BASKETBALL

SG startet mit Wut im Bauch

Für Sebastian Lobert (re.) und die SG Witten Baskets geht’s gegen Meinerzhagen.

Foto: Barbara Zabka

Für Sebastian Lobert (re.) und die SG Witten Baskets geht’s gegen Meinerzhagen. Foto: Barbara Zabka

Witten.   Witten Baskets sind gegen TuS Meinerzhagen favorisiert. Richter fordert Reaktion auf Pleite im Vereinsderby. „Zweite“ spielt in Olpe.

Die Landesliga-Basketballer der SG Witten Baskets starten in das Kalenderjahr 2018. Während es die „Erste“ mit einem vermeintlich schwachen Gegner zu tun bekommt, ist die Reserve glasklarer Außenseiter beim Tabellenzweiten.

SG Witten Baskets – TuS Meinerzhagen (Samstag, 20 Uhr, Viehmarkthalle). Mit 79:64 gewannen die Wittener das Hinspiel im Sauerland. Noch deutlicher sollte die Partie nun im Rückspiel ausfallen. Denn zum einen haben die Wittener eine Menge Wut im Bauch, seit sie vor der Weihnachtspause gegen die eigene Zweite verloren haben. „Das ist zwar nicht mehr in den Köpfen, aber da muss jetzt eine Reaktion kommen“, so SG-Kapitän Malte Richter. Und zum anderen dürften die Meinerzhagener personell deutlich schwächer ins Revier reisen als noch im Hinspiel. Denn in der Mitte der Hinrunde verlor der TuS zwei seiner besten Spieler, die zum Ligakonkurrenten vom Biggesee wechselten. Richter weiß um die Favoritenrolle, die er und die Seinen innehaben und fordert daher: „Meinerzhagen müssen wir schlagen.“

Vorbereitung beginnt Samstag

Aufgrund der Niederlage gegen die eigene Reserve hat sich vor allem tabellarisch einiges verändert für die SG. Vor der Saison noch als einer der Aufstiegsfavoriten gehandelt, steht die Fünf von Trainer Kurtulus Colak zwar noch auf Rang drei, hat jedoch bei noch neun ausstehenden Spielen bereits vier Siege Rückstand auf den Tabellenführer. „Der Aufstieg ist kein Thema mehr. Wir fangen in der Rückrunde bereits an, uns auf die kommende Saison vorzubereiten“, berichtet Richter. Bleibt zu hoffen, dass dies der Motivation der Wittener keinen Abbruch tut.

TVO Biggesee – SG Witten Baskets II (Samstag, 16 Uhr). Dass die Fünf um Spielertrainer Thorsten Dachrodt dazu in der Lage ist, einen Favoriten zu stürzen, das zeigte sie am letzten Spieltag beim Erfolg über die eigene „Erste“. „Der Start in die Rückrunde ist uns damit auf jeden Fall geglückt“, blickt Dachrodt zurück. Doch ob gegen den TVO Biggesee erneut ein solches Kunststück gelingt, das bezweifelt auch er: „Wir wollen die Partie natürlich nicht von vornherein abschenken, aber große Chancen rechnen wir uns nicht aus.“ Nicht ohne Grund ist Biggesee Zweiter, mit nur einem Sieg Rückstand auf Tabellenführer Haspe. Denn vor der Saison verstärkte sich der TVO mit zwei US-Amerikanern. Zwar sind diese wieder über den großen Teich zurück in die Heimat gegangen, jedoch verstärkte sich der Zweite kurzerhand mit neuen Auslandsimporten. „Da wird viel Aufwand in den Kader gesteckt, um aufzusteigen“, so Dachrodt, der gegen den TVO auf seinen Bruder und Aufbauspieler Gunnar verzichten muss.

Damit die SG-Reserve besser in den Rhythmus kommt als noch zu Beginn der Hinserie, trainierte man über die Ferien und auch ein Testspiel ist für kommende Woche anberaumt. „Wir wollen deutlich mehr Spiele gewinnen und sind heiß auf die Rückrunde“, so der Übungsleiter. Doch bis die Wittener sich von den Abstiegsrängen verabschieden können, wird es wohl noch etwas dauern. Denn direkt in der Folgewoche wartet mit Haspe bereits das nächste Schwergewicht.

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