DAMENHANDBALL

SG ETSV Ruhrtal Witten startet gleich gegen Mitfavorit

Gibt den Weg vor bei der SG ETSV Ruhrtal: Trainer Daniel Buff will mit seinem Team diesmal frühzeitig genug Punkte sammeln, um nicht in den Abstiegsstrudel zu geraten.

Gibt den Weg vor bei der SG ETSV Ruhrtal: Trainer Daniel Buff will mit seinem Team diesmal frühzeitig genug Punkte sammeln, um nicht in den Abstiegsstrudel zu geraten.

Foto: Barbara Zabka / FUNKE Foto Services

Die Oberliga-Handballerinnen der SG ETSV Ruhrtal starten am Sonntag in die neue Saison. Dabei geht’s gleich gegen einen Titelaspiranten.

Witten. Warum nicht gleich zum Saisonstart ins oberste Regal greifen? Viel schwieriger könnte die Aufgabe für die Oberliga-Handballerinnen der SG ETSV Ruhrtal am Sonntag (16 Uhr, Kreissporthalle) wohl kaum ausfallen, denn die Mannschaft von Trainer Daniel Buff bekommt es gleich mit dem ASC 09 Dortmund zu tun. „Für mich einer der ganz großen Titelkandidaten“, so der Coach.

In der vergangenen Spielzeit gingen beide Partien gegen die Dortmunderinnen deutlich verloren, entsprechend verhalten gibt man sich im Lager der SG, die nur mit Ach und Krach die Klasse hatte halten können. „Wir werden versuchen, den ASC so lange wie möglich zu ärgern. Vielleicht gelingt es uns über eine gute Abwehrleistung und mit schnellen Gegenstößen, hier und da Nadelstiche zu setzen“, so der Wittener Trainer. Dass man während der Vorbereitung schon einmal gegen die Bierstädterinnen gespielt hat und sich da recht ordentlich aus der Affäre gezogen hat (25:27), will Daniel Buff aber nicht als Maßstab für das Aufeinandertreffen am Sonntag nehmen.

Dem Abstiegskampf will Buff diesmal fernbleiben

„Wir freuen uns jedenfalls darauf, wieder einen richtigen Wettbewerb zu spielen“, so der 38-Jährige. Immerhin war die Saisonvorbereitung lang genug - und hart dazu. „Ich lege nun mal sehr viel Wert auf eine gute Physis. Meine Mannschaft hat da wirklich gut mitgezogen“, so Buffs Lob an die SG-Damen, die in Sachen Kondition und Kraft nun allemal das richtige Rüstzeug mitbringen für eine fordernde Oberliga-Serie. Nach der abschließenden Trainingseinheit am Donnerstag hat sich die Buff-Sieben zusammengesetzt, um das interne Saisonziel zu formulieren. „Wir wollen so früh wie möglich genug Punkte sammeln, um am Ende nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben“, stellt der Trainer klar. Auch ihn selbst treibt der sportliche Ehrgeiz, besser abzuschneiden als in der Vorsaison.

Dass dies ein schwieriges Unterfangen wird, ist im Wittener Lager jedem bewusst. Die Stimmung könnte indes kaum besser sein, die Harmonie im Team war immer vorbildlich - auch die Neuzugänge haben sich gut eingefunden. Mit Norina Migat und Annika Albus (beide von Teutonia Riemke) hat die SG ETSV Ruhrtal zwei Spielerinnen hinzugewonnen, die durchaus als Verstärkungen anzusehen sind. „Norina ist eine Rückraumspielerin, mit der wir an Wurfkraft hinzugewonnen haben. Sie müsste sich im Spiel aber noch mehr zutrauen - auch wenn sie mal zwei, drei Fehlwürfe hat“, sagt Daniel Buff.

Abwehr ist nach wie vor das Prunkstück der Wittenerinnen

Rückkehrerin Annika Albus hilft nicht nur mit ihrer Präsenz am Kreis, sondern auch im Deckungsverbund. „Der soll auch weiterhin unser Prunkstück sein“, so der Trainer. Dass zuletzt hier und da die Ausarbeitung spieltaktischer Mittel wegen des Fehlens einiger Spielerinnen ein wenig zu kurz kam, will Buff indes nicht überbewerten. „Die Saison ist lang genug, wir werden daran sicherlich weiter arbeiten.“ Aktuell aber ist der 16-köpfige Kader randvoll - zwei Akteurinnen müssen am Sonntag sogar auf die Tribüne.

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