FUSSBALL

SV Bommern fertigt TuRa ab

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Seltene Szene im Derby: Rüdinghausens Brian Sieweke zieht am gestürzten Benjamin Schröder (SV Bommern) vorbei. Am Samstag gewann der SVB deutlich mit 5:2.

Seltene Szene im Derby: Rüdinghausens Brian Sieweke zieht am gestürzten Benjamin Schröder (SV Bommern) vorbei. Am Samstag gewann der SVB deutlich mit 5:2.

Foto: Bernd Böhmer

Rüdinghausen.   Im Derby der A-Kreisliga hat der SV Bommern 05 bei TuRa Rüdinghausen den vierten Sieg in Serie gefeiert. Benny Schröder trifft doppelt.

TuRa Rüdinghausen -
SV Bommern 05 2:5 (0:1)

Torfolge: 0:1 Kraus (23.), 0:2, 0:3 Schröder (47., 64.), 1:3 Sieweke (68., Foulelfmeter), 1:4 Herbrechter (82.), 1:5 M. Berghaus (90.+2), 2:5 Pogledic (90.+3).

Das war mal ein unverkennbares Zeichen, welches der SV Bommern 05 in der A-Kreisliga gesetzt hat. Im Derby bei TuRa Rüdinghausen feierte der Bezirksliga-Absteiger einen hochverdienten 5:2 (1:0)-Erfolg. Während die Gastgeber sehr selbstkritisch mit der deftigen Pleite umgingen, suchte Gäste-Trainer Martin Freitas noch nach einer Möglichkeit, das Geschehene etwas zu relativieren.

„Das war sicherlich ein gutes Derby mit viel Feuer drin - aber wir haben eben auch zum richtigen Zeitpunkt unsere Tore gemacht. Zwischenzeitlich haben wir schon ein wenig gewackelt, da hätte es auch anders ausgehen können“, so Freitas’ Sicht der Dinge. Er stellte allerdings fest, dass ein Schlüssel zum Sieg die Tatsache war, dass sein Team vor allem das starke Rüdinghauser Mittelfeld gut unter Kontrolle hatte. Sebastian Queißer hatte er aus der Innenverteidigung ein Stück nach vorne auf die Sechser-Position gezogen - ein kluger Schachzug. „Unsere Mittelfeldachse hatte gar keinen Zugriff aufs Spiel“, so TuRas Marcel Kling.

Das 1:0 für die Bommeraner fiel nach einem individuellen Fehler der Gastgeber, als nach einem langen Ball Michael Kraus wenig Mühe hatte, zu vollstrecken (23.). „Wir konnten froh sein, dass es zur Halbzeit nur ein Gegentor war“, so der Rüdinghauser Coach. Der vor allem SVB-Angreifer Benjamin Schröder ein Lob zollte, denn der war in der zweiten Hälfte der entscheidende Akteur. Kurz nach dem Seitenwechsel köpfte Mischa Berghaus eine weite Hereingabe von Patrick Bräuer ins Zentrum - Schröder stand goldrichtig, 2:0 (47.). „Das war für uns der Genickbruch. Davon haben wir uns nicht mehr erholt“, meinte Kling. In der 64. Minute landete der Ball nach einem sehenswerten Angriff über den Flügel wieder beim erfahrenen SVB-Knipser, der mit dem 3:0 die Vorentscheidung besorgte.

Vier Minuten später bekam Rüdinghausen einen Foulelfmeter zugesprochen, den Brian Sieweke zum 1:3 verwandelte (68.). „Danach waren wir eine Weile nicht gut sortiert, hätten gut und gerne noch ein Tor fangen können“, so Martin Freitas. Doch sein Schlussmann Kevin Gensch war in den brenzligen Situationen zur Stelle. In der 82. Minute dann besorgte Tim Herbrechter nach Vorlage von Tim Mazurek das 4:1 - jetzt war die Messe endgültig gelesen. Ein Kopfball von Mischa Berghaus brachte in der Nachspielzeit noch das 5:1, Sekunden später setzte Patrik Pogledic den Schlusspunkt - 2:5.

„Das waren drei Punkte, nicht mehr und nicht weniger. TuRa bleibt für mich weiter ein Titelkandidat. Uns geht es derzeit allein darum, Spaß am Fußball zu haben“, stellte Martin Freitas klar.

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