JUDO

SU Annen wahrt in Esslingen ihr Gesicht

An Niklas Ebert scheiterte Annens Stefan Oldenburg (vorne) zwar erneut, doch seinen zweiten Kampf im Mittelgewicht gewann er gegen Esslingens Felix Kurz.

Foto: Barbara Zabka

An Niklas Ebert scheiterte Annens Stefan Oldenburg (vorne) zwar erneut, doch seinen zweiten Kampf im Mittelgewicht gewann er gegen Esslingens Felix Kurz. Foto: Barbara Zabka

Esslingen.   Auch im zweiten Vergleich mit dem KSV Esslingen setzt es für die SU Annen eine Niederlage - diesmal aber verträglicher mit einem 5:9.

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KSV Esslingen -
SU Annen 9:5

Unterbewertung: 81:32.

Ganz ohne großen Leistungsdruck reisten die Judoka der Sport-Union Annen zum zweiten Duell mit dem KSV Esslingen nach Baden-Württemberg, zogen sich ohne ausländische Kämpfer bei der 5:9-Niederlage sogar besser aus der Affäre als noch vor Wochenfrist bei der 3:11-Abfuhr im eigenen Dojo.

„Wir wollten diesmal vor allem einigen der Jüngeren eine Chance geben, sich zu zeigen - und die haben sie zum Teil auch genutzt“, sagte Trainer Stefan Oldenburg am Sam-stagabend. So holten diesmal mit Björn Hangebrauck (-100 kg) und Felix Packlin (-90 kg) zwei Wittener Punkte für die SUA, die man sonst nicht so auf der Bundesliga-Rechnung hat. Besonders erfreulich für Packlin: Der Hattinger gewann beim Aufeinandertreffen mit Esslingens Andreas Kurz zu Beginn des zweiten Durchgangs (zuvor lag die SUA mit 2:5 hinten) seinen ersten Bundesliga-Kampf überhaupt. „Er hat seine Sache sehr gut gemacht, richtig couragiert gekämpft und mit Waza-ari-Vorteil gewonnen“, so Oldenburg. Hangebrauck entschied im dritten Duell des Abends den 100-kg-Vergleich mit Felix Korthals im „Golden Score“ nach insgesamt 5:33 Minuten für sich. Den zweiten Zähler in Abschnitt eins verbuchte im 66-kg-Limit Nicki Graczyk, der sich gegen Routinier Boris Trupka behauptete - ebenso im „Golden Score“.

Ein wenig Wiedergutmachung betrieb Moritz Plafky (-60 kg). Zwar unterlag er wie in der Vorwoche zunächst wieder dem Spanier Francisco Garrigos, „hat es diesmal aber wesentlich besser gemacht, viel eigene Initiative gezeigt“, so Oldenburg. In der zweiten Runde rückte Plafky ins 66-kg-Limit auf, bezwang dort Boris Trupka im „Golden Score“. Für den fünften Annener Zähler sorgte schließlich im letzten Kampf des Abends Stefan Oldenburg selbst, der nach seiner Niederlage gegen Niklas Ebert im Mittelgewicht (-81 kg) gegen Felix Kurz nach einem sehenswerten Wurf (Ura-nage) mit Waza-ari-Vorteil gewann. „Wir haben uns hier gut verkauft gegen einen starken Gegner“, befand der SUA-Coach.

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