eine viel zu überzogene zweite gelbe Karte sah.

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