Ringen

Silber für Gregor Eigenbrodt und Noah Englich

Unglückliche Niederlage im Finale: Gregor Eigenbrodt, hier bei einer Beinschraube, gab die Goldmedaille in letzter Sekunde aus der Hand.

Foto: KSV Witten

Unglückliche Niederlage im Finale: Gregor Eigenbrodt, hier bei einer Beinschraube, gab die Goldmedaille in letzter Sekunde aus der Hand. Foto: KSV Witten

Witten.   Bei den Deutschen Meisterschaften der B-Jugendholt der Nachwuchs vom KSV Witten 07 zwei Medaillen.

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Mit zwei Medaillen ist der Ringer-Nachwuchs vom KSV Witten 07 von den Deutschen Meisterschaften der B-Jugend zurückgekehrt. Gregor Eigenbrodt und Noah Englich gewannen jeweils Silber und wurden damit Deutsche Vizemeister in ihrer Altersklasse.

Die Kämpfe im Freistil fanden in Heddesheim statt. Gregor Eigenbrodt startete in der stärksten Klasse des Turniers (42 kg) mit einem Sieg. Daraufhin folgten zwei weitere ungefährdete Punktsiege. In Runde vier hielt Kevin Siegert aus Luckenwalde anfangs mit, doch der Wittener ließ nichts anbrennen und gewann auch diesen Kampf. Technisch und kämpferisch setzte Eigenbrodt alle Vorgaben seines Trainers und Vaters Klaus Eigenbrodt perfekt um.

Im NRW-Duell gegen Dauerrivale Shamil Sulemanov ging es um den Einzug ins Finale. Der KSV-Kämpfer zeigte seine physische Stärke, ließ seinem Rivalen keine Chance, schulterte ihn und zog ins Finale ein. Bei der ersten DM-Teilnahme ist das bereits ein großer Erfolg. Doch Eigenbrodt wollte Gold und lag im Finale gegen Dario Dittrich zur Pause sogar mit 8:1 vorne. Auch wegen einer umstrittenen Kampfrichterentscheidung stand es nach Ende der Kampfzeit 12:12 – und aufgrund der letzten Wertung ging der Sieg an Dittrich. Bitter: Die letzte Wertung für Dittrich erfolgte mit dem Schlussgong und hätte auch außerhalb der Zeit gewertet werden können.

Nach einem Sieg und drei Niederlagen belegte Justus Eigenbrodt den ordentlichen sechsten Platz in der 34 Kilo-Klasse. Groß war die Vorfreude bei Tim Oberboßel (46 kg). Er verlor unter anderem gegen den späteren Vizemeister und landete am Ende auf dem 15. Rang.

Als einziger Greco-Spezialist reiste Noah Englich nach Hückelhoven. In der 38 Kilo-Klasse war sein Ziel das Finale. Im Vorjahr vergab Englich trotz hoher Führung die Bronzemedaille – das sollte nicht noch einmal passieren. Mit zwei Überlegenheitssiegen startete der Wittener gut ins Turnier. Im Kampf gegen Gleb Titov behielt Englich mit 25:10 die Oberhand. Jonas Vogt konnte lange mithalten, musste sich am Ende gegen den technisch und taktisch überlegenen KSV-Akteur jedoch geschlagen geben.

Im Finale wartete mit Albert Nakaev der amtierende Deutsche Meister und Dauerrivale. Die letzten zwei Duelle verbuchte Englich für sich, diesmal musste er sich aber geschlagen geben. In der Bodenlage spielte Nakaev seine Stärke aus und nutzte eine Unachtsamkeit von Englich zur 4:0-Führung. Der KSV-Athlet kämpfte, konnte aber nur noch auf 1:4 verkürzen – Silber für Englich.

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