BASKETBALL

SG Witten Baskets will gute Saison mit Rang drei krönen

Platz drei in der Oberliga - das wäre ein hervorragender Abschluss für Lennart Menne (M.) und seine SG Witten Baskets, die am Samstag gegen die SG VfK Boele-Kabel antreten müssen.

Platz drei in der Oberliga - das wäre ein hervorragender Abschluss für Lennart Menne (M.) und seine SG Witten Baskets, die am Samstag gegen die SG VfK Boele-Kabel antreten müssen.

Foto: Manfred Sander

Witten.   Zweimal lockt der dritte Platz zum Abschluss der Saison - sowohl die Männer als auch die Frauen der SG Witten Baskets peilen einen Sieg an.

40 Minuten haben die Männer der SG Witten Baskets noch zu absolvieren, danach ist die erste Oberliga-Saison nach dem Aufstieg Geschichte. Am Samstag geht’s daheim gegen den TVG Kaiserau. Zuvor wollen die SG-Damen versuchen, mit einem Sieg gegen Boele-Kabel noch Rang drei zu erreichen.


OberligaSG Witten Baskets - TVG Kaiserau (Sa., 20 Uhr, Viehmarkthalle). Zum Abschluss empfängt das Team um Trainer Kurtulus Colak den Tabellenletzten aus Kamen. Bei einem Sieg wäre die SG sogar Dritter. „Endlich ist es geschafft“, ist Colak alles andere als traurig, dass nach der Partie erst einmal eine lange Pause ansteht. Hinter ihm und den Seinen liegt eine anstrengende Saison, mit Höhen und Tiefen. Die Rückserie war bislang hervorragend - ein Sieg gegen Kaiserau wäre der optimale Schlusspunkt für den Neuling aus der Ruhrstadt.

Woldenga und Richter angeschlagen

Doch auch wenn Kaiserau auf den ersten Blick Kanonenfutter für die Baskets darstellt: In der Hinrunde mussten sich die Ruhrstädter mit 58:66 in Kamen geschlagen geben. Colak erinnert sich nur ungern an die Partie: „Die Niederlage haben wir uns komplett selbst zuzuschreiben. Defensiv waren wir hundsmiserabel, offensiv fiel so gut wie nichts rein.“ Mittlerweile steht Kaiserau als erster Absteiger fest. Deswegen bleibt abzuwarten, in welcher Verfassung und Breite die TVG auflaufen wird. Für Colak zählt, ungeachtet der Umstände, nur ein Sieg: „Wir wollen diesen Erfolg, wir wollen Rang drei. Das ist Motivation genug.“ Verzichten müssen die Wittener auf Nicolas Pleger (Nasenbruch), hinter den Einsätzen von Fabian Woldenga (Sprunggelenk) und Kapitän Malte Richter (krank) stehen noch große Fragezeichen.
Wittens beste Punktesammlerin: Anna Kampschulte (re.) ist die Regentin unter den Körben der Landesliga. Foto: Jürgen Theobald Damen-LandesligaSG Witten Baskets - SG VfK Boele-Kabel (Sa., 18 Uhr, Viehmarkthalle). Das direkte Duell um Platz drei beschließt die Saison für die Wittenerinnen. Sollte man Boele-Kabel mit mindestens zehn Punkten schlagen, würde dies Rang drei für die Baskets bedeuten.

Zehn Punkte Vorsprung müssen her

In der Tabelle trennt beide Teams nur ein Sieg. Der VfK steht mit 16 Siegen und fünf Niederlagen auf Rang drei, die SG mit einem Sieg weniger genau dahinter. Damit die Baskets im Endspurt noch vorbeiziehen, muss ein Sieg für die Fünf um Trainerin Gesa Brennecken her. Jedoch reicht ein einfacher Erfolg allein nicht. Denn aufgrund der 54:63-Niederlage im Hinspiel beträgt die Hypothek für die Baskets nun neun Zähler. Nur ein Sieg mit mindestens zehn Punkten Differenz würde Rang drei für die Wittenerinnen bedeuten. „Und das ist, wenn wir unsere Leistung der vergangenen Wochen abrufen, durchaus möglich“, gibt sich Brennecken optimistisch. Die Niederlage aus der Hinrunde schreibt sie vor allem der dünnen Personaldecke zu: „Da sind wir nur zu sechst angetreten. Dementsprechend war da nicht mehr drin.“ Die Personalsituation ist zwar auch jetzt nicht die beste, allerdings stehen Brennecken alle Schlüsselspielerinnen zur Verfügung.

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