TISCHTENNIS

Spitzenspiel gleich zum Rückrunden-Start

Bislang erst mit drei Niederlagen im Einzel: Klaus Hellmann (vorne, hier im Doppel mit Simon Woywod) wird in der zweiten Saisonhälfte bei BW Annen im oberen Paarkreuz antreten.

Bislang erst mit drei Niederlagen im Einzel: Klaus Hellmann (vorne, hier im Doppel mit Simon Woywod) wird in der zweiten Saisonhälfte bei BW Annen im oberen Paarkreuz antreten.

Foto: Biene Hagel

Witten.   Aufstiegskandidaten unter sich: Die DJK BW Annen hat am Samstagabend die TTSG Lüdenscheid zu Gast. Das Hinspiel endete 8:8.

Die erste Saisonhälfte haben die Tischtennis-Männer der DJK Blau-Weiß Annen sehr gut hinbekommen. Mit 17:5-Punkten liegen die Wittener aktuell auf dem dritten Tabellenplatz - der Traum vom Aufstieg lebt weiter für Numan Yagci und seine Teamkollegen. Am Samstag (18.30 Uhr, Forum Holzkamp-Gesamtschule) könnte das BWA-Sextett gleich mal ein Zeichen setzen zum Rückrundenstart.

Denn da geht es ausgerechnet gegen die TTSG Lüdenscheid, die punktgleich mit den Blau-Weißen den zweiten Rang belegt. Beide Teams haben in der Hinrunde lediglich zwei Partien verloren. Das eine Unentschieden, das für die Rivalen zu Buche steht, gab’s im direkten Duell in Lüdenscheid zu Saisonbeginn. Seinerzeit durchaus überraschend, denn die erfahrene Mannschaft aus dem Sauerland musste man in Sachen Titelambitionen ohnehin auf dem Zettel haben. Die BWA-Männer hingegen starteten mit zwei Neuen in die Saison 2017/18, mussten erst einmal ihre Qualitäten unter Beweis stellen. Was ihnen letztlich eindrucksvoll gelang - wenn man mal die ärgerliche Niederlage gegen den SSV Preußen Elfringhausen ausklammert, die überhaupt nicht sein musste.

Klaus Hellmann rückt auf

Bei der Punkteteilung in Lüdenscheid hatten die Wittener vor allem Vorteile im unteren Paarkreuz, wo Andreas Humme und der seinerzeit als Ersatzmann angetretene Lars Willhardt immerhin drei von vier Zählern einsackten. Diesmal spielen die Blau-Weißen in Bestbesetzung, können aus dem Vollen schöpfen gegen die Lüdenscheider, bei denen Wohl und Wehe vor allem von den drei Topspielern Peter Petrovics, Daniel Becker und André Hegendorf abhängt. Dieses Trio stand auch am vergangenen Wochenende in Witten am Tisch, als es die TTSG bis ins Finale des NRW-Pokalwettbewerbs schaffte, wo man dann allerdings den starken Jülichern unterlag und Rang zwei belegte.

„Es wäre schön, wenn es gegen Lüdenscheid mit einem Sieg klappen würde zum Start in die zweite Serie - aber das wird sehr schwer“, so die Einschätzung von Annens Max Schröter. Gemeinsam mit Numan Yagci wird er das mittlere Paarkreuz der Blau-Weißen bilden. Dafür ist Routinier Klaus Hellmann aufgerückt an die zweite Position, spielt oben zusammen mit dem Nigerianer Kolawole Oladapo, der bislang eine eindrucksvolle 17:5-Bilanz im Einzel erspielt hat. Hellmann hat es auf 15:3-Einzel gebracht - verdrängte demzufolge Numan Yagci.

Mit dem Bulgaren Yavor Andreev haben sich die Wittener zur Rückserie eine neue Nummer zwei gesichert. „Er wird aber wohl nur zum Einsatz kommen, wenn jemand aus dem Stamm-Team ausfällt“, so Geschäftsführer Paulo Rabaca.

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